Musica Sacra International Internationaler Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf Chor- und Musikverband Achordas Allgemeiner Cäcilien-Verband für Deutschland Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V. Chorverband in der Evangelischen Kirche in Deutschland Internationaler Arbeitskreis für Musik e.V. Pueri Cantores Verband Deutscher KonzertChöre e.V. Musica International
Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V.

Wiederwahl der BDC-Präsidenten

Kontinuität an der Spitze der BDC

Einstimmig hat das Präsidium der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände auf seiner Herbstsitzung den amtierenden Präsidenten Prof. Dr. Hans Jaskulsky wiedergewählt. Auch Vize-Präsident Christian Finke wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Beide stehen seit 2012 an der Spitze des Dachverbands der deutschen Amateurchöre und werden nun für weitere drei Jahre die Geschicke der BDC lenken. Hans Jaskulsky und Christian Finke nahmen die Wiederwahl gerne an und dankten dem Präsidium für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen. „Wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben. Der Einsatz für die deutsche Chorlandschaft erfordert zwar viel Zeit, ist aber auch eine große Bereicherung“, so Jaskulsky und Finke nach der Wahl.


ACHORDAS e.V. – neues Mitglied der BDC

"Nun 7 Verbände unter einem Dach"

Im Rahmen der Herbstsitzung des BDC Präsidiums am 7. November 2015 wurde ACHORDAS e.V. als siebter Mitgliedsverband in die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. aufgenommen.

Der Chor- und Musikverband ACHORDAS e.V. mit Sitz in Berlin ist eine kulturelle Organisation, parteipolitisch und konfessionell ungebunden und bundesweit tätig. Zu den Mitgliedern von ACHORDAS zählen insbesondere überregional wirkende Chöre und Ensembles, Dirigenten, Komponisten und andere Musikschaffende.

Die Mitglieder engagieren sich in der musikalischen Bildungsarbeit und unterstützen die Förderung Begabter. Zudem schafft ACHORDAS Begegnungen von engagierten Laienmusikern und professionell Tätigen und initiiert nationale und internationale Projektkooperationen und Begegnungen mit Angeboten kultureller, sozialer und musikpolitischer Bildungsarbeit.

Prof. Reinhard Stollreiter, Vorsitzender von ACHORDAS, über die Aufnahme seines Verbandes: „Wir sind sehr froh als verhältnismäßig kleiner, aber bundesweit agierender Verband nun dem Netzwerk der BDC anzugehören.“


VDKC veranstaltet Dirigierateliers 

Vier attraktive Weiterbildungsangebote zur Chorleitung im Herbst 2015

Der Verband Deutscher KonzertChöre e.V. (VDKC) bietet im Herbst gleich vier Dirigierateliers zur Leitung chorsinfonischer und oratorischer Werke in den Städten Darmstadt, Münster, Stuttgart und Leipzig an. Die Ateliers geben den TeilnehmerInnen die Gelegenheit, ihre Kompetenz durch praktische und theoretische Arbeit unter Anleitung erfahrener und erfolgreicher Dirigenten zu erweitern, sowie insbesondere das spezifische Handwerk des Chordirigierens zu vervollkommnen. Das vierte Dirigieratelier in Leipzig fokussiert hierbei speziell auf das Thema "Kinderchorleitung". Die erfahrenen Chordirigenten Michael Schmutte, Wolfgang Seeliger und Johannes Knecht sowie Frank-Steffen Elster im Kinderchoratelier werden die Fortbildungen fachkundig leiten. Schwerpunkt liegt auf der praktischen Arbeit der Teilnehmer mit den Chören- das neu Erlernte wird in öffentlichen Werkstattkonzerten präsentiert. Doch auch wer lieber erstmal "schnuppern" möchte, kann sich für eine Hospitation anmelden und den Kollegen über die Schulter schauen. 

Informationen zu den Dirigierateliers "Chorsinfonik"

Informationen zu dem Dirigieratelier "Kinderchorleitung"


Herzlich willkommen beim Netzwerk der Chorverbände in Deutschland!


Exklusives Video jetzt auf YouTube!

MAYBEBOP und das Junge Vokalensemble Hannover performen QUEEN

Über 1000 Besucher ließen die Congress Union Celle beben als beim Öffnungskonzert der diesjährigen Tage der Chor- und Orchestermusik MAYBEBOP und das Junge Vokalensemble Hannover unter Klaus-Jürgen Etzold gemeinsam auf der Bühne standen und den Queen-Klassiker "Bohemian Rhapsody" in einem Arrangement von Oliver Gies performten. 

Aus dem Mittschnitt des Auftritts ist nun ein großartiges Video entstanden, das ab sofort auf YouTube verfügbar ist:
(Vielen herzlichen Dank an die Macher des Videos und natürlich noch einmal an alle aktiv Beteiligten!)



Vollständige Fotogalerien aus Celle verfügbar

Neben den Highlights auf der Facebook-Fanpage sind nun die vollständigen Fotogalerien der Tage der Chor- und Orchestermusik in Celle auf unserer Homepage zum Durchklicken verfügbar. Alle Bilder sind herunterladbar, bitte beachten Sie hierbei aber die Nutzungsbedingungen sowie das Copyright. Beides ist auf der Seite der Fotogalerie nachzulesen.

Hier geht es zu den Fotogalerien.


Erste Fotos der Tage der Chor- und Orchestermusik 2015 online

Eine Auswahl der besten Fotos der Tage der Chor- und Orchestermusik 2015 in Celle ist auf der Facebook-Fanpage der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. online:

Hier geht es zu den Fotos

Bei dieser Gelegenheit sei der Hinweis erlaubt, dass es sich lohnt, Fan der BDC auf Facebook zu werden! Einfach die BDC liken und immer aktuell informiert sein.

Ausführliche Fotogalerien folgen in Kürze auf dieser Homepage.


Neufassung der Richtlinien zur Verleihung der Zelter-Plakette abgeschlossen

Neue Richtlinien und Antragsformulare online verfügbar

Seit 1956 ehrt der Bundespräsident Chöre mit mindestens 100-jähriger Tradition aus dem gesamten Bundesgebietmit der Zelter-Plakette. Insgesamt 11.328 Chöre haben diese höchste Ehrung im vokalen Amateurmusikbereich bisher erhalten. Das Verfahren zur Neufassung der zugrunde liegenden Richtlinien wurde nun unter Einbeziehung aller in Deutschland tätigen Chorverbände zum Abschluss gebracht.

Der ursprüngliche Text wurde dabei modernisiert und an die heutigen Strukturen in der Verbandslandschaft angepasst: So können nun alle Chöre, die einer bundesweit tätigen Chororganisation angehören, den Antrag direkt über diese Organisation stellen. Bisher war dies nur Chören aus den Verbänden der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. sowie des Deutschen Chorverbandes möglich. Jeder bundesweite Chorverband, aus dessen Reihen Anträge gestellt werden, ist nun auch im Empfehlungsausschuss vertreten, der über die Anträge entscheidet. Chöre, die keinem Chorverband angehören, stellen ihre Anträge nach wie vor über das für Kultur zuständige Ministerium ihres Bundeslandes.

Weiterlesen in unserem Pressebereich

Zu den neuen Richtlinien und Antragsformularen


Glücksmomente für die Amateurmusik

Begeisternde Tage der Chor- und Orchestermusik in Celle zu Ende gegangen

Die Tage der Chor- und Orchestermusik 2015 in Celle sind Geschichte - und dies im besten Sinne des Wortes. Mit dem Festakt zur Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette durch Bundespräsident Joachim Gauck sind die überaus erfolgreichen Tage der Chor- und Orchestermusik in Celle zu Ende gegangen. Von der ersten bis zur letzten Veranstaltung war die Leidenschaft der ca. 1000 MusikerInnen auf den verschiedenen Bühnen der Stadt, aber vor allem die Begeisterung der Bevölkerung und des Publikums aus dem ganzen Bundesgebiet zu spüren. 

Der Generalsekretär der ausrichtenden Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. und Projektleiter Simon Pickel bezeichnete die Tage in Celle rückblickend als "Glücksmomente für die Amateurmusik. In Celle sind die für eine solche Großveranstaltung nötigen Faktoren auf ideale Weise zusammengetroffen, der Enthusiasmus der Stadtverantwortlichen und der Bevölkerung waren von Anfang an zu spüren und haben uns großartige musikalische Erlebnisse vor vollen, teilweise überfüllten Sälen beschert. Celle hat gezeigt, welche verbindende Kraft Amateurmusik besitzt und welchen Stellenwert sie im gesellschaftlichen Leben einnimmt und verdient. Großer Dank gebührt hierbei dem Niedersächsischen Chorverband, der maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat.“

Die international erfolgreiche Vocal-Band MAYBEBOP und das Junge Vokalensemble Hannover entzündeten das Feuer der Begeisterung am Freitag Abend mit einem grandiosen Eröffnungskonzert in einer aus allen Nähten platzenden Congress Union. Der Samstag war zunächst geprägt von der Frage des Singens in der Migrations-gesellschaft, die in einem Forum von hochkarätigen Fachleuten aus Politik und Gesellschaft diskutiert wurde. Der Ökumenische Festgottesdienst bildete einen stimmungsvollen Auftakt in feierlicher Atmosphäre für die singende und klingende Nacht der Musik, die für leere Straßen in der Celler Innenstadt sorgte. Ihren würdigen Abschluss fand das Wochenende schließlich im Festakt mit Bundespräsident Joachim Gauck, der am Sonntag Vormittag dem Kirchen- und Projektchor St. Lambertus Erkelenz und dem Posaunenchor der Ev. luth. Kirchengemeinde Munster die Zelter bzw. Pro-Musica-Plakette vor voll besetzten Rängen in der Congress Union verlieh. Der Mädchenchor Hannover, der Jazzchor Vivid Voices , das Landesjugendblasorchester Niedersachsen sowie das Niedersächsische Landeszupforchester umrahmten die Verleihungszeremonie mit Musikbeiträgen auf höchstem Niveau.

Insgesamt fanden knapp 10.000 Menschen den Weg in die Congress Union und die anderen Veranstaltungsorte und machten Celle für drei Tage zur Musikhauptstadt Deutschlands.

Die nächsten Tage der Chor- und Orchestermusik finden vom 4. bis 6. März 2016 im brandenburgischen Eberswalde statt.

Ein ausführlicher Bericht zu den Tagen der Chor- und Orchestermusik in Celle war im NDR Fernsehen zu sehen. Hier geht es zur Mediathek.

Ausführliche Fotogalerien folgen.


