Musica Sacra International Internationaler Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf Chor- und Musikverband Achordas Allgemeiner Cäcilien-Verband für Deutschland Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V. Chorverband in der Evangelischen Kirche in Deutschland Internationaler Arbeitskreis für Musik e.V. Pueri Cantores Verband Deutscher KonzertChöre e.V. Musica International
Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V.
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Toleranz macht Schule in der Filmburg Marktoberdorf am 17.05. und 18.05. ab 9:30 Uhr

– Ein Bildungsprojekt im Rahmen von Musica Sacra International für Allgäuer Schulen in Kooperation mit internationalen Ensembles –

Jugendlichen in lebendiger Form Wissen über die Weltreligionen zu vermitteln, um sich der Auseinandersetzung mit dem vermeintlich Andersartigen offen stellen zu können - das ist das Kernanliegen des Schulprojekts „Toleranz macht Schule“. Seit nunmehr zehn Jahren stößt unser Bildungsprojekt, das wir alle zwei Jahre im Rahmen des Festivals „Musica Sacra International – Stimmen der Religionen“ organisieren, auf große Resonanz bei den Allgäuer Schulen.

Auch dieses Jahr möchten wir Schulklassen weiterführender Schulen in die Filmburg Marktoberdorf einladen. Mit ausgewählten Filmen über Hinduismus sowie Buddhismus möchten wir einen Einblick in diese Religionen gewähren. Im Anschluss an die Filmvorführung haben die SchülerInnen die Gelegenheit, hautnah Musik der jeweiligen Religionen zu erleben.

Darüber hinaus berichten die Sänger über das Leben und die Kultur ihrer Heimat. Uns ist es wichtig, in authentischer Form Wissen über Religionen, sowie Gespür und Respekt vor anderen Kulturen zu vermitteln.  Anliegend haben wir für Sie die wichtigen Informationen zu Toleranz macht Schule in der Filmburg zusammengestellt.

– Die Filme richten sich an SchülerInnen ab der 8. Jahrgangsstufe, der Eintritt kostet 3,50€ –

Wenn Sie mit Ihrer Schule teilnehmen möchten, können Sie sich gerne unter 

n.bolg@modfestivals.org oder unter +49 8342 - 420 48 15 bei uns melden. 

Gerne stehen wir Ihnen jederzeit für weitere Fragen sowie ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Bedenken Sie bitte, dass das Angebot begrenzt und eine zeitnahe Rückmeldung von Vorteil ist.


Donnerstag, 17. Mai 2018 Hinduismus

in Kooperation mit: Pandit Ranajit Sengupta & Shirin Sengupta Ensemble - Indien

Pandit Ranajit Sengupta ist einer der besten Sarod-Spieler und Komponisten Indiens. In den letzten 24 Jahren hat er 40 Länder bereist und weltweit Konzerte gegeben. Er wurde von dem bereits verstorbenen Ustad Dhyanesh Khan und Ustad Aashish Khan unterrichtet und nahm an mehreren Workshops von Dr. Ustad Ali Akbar Khan in Indien und in Kalifornien teil. Von der weltweit größten Hörfunk- und Fernsehanstalt All India Radio wurde er schon in jungen Jahren für sein erstklassiges Sarod-Spiel ausgezeichnet. Er wird von seinem Sohn Rajarshi Sengupta (19- seitige Mandoline), Sandip Ghosh (Tabla) sowie seiner Frau Shirin Sengupta (Gesang) begleitet.

Der Stern von Indien

1947 kommen Lord Mountbatten (Hugh Bonneville) und seine Frau Edwina (Gillian Anderson) nach Delhi. Als Vizekönig soll Mountbatten die britische Kronkolonie in die Unabhängigkeit entlassen. In seinem Palast arbeiten nicht weniger als 500 indische Bedienstete, darunter der junge Hindu Jeet (Manish Dayal), der hier unverhofft seine einstige Flamme wiedertrifft, die schöne Muslima Aalia (Huma Qureshi). Es ist eine verbotene Liebe, denn eine Verbindung zwischen Angehörigen der verfeindeten Religionen kommt nicht in Frage. Als Mountbatten die neuen Staaten Indien und Pakistan gründet, brechen schwere Unruhen aus. Jeet verliert seine Familie und die geliebte Aalia... In opulenten Bildern erzählt DER STERN VON INDIEN die Geschichte einer (fast) unmöglichen Liebe. Die indisch-britische Regisseurin Gurinder Chadha („Frontalknutschen", „Kick it like Beckham") schildert mit viel Feingefühl die dramatischen Umstände der Teilung Indiens nach dem Zweiten Weltkrieg. In den Hauptrollen sind Hugh Bonneville („Paddington") und Gillian Anderson („Akte X“) zu sehen. Der große Michael Gambon („Harry Potter", „The King's Speech") glänzt in der Rolle des Hastings Ismay. Manish Dayal und Huma Qureshi spielen das liebende Paar, das genauso auseinandergerissen wird wie das ganze Land.

Regie: Gurinder Chadha, Spielfilm 107 Minuten, erschienen 2017, Quelle: Tobis


Der Stern von Indien


Freitag, 18. Mai 2018 Buddhismus

in Kooperation mit: Jogye Order‘s Conservatory of Buddhist Music - Südkorea

Das Konservatorium für buddhistische Musik ist ein Bildungsinstitut, das im Jahr 2015 von Jogye Order of Korean Buddhism ins Leben gerufen wurde. Die Förderung und Verbreitung der Religion durch sakrale Musik steht für die Hochschule an erster Stelle, gleichermaßen wie die Ausbildung von Komponisten und Dirigenten. Neben ihren regelmäßigen Darbietungen im Bongeun-Tempel ist das Ensemble des Konservatoriums bereits bei vielen Veranstaltungen aufgetreten und kann auf eine Reihe erfolgreicher Konzerte zurückblicken.

Walk with me

Die von Erzähler Benedict Cumberbatch (The Imitation Game) begleitete Dokumentation WALK WITH ME ist eine filmische Reise in die Welt der Achtsamkeit und des Meisters des Zen-Buddhismus; Thich Nhat Hanh. Drei Jahre lang gewährte man den Filmemachern ganz besondere Einblicke in diese fröhliche und friedliche Gemeinschaft, die sich voll und ganz der Kunst der Achtsamkeit widmet. Für Thich Nhat Hanh bedeutet Achtsamkeit: die bewusste Anwesenheit im gegenwärtigen Moment, die bewirkt, dass im Geist Ruhe und Frieden einkehren. Dies ermöglicht ein tieferes Verstehen der Wirklichkeit und das Entstehen von Weisheit. Achtsam leben heißt, sich selbst und seine Bedürfnisse kennen zu lernen und weder zu urteilen, noch zu bewerten. Der spirituelle Superstar Thich Nhat Hanh hat mit seiner Lehre der Achtsamkeit bereits Millionen Menschen auf der Welt berührt und bewegt. Dies führt diese Dokumentation fort. Die Filmemacher waren eingeladen, sowohl im französischen Kloster, als auch auf Lehrreisen in den USA, die Mönche und Nonnen zu begleiten. Die vom berühmten britischen Schauspieler Benedict Cumberbatch gelesenen Zitate und Weisheiten Thich Nhat Hanhs, verleihen dem Film einen ganz besonderen Zauber.

Regie und Produktion: Max Pugh und Marc J. Francis, Dokumentarfilm 94 Minuten, erschienen 2017, Englisch mit deutschen Untertiteln


Walk with me