Musizieren für den "Seelengrund"

Rede des Bundespräsidenten für den Festakt zur Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette am 15. März 2015 in Celle

“Lassen Sie mich ausnahmsweise mit dem Schluss beginnen. Am Ende dieser Veranstaltung, die ja schon so wunderbar begonnen hat, dass man eigentlich gar nicht möchte, dass sie irgendwann aufhört, am Ende dieser Veranstaltung werden wir alle zusammen singen, und zwar das Lied: „Kein schöner Land….“ Ein besseres Stichwort für das, was ich heute sagen will, kann ich mir gar nicht vorstellen. „Kein schöner Land in dieser Zeit / als hier das uns’re weit und breit…“

Ich will jetzt nicht der Frage nachgehen, ob der Komparativ stimmt. Vielleicht gibt es ja irgendwo ein schöneres Land als hier das uns’re. Ich möchte aber ganz entschieden festhalten, dass unser Land ein sehr schönes, ein sehr lebenswertes und liebenswertes Land ist. Und je weiter ich als Bundespräsident herumkomme, und je länger und je mehr ich sehe, was in diesem Land an Gutem und buchstäblich Vorbildlichem geschieht, umso mehr muss ich sagen: Es ist ein sehr schönes Land, in dem wir alle zusammen leben."

Den vollständigen Redetext finden Sie in unserem Pressebereich


Festakt im Rahmen der Tage der Chor- und Orchestermusik 2015

Bundespräsident Joachim Gauck ehrt traditionsreiche Chöre und Orchester in Celle

Mit dem Festakt zur Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette durch Bundespräsident Joachim Gauck sind am Sonntag die diesjährigen Tage der Chor- und Orchestermusik in Celle zu Ende gegangen. Im voll besetzten Großen Saal der Congress Union überreichte das Staatsoberhaupt die höchsten Auszeichnungen der Amateurmusik stellvertretend für 26 Chöre und 8 Orchester im gesamten Bundesgebiet an den Kirchenund Projektchor an St. Lambertus Erkelenz sowie den Posaunenchor der Ev. luth. Kirchengemeinde Munster.

Bundespräsident Joachim Gauck betonte in seiner Festrede den Wert der Musik für das menschliche Wesen. Musizieren „nimmt uns für einige Stunden aus den alltäglichen Sorgen und Mühen heraus. Es lässt die Seele immer wieder zu ihrem eigenen Grund kommen.“ Gleichzeitig würdigte das Staatsoberhaupt in Anlehnung an das gemeinsam mit den rund 1000 Gästen des Festakts gesungene Lied „Kein schöner Land“ die einzigartige Musikkultur in Deutschland: „Vielleicht gibt es schönere Länder. Vielleicht. Aber man muss wohl lange suchen, um ein Land zu finden, in dem die Musikkultur mehr gefördert wird.“

Die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, sagte: „Niedersachsen versteht sich als Musikland. Nicht nur deshalb freue ich mich sehr, dass wir in diesem Jahr Gastgeber dieser wunderbaren Veranstaltung sein konnten. Musik verbindet und besitzt die Kraft, Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft zusammenzubringen. Sie trägt somit nachhaltig zur positiven Entwicklung unserer Gesellschaft bei. Der niedersächsischen Landesregierung ist es deshalb ein besonderes Anliegen, gute Bedingungen für die Arbeit der Chöre und Orchester zu schaffen.“

Für den Celler Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende war es eine besondere Ehre, dass seine Stadt in diesem Jahr die profilierteste Veranstaltungsreihe der Amateurmusik Deutschlands ausrichten durfte. „Musik gehört zum ureigenen Ausdrucksvermögen der Menschen“, so Mende. Das in die „Chor- und Orchestertage“ eingebettete Forum „Chorsingen in der Migrationsgesellschaft“ habe deutlich gemacht, „welche Bedeutung gerade das Singen und gemeinsame Musizieren für das Miteinander unterschiedlicher Nationalitäten und die Integration neu zugezogener Mitbürgerinnen und Mitbürger hat“.

Der Präsident der veranstaltenden Bundesvereinigung Deutscher Chor- und Orchesterverbände, Prof. Dr. Hans Jaskulsky, hob die große Wandlungsfähigkeit der Amateurmusik in Deutschland hervor, einer „Musikszene, die in ständigem Aufbruch, in ständiger Erneuerung begriffen ist, die bereit ist, sich Herausforderungen zu stellen.“ Zudem dankte Jaskulsky der Stadt Celle sowie dem Niedersächsischen Chorverband für die herausragende Zusammenarbeit.

Neben den Festrednern sprach in Celle vor allem die Musik und bot dabei Hochkarätiges: Während der Bundespräsident Ensembles mit mindestens 100-jährger Tradition ehrte, zeigte mit dem Mädchenchor Hannover, dem Landesjugendblasorchester Niedersachsen, dem Niedersächsischen Landeszupfochester sowie den Vivid Voices, dem Jazzchor der HMTM Hannover vor allem die musikalische Jugend, wie inspirierend, vielseitig und hochambitioniert sich Deutschlands Chöre und Orchester präsentieren und dass die Chormusik in Deutschen Amateurchören kürzlich zurecht als Immaterielles Kulturerbe geadelt wurde.

Die nächsten Tage der Chor- und Orchestermusik finden vom 4. bis 6. März 2016 im brandenburgischen Eberswalde statt.



Programmbuch der Tage der Chor- und Orchestermusik 2015 als Download erhältlich

Das Programmbuch der Tage der Chor- und Orchestermusik steht nun zum Download bereit. Auf 72 Seiten finden Sie detaillierte Infos zum Programm, den Künstlern und den Empfängern der Zelter bzw. Pro-Musica-Plakette 2015.

Ab Mitte kommender Woche wird das Programmbuch auch in gedruckter Form in Celle und bei den Veranstaltern bzw. Kooperationspartnern erhältlich sein.

Download: Programmbuch TCOM 2015

MAYBEBOP eröffnen Tage der Chor- und Orchestermusik -
bei freiem Eintritt!

Die Tage der Chor- und Orchestermusik 2015 beginnen mit einem echten Highlight! 

Die international erfolgreiche Vocalband MAYBEBOP gestaltet gemeinsam mit dem Jungen Vokalensemble Hannover das Eröffnungskonzert des diesjähren Musikfestes. Dabei zeigen die Jungs von MAYBEBOP, dass man auch zu viert die Congress Union Celle zum Beben bringen kann. Vier gute Freunde, zehn erfolgreiche Jahre, zwölf hörenswerte CD-Produktionen – das ist MAYBEBOP. Die Vocalband aus Norddeutschland sind Sebastian Schröder, Oliver Gies, Lukas Teske und Jan Bürger, vier Stimmcharaktere vom Countertenor bis zum Kellerbass, vier Bühnentypen, vier kommunikative Talente mit einem hohen Spaßfaktor. Die Europa-Premiere des aktuellen Programms WENIGER SIND MEHR feierte das Hamburger Publikum mit minutenlangen Standing Ovations.

Am 13. März (20 Uhr) kann man das neue Programm von MAYBEBOP bei freiem Eintritt in der Congress Union Celle erleben!

Man darf gespannt sein, welchen besonderen Act sich MAYBEBOP und das Junge Vokalensemble Hannover haben einfallen lassen, wenn sie gemeinsam auf der Bühne stehen!


MAYBEBOP - Der Erlkönig


Ausgebucht!

Für den Festakt zur Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette durch Bundespräsident Joachim Gauck am 15. März in Celle sind derzeit keine Karten mehr verfügbar.

Derzeit ist nur die Aufnahme auf eine Warteliste möglich, falls Karten zurückgegeben werden. Sollten Sie daran Interesse haben, bitte melden Sie sich unter Angabe der persönlichen Daten aller Interessenten (Vorname(n), Name, ggf. Geburtsname, Geburtsdatum und -ort sowie Staatsbürgerschaft) per Email oder Telefon bei unserer Geschäftsstelle.

Für alle weiteren Veranstaltungen der Tage der Chor- und Orchestermusik vom 13.-15. März in Celle sind keine Tickets nötig und der Eintritt ist überall frei!

Zum Programm


Forum „Chorsingen in der Migrationsgesellschaft“

Vorträge und Diskussion im Rahmen der Tage der Chor- und Orchestermusik

In einer Zeit, in der Pegida, der Islamische Staat und der Anschlag auf Charlie Hebdo die Schlagzeilen bestimmen, stellt sich die Frage nach einem friedlichen Zusammenleben und gelungener Integration umso dringlicher. Die Amateurmusik als große Bewegung des

Bürgerschaftlichen Engagements mit 14 Millionen Aktiven verbindet Menschen quer durch alle Schichten der Gesellschaft. Integration ist damit per se fester Bestandteil des freizeitlichen Musizierens. Aber sind Migrantinnen und Migranten auch Bestandteil unserer Chöre und Orchester?

Die Tage der Chor- und Orchestermusik 2015 richten den Fokus auf das Thema der Migration in der Amateurmusik: Das Forum „Chorsingen in der Migrationsgesellschaft“ diskutiert, ob und wenn ja, wie Menschenmit Migrationshintergrund am weltweit einzigartigen immateriellen Kulturerbe der deutschen Chortradition partizipieren (können) und inwiefern dieses Erbe sich dadurch verändert. Im Mittelpunkt stehen hierbei u.a. Fragen wie: Können durch das Chorsingen Berührungsängste

zwischen unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen, sozialen Schichten, Kulturbegriffen und Religionen abgebaut werden? Welche Rolle spielen die christlichen Wurzeln in der abendländischen Chortradition? Entstehen neue, integrative Chöre oder bleibt jeder für sich? Können die vielbeschworenen sozialen Faktoren des Chorsingen ein Mittel zur Integration sein, auch über Proben und Konzerte hinaus?

Die Grundlage für das Forum bildet das Forschungsprojekt „Chormusikkultur und Migrationsgesellschaft“ des Arbeitskreises Musik in der Jugend (AMJ), sowie das Projekt „Musica Sacra International“ der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V.

Das Forum „Chorsingen in der Migrationsgesellschaft“ findet statt am

Samstag, 14. März um 143 Uhr in der Ev.refomierten Kirche Celle 

Teilnehmer:

  • Prof. Christian Höppner | Präsident des Deutschen Kulturrats
  • Dr. Astrid Bernicke | Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
  • Prof. Dr. Raimund Vogels | Leiter des Studienzentrums für Musikethnologie und Weltmusik, HMTM Hannover
  • Pfrn. Dr. Verena Grüter | Lehrstuhl für interkulturelle Theologie, Augustana-Hochschule Neuendettelsau
  • Birgit Wendt-Thorne | Dozentin für Vokale Ausbildung, Universität Oldenburg
  • Dr. Karl Ermert | Bundesvorsitzender des Arbeitskreises Musik in der Jugend e.V. (AMJ)
  • Niklas Büdenbender | Projektreferent „Chormusikkultur und Migrationsgesellschaft“ des AMJ

Musikalische Umrahmung: Dilevin Emer | Kurdischer Gesang


15 Veranstaltungen - 36 Ensembles - 1000 Mitwirkende

An drei Tagen die Welt der Amateurmusik bei freiem Eintritt erleben

Am 3. Februar wurde in Celle das Programm der Tage der Chor- und Orchestermusik 2015 auf einer Pressekoferenz vorgestellt. Das wichtigste Fest der Amateurmusik geht in diesem Jahr vom 13. bis 15. März in der niedersächsischen Residenzstadt über die Bühne(n).

Hier der Pressetext im Wortlaut:

Wenn Bundespräsident Joachim Gauck am 15. März in der Congress Union in Celle die höchsten Auszeichnungen der Amateurmusik überreichen wird, geht damit ein einzigartiges musikalisches Wochenende zu Ende, das zeigt, warum das Chorsingen in deutschen Amateurchören erst jüngst in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde.

In insgesamt 15 Veranstaltungen an drei Tagen können die Bürgerinnen und Bürger aus Celle und der Region sowie aus ganz Niedersachsen und Deutschland das große Spektrum der vokalen und instrumentalen Amateurmusik erleben und spüren, warum diese besondere Form des Bürgerschaftlichen Engagements insgesamt 14 Mio. Menschen in der Bundesrepublik begeistert. So vielseitig wie die Musiklandschaft ist auch das Programm der Tage der Chor- und Orchestermusik 2015, mit 36 Ensembles und insgesamt ca. 1000 Mitwirkenden:

Das Eröffnungskonzert gestaltet am Freitag Abend mit dem Jungen Vokalensemble Hannover einer der besten Chöre Deutschlands. Dieser nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise und bietet Chormusik auf höchstem Niveau. Ein ganz besonderer und sehr prominenter musikalischer Überraschungsgast wird den Großen Saal der Congress Union zum Beben bringen. Der Samstag lenkt den Fokus zunächst auf ein Thema, das in Zeiten von Pegida und Charlie Hebdo umso aktueller erscheint: In einem Forum diskutieren der Präsident des Deutschen Kulturrats, Prof. Christian Höppner, der Musikethnologe Prof. Dr. Raimund Vogels sowie weitere hochrangige Vertreter aus Politik, Kirche, Wissenschaft und Gesellschaft das „Chorsingen in der Migrationsgesellschaft“. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Fragen, wie sich die Amateurmusik durch die Migration in ihren Strukturen verändert und welchen Beitrag das gemeinsame Musizieren zur Integration leisten kann?

Ein Ökumenischer Festgottesdienst in St. Marien erinnert an die Ursprünge der abendländischen Musiktradition in den Kirchen und Klöstern des Mittelalters, bevor die Nacht der Musik die Celler Innenstadt in einer Fülle von Konzerten erklingen lässt. Neben vielseitigen Instrumentalensembles konnten hierfür Dank der Kooperation mit dem Niedersächsischen Chorverband einige der besten Chöre der einzigartigen niedersächsischen Chorlandschaft gewonnen werden. Besondere Programmhighlights sind die Aufführung des Requiems Nr. 2 von Luigi Cherubini sowie der Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz in der Stadtkirche, Vocal-Jazz vom Feinsten mit Str8voices und anderen im Jazzclub „KUNST & BÜHNE“, ganz neue Klangwelten mit dem Handglockenchor Wiedensahl in der Katholischen Kirche St. Ludwig oder dem Siegener Gamelan-Orchester in der Ehrenhalle des Bomann-Museums. Auch viele Ensembles aus Celle sind zu erleben, wie der ortsansässige Shanty-Chor, der Junge Chor Celle sowie das Streicherensemble Celle. Ein musikhistorisches Ereignis ist die Wiederaufführung einer eigens für den Celler Rat geschriebenen Violinsonate des Barockkomponisten Ulrich Johann Voigt durch Bettina Ihrig im Schlosstheater. Die Nacht der Musik klingt bei einer Jam-Session mit vielen der eingeladenen Ensembles in „KUNST & BÜHNE“ aus.

Der Sonntag steht schließlich ganz im Zeichen des Besuchs von Bundespräsident Joachim Gauck. Der Festakt zur Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette ist eine öffentliche Veranstaltung bei freiem Eintritt – wie schon das gesamte Wochenende. Lediglich eine kostenfreie Reservierung ist nötig (www.tagedermusik.de), damit jedermann den Festakt gemeinsam mit dem Staatsoberhaupt erleben kann. Stellvertretend für 26 Chöre und 8 Orchester im gesamten Bundesgebiet erhalten der Kirchen- und Projektchor an St. Lambertus aus Erkelenz die Zelter-Plakette sowie der Posaunenchor der Ev.-luth. Kirchengemeinde Munster die Pro-Musica-Plakette für mindestens 100 Jahre musikalische Tätigkeit aus den Händen des Bundespräsidenten. Die Chor- und Orchestermusik spielt im Festakt eine große Rolle und das Land Niedersachsen ist mit dem Mädchenchor Hannover, dem Jazzchor Vivid Voices sowie zwei niedersächsischen Landesauswahlensembles hier exzellent vertreten. Im Vorfeld der Veranstaltung begrüßt ein „Musikfoyer“ u.a. mit dem Jugendchor des KAV-Gymnasiums Celle die Gäste und den Bundespräsidenten.


Musik im Kontext von Migration und Integration

„Musica Sacra International“ als bundesweites Vorreiterprojekt für kulturelle und religiöse Vielfalt in der Amateurmusik – Gelebte Integration durch gemeinsames Musizieren

14 Millionen Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen machen hierzulande nach den neuesten Zahlen des Musikinformationszentrums (MIZ) in ihrer Freizeit Musik. Gleichzeitig spielt die musikalische Betätigung in allen Kulturen und Religionen der Welt eine herausragende Rolle. So stellt das freizeitliche wie professionelle Musizieren geradezu offensichtlich einen wichtigen sozialen Faktor der kulturellen und religiösen Vielfaltsgesellschaft in Deutschland dar. Im Dezember 2014 wurde das Chorsingen in deutschen Amateurchören in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Seit 1992 bringt das Projekt „Musica Sacra International“ Musiker aus den fünf großen Weltreligionen zusammen, um gemeinsam für Verständnis, Toleranz und Respekt zu werben. Nun hat die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. (BDC) als Projektträger eine umfassende Neukonzeption beschlossen, die „Musica Sacra International“ zu einem Vorreiterprojekt für die kulturelle und religiöse Vielfalt in der Amateurmusik in Deutschland machen soll. Eine dezidiert bundesweite Ausrichtung bezieht hierbei die differenzierten gesellschaftlichen Voraussetzungen in der Bundesrepublik möglichst umfassend mit ein.

Im Kern der Neuausrichtung steht die aktive Beteiligung der AmateurmusikerInnen in Deutschland an allen Projektinhalten. Die BDC folgt damit ihrer Überzeugung, dass sich durch ein gemeinsames Musizieren mit Künstlern verschiedener Kulturen und Religionen das Wissen vermitteln lässt, welches nötig ist, um Berührungsängste und Barrieren abzubauen und wirkliches Verständnis füreinander zu schaffen. Durch gelebte Integration soll ein Beitrag dazu geleistet werden, dass ein friedliches Neben- und Miteinander der Religionen und Kulturen funktionieren kann.

Die BDC vertritt als Dachverband der vokalen Amateurmusik eine wichtige und weitreichende Bewegung des Bürgerschaftlichen Engagements. Die in der BDC vereinigten Verbände repräsentieren die Vielfalt der Amateurmusik in Deutschland im kirchlichen wie weltlichen Bereich und sind gleichermaßen ein Querschnitt durch die Bevölkerung. Zuhören, Verständnis, Respekt, Anerkennung des Andersartigen sowie  voneinander zu lernen sind die Voraussetzungen sowohl des erfolgreichen gemeinsamen Musizierens als auch des Zusammenlebens in der Gesellschaft. Daher erachten es die Verbände der BDC als eine zentrale Aufgabe der Amateurmusik, die für ein friedliches Miteinander nötigen sozialen Kompetenzen im musikalischen Bereich nach Kräften zu fördern und damit einen Beitrag für Bereiche des gesellschaftlichen Miteinanders zu leisten.

Die neugeschaffenen Bestandteile des Gesamtprojekts „Musica Sacra International“ sind so vielfältig, wie die Gesellschaft und umfassen mehrere Säulen:

  1. Das Kernprojekt in Marktoberdorf im Allgäu wird rund um die Pfingsttage 2016 AmateurmusikerInnen aus ganz Deutschland die Möglichkeit bieten, sich in zahlreichen hochkarätig besetzten Workshops sowie einem Projektchor mit international renommierten Chorleitern intensiv mit verschiedenen Aspekten des Musizierens sowie der Literatur verschiedener Kulturen und Religionen auseinanderzusetzen und die Ergebnisse öffentlich zu präsentieren. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit wissenschaftlichen Vorträgen, Konzerten eingeladener Künstler sowie Education-Projekten runden das Angebot ab.
  2. In Kooperationsprojekten mit Partnern in verschiedenen Regionen Deutschlands werden die Inhalte des Kernprojekts auf die speziellen örtlichen Gegebenheiten in den jeweiligen Partnerregionen übertragen und durch eigene Angebote ergänzt. Die Amateurmusikszene vor Ort wird dabei im Zentrum des Geschehens stehen und aktiv an der Gestaltung mitwirken.
  3. Ein großangelegtes Forschungsprojekt wird sich mit den wissenschaftlichen Aspekten der Amateurmusik in der Migrationsgesellschaft beschäftigen und die theoretischen Grundlagen dafür liefern, inwieweit der gesellschaftliche Wandel die Voraussetzungen und Ausübung der Amateurmusik in Deutschland, als „Mutterland der Chormusik“ beeinflusst. Aus den Ergebnissen können fundierte Handlungsempfehlungen für Politiker, Verbände und andere am Amateurmusikleben beteiligte Gruppen gegeben werden.

Koordiniert wird das neue Gesamtprojekt von einem dreiköpfigen Leitungsteam: Thomas Rabbow, Pfarrerin Dr. Verena Grüter sowie Prof. KMD Jürgen Budday werden in den kommenden Jahren ihre individuellen Stärken und Erfahrungen einbringen und das ambitionierte Konzept mit lebendigen Inhalten füllen. Durch die Einbeziehung eines Kompetenzbeirats sowie politischer, kultureller und wissenschaftlicher Institutionen auf Bundesebene in die Gestaltung des Projekts soll eine höchstmögliche Reichweite sowie Akzeptanz geschaffen werden, damit „Musica Sacra International“ ein umfassendes Projekt für die Gesellschaft werden kann.


Die deutschen Amateurchöre sind Kulturerbe!

Würdigung der tiefen gesellschaftlichen Verwurzelung der Chormusik im Rahmen der UNESCO-Konvention

Der deutschen Amateurchorlandschaft mit ihren ca. 60.000 Ensembles und über zwei Millionen Sängerinnen und Sängern wurde eine besondere Ehrung zuteil: Im Rahmen der entsprechenden UNESCO-Konvention wurde die „Chormusik in deutschen Amateurchören“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Damit ist diese traditionsreiche Bewegung des Bürgerschaftlichen Engagements eine von 27 kulturellen Ausdrucksformen, die aus insgesamt 83 Vorschlägen nach einem langen Auswahlverfahren gleich in der ersten Runde die Aufnahmehürde genommen haben.

Dass die Amateurchormusik diese hohe ideelle Würdigung erfahren kann, ist der Antragsstellung des Verbandes Deutscher KonzertChöre (VDKC) zu verdanken. Die im Dachverband der Amateurchorverbände, der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. (BDC),vereinigten Verbände und die BDC selbst haben den VDKC-Antrag in allen Phasen unterstützt und können sich nun gemeinsam mit allen Sängerinnen und Sängern über das Ergebnis freuen. Zu danken ist der Erfolg auch der prominenten Unterstützung durch die Gutachter Prof. Dr. H.c. Hartmut Haenchen, Prof. Dr. Martin Petzoldt sowie einer extern eingebrachten Unterstützung durch Prof. Dr. h.c. Kurt Masur.“

Der Präsident des VDKC, Prof. Ekkehard Klemm, zeigt sich erfreut über die Aufnahme: "Das ist ein guter Tag für die Musik und ihre Tradition und tägliche schöpferische Weiterentwicklung in Deutschland. Es ist auch ein wichtiges Signal gegen die vielen Tendenzen kulturellen Abbaus, künstlerischer Ausdünnung der Regionen und damit auch musikalischer Verarmung der so wichtigen Amateurszene gerade in diesem Bereich."

Die zuständige Expertenkommission würdigt die Chortradition als Kulturform, die „tief in der Mitte der Gesellschaft verwurzelt [ist]. Die kreative Aneignung von Text und Musik sowie die künstlerische Vitalität der Menschen werden durch die Aktivität der Chöre mobilisiert. Gleichzeitig richtet sich die Praxis des Singens auf identitätsstiftende Gemeinsamkeiten und öffentliches Wirken. Kulturelle Tradition, gesellschaftlicher Aufbruch und lebendiges Engagement durchdringen sich bei der Pflege der Chormusik in den deutschen Amateurchören. Sie stellen einen Kern der Musiktradition, des Musiklebens und der Musikpflege in Deutschland dar.“

Kulturelle Verödung im Land des musikalischen Kulturerbes stoppen!

Neben der Amateurchormusik wurden von der Kommission auch die „Sächsischen Knabenchöre“, das „Singen der Lieder der deutschen Arbeiterbewegung“ sowie die „Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft“ in das nationale Verzeichnis aufgenommen. Dies zeigt, welches immense kulturelle Erbe die die musikalischen Traditionen in der Bundesrepublik darstellen. Dies ist als dringender Appell an die Politik zu verstehen, eine weitere Verödung der Kulturlandschaft nicht zuzulassen, sondern diese wertvollen Schätze nicht nur zu bewahren, sondern auch zukünftig nach Kräften zu fördern.

Wenngleich die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO nicht mit direkten finanziellen Vorteilen verbunden ist, so kann diese nun auch offiziell anerkannte nationale Bedeutung als Argumentationshilfe gegenüber allen Partnern in der alltäglichen Arbeit genutzt werden.

Alle Informationen zur UNESCO-Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes sowie eine vollständige Liste aller aufgenommenen Ausdrucksformen sind unter http://www.unesco.de/immaterielles-kulturerbe.html zu finden.


Exklusives Weihnachtskonzert in Stötten wird Benefizkonzert

Spendeneinnahmen kommen Förderverein und Kirchengemeinde zugute

Das Weihnachtskonzert der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. (BDC) und ihrer Marktoberdorfer Festivals am 14. Dezember (16 Uhr, St. Peter und Paul, Stötten am Auerberg) wird nun als Benefizkonzert stattfinden können. Das Ensemble Mixtur hat sich dankenswerterweise dazu bereit erklärt, die Spendeneinnahmen aus dem Konzert zu gleichen Teilen dem Förderverein Internationaler Chorbegegnungen im Allgäu e.V. sowie der Kirchengemeinde Stötten am Auerberg zur Verfügung zu stellen.

Simon Pickel, Generalsekretär der BDC freut sich, „dass unser wunderbares Weihnachtskonzert nun auch ein kleines Dankeschön für den Förderverein der Pfingstfestivals werden kann. Der Förderverein hat uns in den vergangenen Jahren großartig unterstützt und wir wollen durch das Benefizkonzert einerseits ein kleines Bisschen von dieser Unterstützung zurückgeben und zum anderen darauf aufmerksam machen, dass unsere beiden Aushängeschilder im Allgäu noch viele weitere Förderer nötig haben, um ihnen eine gesicherte Zukunft zu ermöglichen. Ebenso möchten wir uns auf diesem Wege bei der Kirchengemeinde Stötten am Auerberg als Gastgeber unserer Weihnachtskonzerte im vergangenen und in diesem Jahr bedanken und ich bin sicher, dass wir mit unserer kleinen Spende dort viel Gutes bewirken können. Ein ganz herzliches Dankeschön geht an das Ensemble Mixtur, das meiner Initiative so unkompliziert und großzügig zugestimmt hat.“

Der Förderverein Internationaler Chorbegegnungen im Allgäu e.V. unterstützt die internationalen Begegnungsfestivals Musica Sacra International und Internationaler Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf. Er fördert die Kontaktpflege und die Begegnung von Kulturschaffenden aus aller Welt sowie die Zusammenarbeit bei Projekten im Rahmen der Musikpflege. 1. Vorstand des Fördervereines ist Europa-Parlamentarier Markus Ferber.

Weitere Infos zum Förderverein unter www.chorverbaende.de/de/modfestivals/foerderverein.html


14 Millionen Laienmusizierende in Deutschland

MIZ veröffentlicht Daten zu Musizierenden im Amateurbereich

Mindestens 14 Millionen Menschen in Deutschland musizieren in ihrer Freizeit oder singen in einem Chor. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), ein Projekt des Deutschen Musikrats, das im Rahmen eines neuen Schwerpunktangebots zum Laienmusizieren Studien und Bevölkerungsumfragen unterschiedlicher Forschungsinstitute sowie eigene Erhebungen ausgewertet hat. 

Danach lässt sich für den Bereich des instrumentalen Laienmusizierens ein Anteil von rund 13 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren nachweisen, das entspricht rund 9 Millionen Menschen, die ein Musikinstrument spielen. Etwa 4 Millionen singen in einem Chor oder einem anderen Ensemble. Naturgemäß kommt es jedoch zu Überschneidungen in den beiden Gruppen. 32 Prozent der Sängerinnen und Sänger geben an, ebenfalls ein Musikinstrument zu spielen, so dass sich die Summe der Musizierenden ab 14 Jahren insgesamt auf rund 12 Millionen beläuft. Hinzu kommen hochgerechnet mindestens 2 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 2 und 13 Jahren, die regelmäßig singen, ein Instrument spielen oder sich anderweitig musikalisch betätigen. 

Verbände organisieren 3,7 Millionen Laienmusizierende

Über ein Fünftel der deutschen Amateurmusikerinnen und -musiker, das sind rund 3 Millionen, ist in den Verbänden des instrumentalen und vokalen Laienmusizierens aktiv. Hinzu kommen etwa 700.000 Musikbegeisterte, die als fördernde Mitglieder die Entwicklung der Verbandstätigkeiten unterstützen und begleiten. Insgesamt verzeichnen die Laienverbände damit rund 3,7 Millionen Mitglieder. Mit 2,2 Millionen gehört ein großer Teil den Chorverbänden an, die insgesamt 60 Prozent der Verbandsmitglieder organisieren. Zwei von Dreien zieht es dabei in weltliche Chöre, während sich im kirchlichen Bereich jedes dritte Mitglied engagiert. Die Bandbreite der mittlerweile stark ausdifferenzierten Chorlandschaft reicht vom klassischen Männergesangverein über Gospel- und Barbershop-Chöre bis hin zu so genannten Showchoirs, die Popmusik, Elemente des Musicals und andere Vokalmusik kombinieren und mit Tanz und Bühnenchoreografie aufführen. 

Die Vielfalt und Ausdifferenzierung der Ensembles, die bei den Chören zunehmend zu beobachten ist, war schon immer auch ein Kennzeichen des instrumentalen Laienmusizierens. Die rund 1,5 Millionen Verbandsmitglieder des instrumentalen Laienmusizierens spielen in Akkordeonorchestern, Sinfonie- und Streichorchestern, Zupforchestern und Zithermusikgruppen sowie in verschiedenen kirchlichen Instrumentalgruppen. Die meisten jedoch sind in Blasorchestern und Spielmannszügen engagiert, die mit fast 80 Prozent den höchsten Mitgliederanteil unter den Verbänden des instrumentalen Laienmusizierens aufweisen.

Die Gewinnung von musikalischem Nachwuchs nimmt in den Laienverbänden mittlerweile einen hohen Stellenwert ein. Insgesamt 800.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene musizieren zurzeit in den Verbänden. Die Anzahl derjenigen, die in verbandlich organisierten Chören singen, liegt aktuell bei 380.000 oder 17 Prozent der aktiven Sängerinnen und Sänger. Etwas höher zeichnet sich dagegen die Zahl der jungen Leute ab, die in einem Verein ein Musikinstrument spielen. Über die Hälfte der aktiven Mitglieder der instrumentalen Laienmusikverbände, rund 420.000, sind im Kindes-, Jugend- oder jungen Erwachsenenalter. 

Über die Mitglieder der Verbände des instrumentalen und vokalen Laienmusizierens hinaus sind weitere Gruppen von Amateurmusikerinnen und -musikern statistisch erfassbar. Dazu zählen vor allem die Musikschüler an Musikschulen des VdM mit über einer Million Schülerinnen und Schülern sowie die jährlich rund 95.000 Teilnehmer an musikpraktischen Kursen der Volkshochschulen. Des Weiteren erhalten nach einer Hochrechnung des Deutschen Jugendinstituts 340.000 bis 450.000 der 9- bis 12-Jährigen und 500.000 bis 630.000 der 13- bis 17-Jährigen Unterricht bei Privatmusiklehrerinnen und -lehrern; hinzu kommen Schülerinnen und Schüler an privaten Musikschulen sowie Privatschüler in den Altersgruppen außerhalb der 9- bis 17-Jährigen, über die derzeit jedoch keine Daten vorliegen. Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die in Schulorchestern und chören, Bands und anderen Ensembles der allgemein bildenden Schulen musizieren, beläuft sich nach Hochrechnungen des MIZ auf insgesamt ca. 820.000.

Neues Informationsangebot zum Laienmusizieren im Internet

Die aufgeführten Daten sind Teil eines neuen Schwerpunktangebots des MIZ, das über die vielfältigen Facetten und Ausdifferenzierungen der Chor- und Ensemblelandschaft, über gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen sowie über Fördermaßnahmen und Fortbildungsangebote im Bereich des Laienmusizierens informiert. Im Zentrum des Angebots steht ein neuer Fachbeitrag, ergänzt durch zahlreiche Grafiken und statistische Zeitreihen, die eine zusätzliche Ausdifferenzierung beispielsweise nach Altersgruppen oder demografischen Merkmalen ermöglichen. Darüber hinaus werden Detailinformationen u.a. zu Fragestellungen oder Stichprobengrößen der einzelnen Untersuchungen vermittelt. Informationen zur Infrastruktur des Laienmusizierens runden das neue Angebot ab. In diesem Zusammenhang hat das MIZ ein Verzeichnis von Wettbewerben, Preisen und Stipendien im Amateurbereich erstellt, in dem allein über 200 bundesweite Fördermaßnahmen erfasst wurden. 

Erreichbar ist das neue Schwerpunktangebot zum Laienmusizieren in Deutschland unter:
http://www.miz.org/fokus_laienmusizieren.html.

(Quelle: Pressemitteilung des MIZ, 13. November 2014, www.miz.org)


25 Chöre für die Zelter-Plakette vorgeschlagen

Großes Interesse bei den Kirchenchören

Der Empfehlungsausschuss für die Verleihung der Zelter-Plakette hat für das Jahr 2015 insgesamt 25 Chöre für diese höchste Ehrung im vokalen Amateurmusikbereich vorgeschlagen. Das Gremium mit Vertretern der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC), des Deutschen Chorverbands (DCV), der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BMK) sowie der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) konnte dabei alle eingereichten Anträge mit einem positiven Votum an die zuständigen Landesministerien und schließlich an das Bundespräsidialamt weiterleiten. Sollte Bundespräsident Joachim Gauck den Empfehlungen folgen, können die vorgeschlagenen Chöre im kommenden Jahr die Ehrung entgegen nehmen. Der zentrale Festakt ist dabei traditionell Bestandteil der Tage der Chor- und Orchestermusik, die in 2015 vom 13.-15. März in der niedersächsischen Residenzstadt Celle stattfinden werden. Die für den Festakt notwendigen kostenfreien Karten können ab sofort beim Veranstalter reserviert werden (www.tagedermusik.de). 
 
Bemerkenswert war im diesjährigen Antragsverfahren der hohe Anteil der kirchlichen Chöre, die sich um eine Verleihung der Zelter-Plakette beworben haben. Mit insgesamt 19 Chören stellen der Allgemeine Cäcilienverband (ACV) sowie der Chorverband in der Evangelischen Kirche in Deutschland (CEK) das Gros der Anträge und fangen Teile des Rückgangs auf, der aufgrund des vor 100 Jahren tobenden Ersten Weltkriegs zu erwarten war. Die Zelter-Plakette ist dabei das weltliche Pendant zur Palestrina-Medaille, die im katholischen Bereich für 100-jährige kirchenmusikalische Tätigkeit verliehen wird. Die Regularien und Voraussetzungen beider Ehrungen sind weitestgehend identisch, so dass eine Auszeichnung mit der Zelter-Plakette für Trägerchöre der Palestrina-Medaille ohne einen nennenswerten zusätzlichen Aufwand zu erreichen ist. 
 
Hierzu der Generalsekretär der BDC, Simon Pickel: „Dass es aus den Jahren des Ersten Weltkriegs keine Antragsflut geben würde, war uns bewusst. Umso mehr freuen wir uns über den regen Zuspruch aus den kirchlichen Verbänden. Sowohl im katholischen als auch im evangelischen Bereich gibt es noch eine Vielzahl von Chören, die durch die Auszeichnung mit der Zelter-Plakette für ihre in unserer Gesellschaft immens wichtige Arbeit geehrt werden könnten. Ich kann diese Chöre, die zumeist viel älter sind, als die geforderten 100 Jahre, nur ermutigen, im kommenden Jahr einen Antrag zu stellen."
 
Alle Informationen zu den Voraussetzungen und zum Verfahren zur Verleihung der Zelter-Plakette sowie Antragsformulare finden sich hier.

Einladung zum Weihnachtskonzert der BDC in Stötten am Auerberg

Das ensemble mixtur stimmt mit einem heiteren bis besinnlichen Programm auf Weihnachten ein

Nach dem überwältigenden Erfolg und Zuspruch im vergangenen Jahr laden die BDC und ihre Marktoberdorfer Festivals auch im Dezember 2014 zu einem exklusiven Weihnachtskonzert ins Allgäu ein. Am 14. Dezember wird um 16 Uhr erneut das Ensemble Mixtur in der Stadtkirche in Stötten am Auerberg zu Gast sein. Das Programm kombiniert außergewöhnliche Weihnachtslieder mit nachdenklichen und humorvollen Texten sowie besinnlicher Orgelmusik. Die BDC freut sich, dass das diesjährige Weihnachtskonzert wieder von der Raiffeisenbank Südliches Ostallgäu und der Kirchengemeinde Stötten am Auerberg tatkräftig unterstützt wird. Übernachtungsmöglichkeiten in Stötten bzw. Marktoberdorf können über das CHORbüro vermittelt werden.


Reservierungen für den Festakt zur Verleihung der Zelter-Plakette möglich

Die Tage der Chor- und Orchestermusik 2015 rücken näher!

Vom 13.- 15. März 2015 finden die Tage der Chor- und Orchestermusik in der niedersächsischen Residenzstadt Celle statt. Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss dieses musikalischen Großereignisses ist wie jedes Jahr der Festakt zur Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette. Mit diesen höchsten Auszeichnungen ehr der Bundespräsident Chöre und Orchester, die seit mindestens 100 Jahren dafür sorgen, dass die einzigartige Tradition der Amateurmusik hierzulande stets mit Leben erfüllt wird. Umrahmt wird diese Übergabe durch den Bundespräsidenten persönlich (bei Verhinderung durch eine Stellvertretung) mit einer abwechslungsreichen und eindrucksvollen Auswahl der besten Ensembles, die Niedersachsen in diesem Bereich zu bieten hat. Für den Festakt ist eine kostenfreie Reservierung notwendig. Diese werden ab sofort entgegengenommen. Alle Informationen finden Sie hier.

 


17. Eurotreff in Wolfenbüttel

Bewerbung für junge Chöre bis 31. Januar 2015 möglich

Vom 09. bis 13. September 2015 werden sich im Rahmen des EUROTREFF bereits zum 17. Mal über 700 junge Sängerinnen und Sänger aus ganz Europa zusammen finden, um gemeinsam in Ateliers ein neues Repertoire einzustudieren und dieses in zahlreichen Konzerten zu präsentieren. Auch dieses Mal finden die Kinder,- Jugend- und Mädchenchor-Ateliers wieder unter der Leitung von international renommierten Chorleiter-Profis wie Hans de Gilde (Niederlande) und Cécile Methevet Bouchet (Frankreich) statt. Bewerbungen für Chöre mit Mitgliedern von 10 bis 26 Jahren sind noch bis 31.01.2015 möglich.

Nähere Infos zum Ablauf des internationalen Festivals und den Bewerbungs- und Anmeldemodalitäten finden Sie hier. 


Chormusikkultur und Migrationsgesellschaft

Der AMJ startet neues Untersuchungs- und Diskursprojekt

Der Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ) startete im Oktober eine Untersuchung zum Thema Chor in der Migrationsgesellschaft, in der die Auswirkungen des migrationsdemographischen Wandels insbesondere auf die Kinder- und Jugendchorszene unter die Lupe genommen werden sollen. Dabei wird nicht nur die Frage zu beantworten sein, ob Menschen mit Migrationshintergrund in der deutschen Chorlandschaft unterrepräsentiert sind und mit welchen Faktoren dies zusammenhängen könnte, sondern auch, wie sich deutsche Chöre verstärkt für ausländische Mitbürger öffnen können, um sie an der reichen Chormusiktradition in Deutschland aktiv teilhaben zu lassen. Das Untersuchungs- und Diskursprojekt "Chormusikkultur und Migationsgesellschaft" wird von Niklas Büdenbender wissenschaftlich betreut; der AMJ widmet sich innerhalb des Projekts dem Bereich Kinder- und Jugendchöre. 


Aktuelle Stellenangebote 

Hier finden Sie aktuelle Stellenanzeigen aus der Chorlandschaft

1. Der Chor Levantate Ulm sucht zum 1. März 2015 eine/n neue/n musikalischen Leiter/in. Weitere Infos finden Sie hier

2. Die W. A. Mozart Musikschule Horn und das Benediktinerstift Altenburg vergeben einen Posten als Chorleiter der Altenburger Sängerknaben und Stiftsorganist am Benediktinerstift Altenburg in Personalunion ab September 2015. Infos zu beiden Institutionen und der Ausschreibung finden Sie nachstehend: 

Musikschule HornAltenburger Sängerknaben 

Download: Stellenausschreibung Chorleitung Musikschule Horn

Erste Vorschau für die Tage der Chor- und Orchestermusik 2015 erhältlich

"Save the Date": vom 13.-15 März 2015 in Celle

Die Planungen für die Tage der Chor- und Orchestermusik 2015 in Celle schreiten voran. Auch im kommenden Jahr wird die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. gemeinsam mit ihrem instrumentalen Schwesterverband, der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V. ein abwechslungsreiches und musikalisch hochwertiges Programm bieten können. Dabei orientieren sich die einzelnen Veranstaltungen und Konzerte am bewährten Muster.

Nun ist ein erster Vorschauflyer mit den Rahmendaten als "Save the Date" erschienen. Der Flyer steht hier zum Download bereit:

Download: Vorschauflyer TCOM 2015

Das Recht auf Kulturelle Bildung

Ein deutsch-französisches Plädoyer

Unter diesem Titel ist soeben, nach einer langjährigen Zusammenarbeit der Stiftung Genshagen mit ihren Partnern in Frankreich und Deutschland, der erste Band der Schriftenreihe "Kunst- und Kulturvermittlung in Europa" im Siebenhaar-Verlag erschienen. Das länderübergreifende, zweisprachige Buch hat die Theorie und Praxis der Kulturellen Bildung in Frankreich und Deutschland zum Gegenstand. Unterschiedliche politische und administrative Strukturen der Kulturellen Bildung werden beschrieben und kritisch analysiert und die Verschiedenartigkeit der Ansätze Kultureller Bildung in beiden Ländern beleuchtet. Neue zwischenstaatliche Kooperationsformen bieten zusätzlich neue Impulse für eine erfolgreiche europäische Zusammenarbeit auf diesem Gebiet.

Das Buch ist im B&S Siebenhaar Verlag erschienen und ist für 29,80€ im Buchhandel erwerbbar. Weitere Informationen finden Sie hier.


Zusammenstellung zu TTIP vom Deutschen Kulturrat erschienen

Materialien und Texte zum viel diskutierten Freihandelsabkommen zwischen EU und USA

Der Deutsche Kulturrat hat eine Material- und Textzusammenstellung zu den Verhandlungen über das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA herausgegeben, in welcher die unterschiedlichen Facetten des Themas sowie die verschiedenen Diskussionsphasen seit Sommer letzten Jahres widergespiegelt werden. Die Zusammenstellung liefert somit einen anschaulichen und umfassenden Einblick in die politische Debatte. Darüber hinaus bezieht der Deutsche Kulturrat mit zwei eigenen Beiträgen Stellung. 

Das TTIP-Dossier kann hier heruntergeladen werden:

Download


Programm der European Choral Association für 2015 ist da.

Hier ist für jeden Musikfreund etwas dabei!

Die European Choral Association (ECA) hat gerade ihr neues Kursprogramm für kommendes Jahr herausgegebn, in dem Chor- und Einzelsänger, Chorleiter, Komponisten und Manager bestimmt ihren jeweils passenden Kurs finden werden. Neben den zahlreichen Ateliers in Zusammenhang mit dem Festival "Hungary for Singing" gibt es auch eine Vielzahl an unabhängigen Kursen, wie zum Beispiel die International Singing Week in Briançon oder der Wettbewerb für junge Dirigenten in Turin. Daneben gibt das Programm reichlich Hinweise zu Partnerveranstaltungen und -festivals sowie zu Neuerscheinungen

Hier finden Sie das Programm zum Downloaden und Stöbern.


!Sing - Day of Song

Am 23. Mai 2015 singt das Ruhrgebiet

Mit dem Ziel, Menschen für das Singen zu begeistern, wird an Pfingsten 2015 das Gesangsfestival !SING - DAY OF SONG Menschen in allen 53 Städten den Ruhrgebiets zum gemeinsamen Singen einladen. Besonderes Highlight wird dabei das Mitsingkonzert in der Veltins-Arena mit dem Musiktheater im Revier und der Neuen Philharmonie Westfalen als musikalischem Partner sein. 2010 bereits stieß dieses Event bei den aus über 16 Ländern angereisten Chören und Einzelsängern insbesondere durch die Teilnahme von Stars wie Bobby McFerrin und Vesselina Kassarova auf große Begeisterung. Infos zum Programm aller teilnehmenden Städte sowie zu Ihren Teilnahmemöglichkeiten und den Anmeldemodalitäten finden Sie hier.

Einen Eindruck aus der von Gesang gefüllten Schalke-Arena erhalten Sie in folgendem Video: 


Bobby McFerrin beim Mitsingskonzert 2010


Anmeldungen für EUROPA CANTAT 2015 möglich

Das Festivalprogramm macht "Hung(a)ry for Singing"

Vom 24. Juli bis 2. August 2015 lockt das von der European Choral Association veranstaltete Festival Europa Cantat 2015-"Hungary for Singing" wieder Einzelsänger, Chöre, Komponisten, Dirigenten, Manager und andere Chormusikbegeisterte mit zahlreichen spannenden Workshops und Konzerten nach Pécs. Für die 4-8 tätigen Ateliers für unterschiedliche Interessensgruppen und Niveaustufen kann man sich ab sofort anmelden. Auch eintätige "Discovery Ateliers", ein Managerprogramm und spezielle Aktivitäten für Familien werden angeboten. Der internationale und lebendige Austausch mit den anderen Teilnehmenden über Chormusiktraditionen, -techniken und -repertoire, tägliches gemeinsames Singen und diverse Konzerte runden das Festivalerlebnis ab. 

Alle Informationen zum Konzertprogramm, den angebotenen Aktivitäten sowie den jeweiligen Anmeldemodalitäten (Fristen, Preise, Anforderungen...) finden Sie hier.


Am 3. Oktober ist Türöffner-Tag!

"Sendung mit der Maus" ruft zum Türenöffnen auf.

Die "Maus" veranstaltet am Tag der Deutschen Einheit nun bereits zum zweiten Mal den Türöffner-Tag, der es Familien und Kindern ermöglicht, bundesweit hinter Türen zu blicken, die ihnen sonst verschlossen sind. Dazu ruft die beliebte Kindersendung Vereine, Unternehmen, Institutionen, Medien usw. auf, sich aktiv zu beteiligen. Informationen und Anmeldungen zur Aktion "Türen auf" finden Sie hier


2800 deutsche Pueri Cantores kehren aus Paris zurück

39. Internationaler Kongress der Pueri Cantores geht zu Ende

Voller Eindrücke sind die 65 deutschen Chöre, die am 39. Internationalen Kongress der Pueri Cantores in Paris teilnahmen, nach Hause zurückgekehrt. Mit mehr als 2800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Begleitpersonen war der deutsche Anteil bei diesem Chortreffen besonders stark. Insgesamt waren 5200 Pueri Cantores aus 14 Ländern angereist. Zwar zeigte sich das Wetter in Paris nicht von seiner schönsten Seite, der Stimmung der jungen Sängerinnen und Sänger tat dies jedoch keinen Abbruch. Wie bei jedem Chorfestival der Pueri Cantores bildeten die Nationalgottesdienste, Friedensgebete, zahlreiche Konzerte und die feierliche Abschlussmesse die Bestandteile des Programms während der fünf Tage in Paris. Zur Feier der Messe versammelten sich alle deutschen Chöre in den Kirchen Saint Sulpice und Notre Dame des Champs. Zwölf deutsche Chöre durften einzeln in Notre Dame auftreten und eine Kostprobe ihres hohen musikalischen Niveaus darbieten. Wegen der großen Teilnehmerzahl musste bei der Abschlussmesse die Hälfte der Pueri Cantores auf dem Vorplatz von Notre Dame bleiben. Der Wortgottesdienst wurde draußen gefeiert, die Eucharistiefeier im Innern der Kathedrale, verbunden durch Bild- und Tonübertragung. Kardinal Vingt-Trois dankte den Pueri Cantores, dass sie die ehrwürdige Kathedrale durch ihren Gesang lebendig werden lassen und zum Singen bringen.

Die nächsten internationalen Chortreffen der Pueri Cantores werden zum Jahreswechsel 2015/16 in Rom, 2017 auf Einladung des brasilianischen Verbandes in Rio de Janeiro und 2018 auf Einladung des katalanischen Verbandes in Barcelona stattfinden. Bereits Anfang Juli kommenden Jahres treffen sich die deutschen Pueri Cantores in Trier.

Einen Eindruck vom feierlichen Abschlussgottesdienst in Paris können Sie sich hier verschaffen. 


"Generation Praktikum beendet" - auch im Kulturbereich

Bundestag beschließt ausgewogene Regelung

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat es mit dem Satz "Die Generation Praktikum ist beendet" beschrieben: Der Mindestlohn von 8,50 € kommt in allen Branchen, und damit auch in der Kulturbranche, zum 1. Januar 2015.

Die Regelung gilt damit auch für die in Kulturbetrieben häufig eingesetzten PraktikantInnen. Einer Ausbeutung wird damit zukünftig ein Riegel vorgeschoeben und die wichtige Arbeit angemessen entlohnt. Einige Ausnahmen gibt es aber doch: Sofern es sich um ein berufliches Orientierungspraktikum vor oder während einer Ausbildung bzw. eines Studiums handelt oder um ein vorgeschriebenes Pflichtpraktikum, gilt die Mindestlohn-Regelung erst ab dem 4. Monat. Dies eröffnet vielen Kulturbetrieben, auch bei klammen Finanzlagen weiterhin Betriebpraktika anbieten zu können. Dem Nachwuchs muss so nicht die Chance verwehrt werden, sein (vielleicht) zukünftiges Arbeitsumfeld kennenzulernen und erste Erfahrungen zu sammeln - nur weil es sich der Betrieb nicht leisten kann. Wenn PraktikantInnen allerdings als zusätzliche (billige) Arbeitskräfte benötigt werden, so greift hier zurecht der Mindestlohn.

Zusätzlich zum Mindestlohn schreibt das Gesetz nun erstmals einen Qualitätsrahmen vor: Neben einer angemessenen Entlohnung wird ein Praktikumsvertrag zur Pflicht, der klare Praktikumsziele beinhaltet. Nach Abschluss des Praktikums hat jede/r PraktikantIn schließlich ein verbrieftes Recht auf ein Zeugnis.

Weitere Informationen zum Thema "Mindestlohn für PraktikantInnen" sind hier zu finden:

Stellungnahme des Deutschen Kulturrats

Meldung zum Beschluss des Bundestags


Jetzt für 2015 bewerben!

Ausschreibung für den 14. Internationalen Kammerchor-Wettbewerb veröffentlicht

Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. lädt Kammerchöre aus aller Welt ein, sich für den 14. Internationalen Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf vom 22. - 27. Mai 2015 zu bewerben.

Der Internationale Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf möchte die besten Chöre der Welt im Vergleich zusammenführen und zugleich einen Austausch über Chorliteratur der einzelnen Länder, Interpretationen, Stile, Stimmbildungen und Techniken ermöglichen. Im Vordergrund steht die internationale Begegnung in und mit der Musik.

Die Ausschreibung und die Anmeldeformulare können Sie hier herunterladen und direkt in der PDF-Datei ausfüllen.

Anmeldeschluss: Letzter Termin für den Eingang der in der Ausschreibung erbetenen Unterlagen ist Freitag, 11. Oktober 2014. Die Zulassung erfolgt bis zum 30. November 2014.

Wenn Sie Fragen zum Bewerbungsverfahren und einer möglichen Teilnahme haben, kontaktieren Sie uns, die Mitarbeiter des Festivalbüros geben Ihnen gerne Antwort.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen und Bewerbung Ihres Chores!


Ergebnisse des Deutschen Chorwettbewerbs 2014

Viele Auszeichnungen beim 9. Deutschen Chorwettbewerb

Der 9. Deutsche Chorwettbewerb ist als der bisher erfolgreichste seiner Art in die Geschichte der deutschen Amateurmusik eingegangen, zumindest gemessen an der Anzahl der vergebenen Preise. Aber auch in allen anderen Bereichen kann die „Deutsche Meisterschaft“ der Chöre mit 4.500 aktiven Sängerinnen und Sängern ein durchweg positives Fazit ziehen. Die teilnehmenden Chöre rechtfertigten ihre Weiterleitung zum Bundeswettbewerb mit durchweg hervorragenden Darbietungen und einem abwechslungsreichen Repertoire, das nicht nur den Kopf sondern oftmals auch das Herz ansprach. Die Jury des Deutschen Chorwettbewerbs mit dem Künstlerischen Leiter des Marktoberdorfer Kammerchorwettbewerbs, Jürgen Budday, an der Spitze kam zu einem ausgewogenen, manchmal sehr salomonischem Urteil, das die gezeigten Leistungen auch angemessen würdigte. Zahlreiche Sonder- und Begegnungskonzerte rundeten das Programm ab und sorgten dafür, dass alle Teilnehmer mit vielen bleibenden Eindrücken heimkehren konnten. Es bleibt zu hoffen, dass die in diesem Jahr sehr erfolgreichen Hochschulchöre dem Wettbewerb auch weiterhin erhalten bleiben, ohne dabei die Unterschiede zu reinen Amateurchören außer Acht zu lassen.
 
Die Ergebnislisten des 9. Deutschen Chorwettbewerbs Teil I finden Sie hier, Teil II hier.

Nachbericht zu Musica Sacra International 2014

MSI 2014 geht erfolgreich zu Ende

Vom 06. bis 11. Juni 2014 war Marktoberdorf dieses Jahr bereits zum zwölften Mal musikalischer Treffpunkt der fünf Weltreligionen. Insgesamt 11 Ensembles aus 7 Ländern zeigten dabei im Rahmen des von der BDC veranstalteten Festivals Musica Sacra International in vielen bewegenden Begegnungskonzerten an unterschiedlichen Veranstaltungsorten im Allgäu, in Oberbayern und Oberschwaben, dass eine friedliche und offene Begegnung von Menschen verschiedener Kulturen und Religionen auf musikalisch anspruchsvollem Niveau nicht nur eine Wunschvorstellung ist. Obwohl es das erste Festival ohne seinen Gründer Dolf Rabus war, fällt die Bilanz positiv aus. So war MSI 2014 einmal mehr nicht nur Konzertplattform für herrausragende Gesangsensembles wie etwa das Calmus Ensemble mit stets ausgelasteten Konzertsälen, sondern auch ein Ort der Begegnung und des musikalischen wie menschlichen Austauschs. Neben Konzerten gab es auch ein buntes Rahmenprogramm, dass von Fachvorträgen über ökumenische Gottesdienste bis hin zu einer Foto-Ausstellung im Marktoberdorfer Rathaus reichte. Seinen Höhepunkt und Abschluss fand MSI 2014 in den beiden Abschlusskonzerten in der Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren, zu denen selbstverständlich alle 12 Ensembles noch einmal mit einer Auswahl ihrer Konzertprogramme zu hören waren und somit einen Querschnitt durch die Musiktradition der 5 Weltreligionen boten. 

BDC-Präsident Prof. Dr. Hans Jaskulsky betonte in seiner Ansprache zum Eröffnungskonzert, dass der Dachverband der Deutschen Amateurchormusik mit der Durchführung des Festivals ein Zeichen in Richtung Zukunft setzen wollte: Es geht weiter in Marktoberdorf. Er zeigte sich dankbar für die hierfür zugesicherte Unterstützung durch öffentliche Zuwendungsgeber und Sponsoren. Bis zur nächsten Ausgabe im Jahr 2016 bleibt nun genügend Zeit, die Weichen für ein gesichertes Fortbestehen zu stellen. Sicher ist, dass es spannend bleibt, im Ostallgäu.

Für alle, die das Erlebte und gehörte noch einmal Revue passieren lassen möchten, sind hier die schönsten Bilder von Musica Sacra International 2014 zu finden.

Es kann los gehen!

Jürgen Budday unterzeichnet Vertrag

Der neue künstlerische Leiter des Internationalen Kammerchor-Wettbewerbs Marktoberdorf, Jürgen Budday, hat im Rahmen seines Besuchs beim Festival "Musica Sacra International" am Pfingstwochenende seinen Vertrag unterzeichnet. Neben Jürgen Budday setzte auch der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände, Prof. Dr. Hans Jaskulsky, seinen Namen unter das Dokument, das eine Laufzeit bis 2019 hat. Budday nutzte seine Anwesenheit beim ebenfalls von der BDC getragenen Festival dazu, das Team aus festen und freien Mitarbeitern, sowie die zahlreichen ehrenamtlichen HelferInnen näher kennenzulernen und die örtlichen Gegebenheiten unter die Lupe zu nehmen. Neben exzellenten Rahmenbedingungen in Marktoberdorf fand er dabei offene Ohren bei den Verantwortlichen in Stadt und Landkreis vor und kann auch zukünftig auf deren Unterstützung bauen.

Bis zum Wettbewerb im kommenden Jahr liegen noch viele Aufgaben vor Jürgen Budday und seinem Team: Ende Oktober werden bereits die Chöre ausgewählt, die in 2015 in Marktoberdorf zu Gast sein werden. Die BDC freut sich sehr auf die fruchtbare gemeinsame Arbeit mit Jürgen Budday in den nächsten Jahren. 


VDKC begrüßt seinen 500. Mitgliedschor

Der Hannoversche Oratorienchor wurde zum 1. Juni 2014 in den VDKC aufgenommen

Der Verband Deutscher KonzertChöre (VDKC), der seit fast 100 Jahren leistungsorientierte Laienchöre aus ganz Deutschland unter sich vereint, konnte jüngst den Hannoverschen Oratorienchor als neues Mitglied willkommen heißen. Dieser runde Neuzugang verdeutlicht die stetig wachsende Mitgliederzahl im VDKC und damit das wachsende Interesse am Erhalt der Chortradition in Deutschland, den sich der VDKC auf die Fahnen geschrieben hat. Als ein Ensemble, welches bereits seit 1802 besteht, ist der Hannoversche Oratorienchor, der derzeit 82 Sänger- und Sängerinnen vereint, die älteste Musikvereinigung der Stadt Hannover und lässt somit die Traditionspflege in der Chormusik lebendig werden. Gleichzeitig versteht sich der Hannoversche Oratorienchor, geleitet von Stefan Vanselow, als ein moderner Konzertchor, dessen breites programmatisches Spannungsfeld nicht nur den Wunsch nach dem Erhalt der deutschen Amateurchor-Tradition, sondern auch den Aufbruch zu neuen musikalischen Ufern unter Beweis stellt.


Neuer Kapitän für das Flaggschiff der Chorwettbewerbe

Jürgen Budday ist neuer Künstlerischer Leiter in Marktoberdorf

Mit Jürgen Budday übernimmt einer der profiliertesten und angesehensten deutschen Chorexperten zum 1. Juni 2014 die künstlerische Leitung des Internationalen Kammerchor-Wettbewerbs Marktoberdorf. Der Veranstalter des Wettbewerbs, die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. (BDC), berief Budday als Nachfolger von Wettbewerbsgründer Dolf Rabus, der im vergangenen Winter nach langer Krankheit und fast 25-jährigem Wirken in Marktoberdorf verstarb.

Jürgen Budday ist ein unermüdlicher Streiter für die Chormusik. Zentrum seines eigenen musikalischen Wirkens ist das Kloster Maulbronn. Neben der Gründung und Leitung des international renommierten Maulbronner Kammerchores, entwickelte Budday die Maulbronner Klosterkonzerte im UNESCO-Weltkulturdenkmal als Künstlerischer Leiter (bis 2013) zu einem Klassik-Festival mit internationalem Renommee. Die Arbeit Buddays wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht. So ist er u.a. Träger des Bundesverdienstkreuzes und wurde durch den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg zum Professor ernannt. Der BDC-Mitgliedsverband Verband Deutscher KonzertChöre (VDKC) verlieh Jürgen Budday im Jahr 2013 den Georg-Friedrich Händel-Ring (Eine ausführliche Vita und weitere Informationen zum Wirken Jürgen Buddays sind auf www.jbudday.de zu finden).

Für die Aufgaben in Marktoberdorf bringt Jürgen Budday die besten Voraussetzungen mit: Als Vorsitzender des Expertengremiums „Beirat Chor“ des Deutschen Musikrats ist er mit der Vorbereitung des bedeutendsten Chorwettbewerbs auf nationaler Ebene, dem Deutschen Chorwettbewerb (ab 26. Mai 2014 in Weimar), betraut. Hier übernimmt Budday ebenso den Vorsitz der Jury. Mit seinem Maulbronner Kammerchor war er 2009 Preisträger in Marktoberdorf. Aufgrund dieses Erfahrungsschatzes lag es nahe, ihm die künstlerische Leitung des Flaggschiffes der Chorwettbewerbe auf internationaler Ebene lag anzutragen. Budday selbst freut sich auf die neue Herausforderung im Allgäu: „Ich fühle mich dem Internationalen Kammerchor-Wettbewerb in Marktoberdorf seit Beginn an sehr verbunden. Dolf Rabus gelang damit die einzigartige Synthese zwischen musikalischer Höchstleistung, perfekter Organisation und regionaler Verwurzelung und Identifikation. Es ist mir eine Ehre und Ansporn, diese Arbeit fortzuführen. Mein Ziel ist, die Strahlkraft dieses Festivals zu erhalten und den Wettbewerb auf hohem Niveau weiter zu entwickeln. Ich sehe meinem neuen Wirkungsort und der Zusammenarbeit mit dem Wettbewerbs-Team und der BDC mit freudiger Erwartung und Bereitschaft entgegen".

Bei der BDC ist man äußerst glücklich, dass es möglich war, Jürgen Budday für den eigenen Wettbewerb zu gewinnen. Präsident Prof. Dr. Hans Jaskulsky ist sich sicher, „einen exzellenten Nachfolger für Dolf Rabus gefunden zu haben. Musikalische Qualität war und ist für Jürgen Budday schon immer die höchste Maxime, dies gilt auch für Marktoberdorf. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg und die neuen Akzente, die Jürgen Budday setzen wird. Ein Umbruch ist immer auch die Chance zu einem Aufbruch – und die wollen wir ergreifen.“

Der Vertrag mit Jürgen Budday hat zunächst eine Laufzeit bis zum Wettbewerb im Jahr 2019. Ihm zur Seite steht ein bewährtes Team mit Wettbewerbs-Geschäftsführer Sebastian Pflüger an der Spitze, das Budday die Einarbeitung in Marktoberdorf erleichtern wird. Viel zu tun gibt es in jedem Fall für den neuen Kapitän, denn die Ausschreibung für den nächsten Wettbewerb (2015) läuft bereits.


Verkaufsstart für Festival-Briefmarke

Musica Sacra International wirbt mit eigener Briefmarke

Als Antwort auf den großen Erfolg der CHOR-Briefmarke zum 13. Internationalen Kammerchor-Wettbewerb 2013, bieten die Verantwortlichen von Musica Sacra International dieses Jahr zum ersten Mal eine eigene Festival-Briefmarke an. Die Marken dienen als Multiplikator der Festival-Botschaft, vor allem für Menschen, die diese auf anderem Wege nicht erreichen würde. Gleichzeitig unterstützen Sie als Käufer der Marken das Festival mit einem Zuschuss von 0,40 € pro Marke.

Sie können die vom Festival gestaltete Briefmarke, die dem Wert des Portos für Inlandsbriefe entspricht, auf 20er Bögen für je 20 € erwerben, wobei 8 € des Kaufpreises dem Festival als Föderung zu Gute kommen.

Werden auch Sie ein Multiplikator der Festival-Botschaft und unterstützen Sie Musica Sacra International!

Natürlich möchten wir Sie in diesem Zusammenhang ebenso herzlich dazu einladen, jetzt noch rechtzeitig vor Festivalstart am 6. Juni Karten für die Konzerte der internationalen Ensembles zu bestellen, die bei Musica Sacra International auftreten werden.

Nähere Infos zu den Konzerten finden Sie hier. Die BDC freut sich auf Sie als Gäste und auf ein buntes und erfolgreiches Festival! 

Das Bestellformular für die Briefmarken kann hier heruntergeladen werden:

Download: Bestellformular Sonderbriefmarke

Online-Konsultation zum Transatlantischen Freihandelsabkommen

EU-Kommission startet Online-Konsultation zu den Modalitäten des Investitionsschutzes

Die EU-Kommission hat zu dem stark diskutierten geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA eine Online-Konsultation ins Leben gerufen. Die Konsultation ruft zur Stellungnahme zu einem kleinen, aber höchst umstrittenen Bereich des Freihandelsabkommen, nämlich den Modalitäten für den Investitionsschutz, sowie zur Investor-Staat-Streitbeilegung, auf. Hierbei geht es inhaltlich um die Frage, inwieweit die angestrebte Gleichstellung von in- und ausländischen Investoren erreicht werden kann, ohne das Regelungsrecht einzelner Mitgliedstaaten sowie der EU zu beschneiden. Soweit eine Bereichsausnahme für die Kultur nicht zustande kommt, könnten ausländische Investoren beispielweise gegen die öffentliche Förderung von Kultureinrichtungen wegen Wettbewerbsverzerrung vorgehen. 

Die Kultur bedarf eines deutlichen Signals an die EU-Kommission. Es ist daher von höchster Wichtigkeit, dass sich möglichst viele Vertreter aus dem Kulturbereich noch bis 06. Juni 2014 über die Online-Konsultation zu Wort melden! 


Auszeichnung für Jean Sturm

Jean Sturm wird "Chevalier de l´Ordre des Arts et des Lettres"

Der Begründer und Direktor des weltgrößten Online-Archivs für Chormusik Musica International wird am 7. Juni 2014 um 18 Uhr in der Stadthalle Straßburg in Anwesenheit der ehemaligen französischen Kulturministerin Catherine Trautmann zum Chevalier de l´Ordre des Arts et des Lettres ernannt. Die im Bereich der Chormusik sehr seltene Auszeichnung wird Jean Sturm vor allem für sein besonderes und unermüdliches Engagement für das Projekt Musica International, seine Innovationskraft und den geschickten Einsatz von moderner Techologie zur Informationsverbreitung unter Chormusikern verliehen.

Als Mitbesitzer von Musica International gratuliert die BDC Jean Sturm sehr herzlich zu dieser besonderen Ehrung!

Alle weiteren Informationen zur Chormusikdatenbank Musica International finden Sie hier

 


Celle ist Gastgeber der Tage der Chor- und Orchestermusik 2015

Bundespräsident ehrt verdiente Chöre und Orchester

Celle wird im kommenden Jahr zum Treffpunkt für Amateurmusiker und Musikliebhaber aus dem gesamten Bundesgebiet. Das bedeutendste Fest der nicht-professionellen Musiklandschaft, die Tage der Chor- und Orchestermusik, vereint vom 13. bis 15. März 2015 den Reichtum des vokalen und instrumentalen Musizierens in der niedersächsischen Residenzstadt.

In Celle ist man glücklich, Gastgeber der Tage der Chor- und Orchestermusik sein zu dürfen. Bei Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende stieß das Kulturereignis von Anfang auf offene Ohren. Entsprechend blickt er den Tagen mit Spannung entgegen: „Ich freue mich, dass sich dieses hervorragende Musik- und Klangerlebnis in Celle ein Stelldichein gibt. Alle Menschen dieser Stadt, ob groß, ob klein, ob jung, ob alt sind zum Mitmachen und Mithören aufgerufen. So können wir gemeinsam ein breites Publikum davon überzeugen: Musik gehört zum Leben! Ich hoffe und wünsche, dass alle unsere Musikliebhaberinnen und -liebhaber das Ihre zum Gelingen des Festivals beitragen und Celle sich damit in die Reihe der erfolgreichen Ausrichterstädte einreiht!“. 

Der Geschäftsführer des für die Organisation verantwortlichen Dachverbandes der deutschen Amateurchorverbände (Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V.), Simon Pickel, freut sich, dass mit Celle eine Ausrichterstadt gewonnen werden konnte, „deren Charme sich Musiker wie Besucher nicht entziehen können. Die kurzen Wege und die hervorragenden Konzertorte bieten ideale Rahmenbedingungen für ein solches Ereignis, das von den Verantwortlichen vor Ort großartig unterstützt wird. Dank der vielfältigen und hochkarätigen Musiklandschaft in der Umgebung und ganz Niedersachsen können wir für das Programm aus dem Vollen schöpfen.“

Die Tage der Chor- und Orchestermusik sind eine Veranstaltung des Zusammenschlusses der nationalen Dachverbände der vokalen und instrumentalen Amateurmusik, der Bundesvereinigung Deutscher Chor- und Orchesterverbände. Organisiert wird die Veranstaltung im Jahr 2015 in Zusammenarbeit mit der Kulturverwaltung und dem Oberbürgermeisteramt der Stadt Celle. Kooperationspartner ist der Niedersächsische Chorverband

Die vollständige Mitteilung finden Sie in unserem Pressebereich.


Chormusik nimmt erste Hürde auf dem Weg zum Immateriellen Kulturerbe 

UNESCO-Antrag des VDKC weitergeleitet 

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat mitgeteilt, dass im Verfahren zur Erstellung des Bundesweiten Verzeichnisses des immateriellen Kulturerbes in den Bundesländern die Vorauswahl aus den 128 eingegangenen Vorschlägen erfolgt ist. Die 16 Länder konnten aus den Dossiers je bis zu zwei länderspezifische auswählen und an das Sekretariat der Kultusministerkonferenz melden. Zusätzlich wurden bundesländerübergreifende Bewerbungen weitergeleitet. Endgültige Zahlen stehen erst Mitte Juni nach einem Beschluss des Kulturausschusses der Kultusministerkonferenz (KMK) fest.

 
Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC) freut sich, dass der von ihrem Mitgliedsverband Verband Deutscher KonzertChöre(VDKC) eingebrachte und von der BDC unterstützte Antrag, die "Pflege der Chormusik in deutschen Amateurchören" vom Land Thüringen an die zuständigen Gremien weitergeleitet wurde. Die einzigartige Tradition des Chorgesangs in Deutschland hat damit eine wichtige Hürde auf dem Weg zum geschützten Kulturerbe genommen.
 
Im weiteren Verfahren wird das Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) die weitergeleiteten Dossiers im Sommer 2014 nach fachlichen Kriterien prüfen und bewerten. Seine Auswahlempfehlungen werden abschließend von KMK und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) bestätigt, so dass die ersten Einträge in das Verzeichnis voraussichtlich gegen Ende des Jahres 2014 bekannt gegeben werden können.  
 
Weitere Informationen finden Sie hier.

"Es geht voran! Kultur macht stark"

Dossier des Deutschen Kulturrats zum Programm des Bildungsministeriums

Der Deutsche Kulturrat hat sich in einem 48 Seiten starken P&K-Dossier intensiv mit den Zielen und Inhalten des Mammutprojekts "Kultur macht stark" auseinandergesetzt, welches mit einer Fördersumme des Bundes von rund 200 Millionen Euro für eine Dauer von 5 Jahren von Kulturrat-Geschäftsführer Olaf Zimmermann als "Lackmustest" für einen zukunftsfähigen, kooperativen Kultur- und Bildungsföderalismus bezeichnet wird. Obgleich der Deutsche Kulturrat kein direkter Projektpartner von "Kultur macht stark" ist, hat er sich für dessen Durchführung eingesetzt und mischt sich deshalb mit dem vorliegenden Dossier in die Debatte zu "Kultur macht stark" ein. In diesem, am 30. April der Öffentlichkeit vorgestellten P&K-Dossier, kommen Befürworter ebenso wie Kritiker, kulturnahe und kulturferne Verbände und Initiativen, die kommunale sowie die Länder- und Bundesebene und viele weitere zu Wort, womit die Veröffentlichung einen tiefen Einblick in den aktuellen Stand des kontrovers diskutierten Projekts liefert.  

Das Dossier des Deutschen Kulturrats kann hier heruntergeladen werden:

Download: "Es geht voran! Kultur macht stark"

10. internationale Jugendkammerchor-Begegnung Usedom

Die internationale Jugendkammerchor-Begegnung feiert Jubiläum

Schon zum 10. Male findet vom 4. bis 13. Juli die internationale Jugendkammerchor-Begegnung auf der Ostsee-Insel Usedom statt, an der im Jubiläumsjahr über 200 jugendliche Sänger und Sängerinnen aus Deutschland und dem europäischen Ausland teilnehmen werden. In zehn Tagen werden die Teilnehmer_innen aus Spanien, Polen, Russland, Dänemark und Deutschland gemeinsam mit den erfahrenen Jugendchorleitern Bo Johannson (Schweden), Urša Lah (Slowenien) und Kjetil Aamann (Norwegen) anspruchsvolle, neue Chorliteratur proben und in einem Abschlusskonzert in der St. Petri-Kirche Wolgast zur Aufführung bringen. Darüber hinaus werden sich die internationalen Chöre auch mit einem eigenen Repertoire aus ihrer jeweiligen Heimat in Einzelkonzerten präsentieren. 

Die Konzerte finden an folgenden Terminen statt:

Begegnungskonzerte:

Samstag, 05.07.2014, 20.00 Uhr – Kirche Zinnowitz
Kammerchor des St.-Raphael-Gymnasiums Heidelberg, Deutschland
Mädchenchor April, Russland
Jugendchor Comunidad de Madrid, Spanien
 
Montag, 07.07.2014, 20.00 Uhr – Kirche Krummin
Mädchenchor Klarup, Dänemark
Jugendchor des Runge-Gymnasiums Wolgast, Deutschland
Mädchenchor Skowronki, Polen
  
Inselkonzerte:
 
Dienstag, 08.07.2014, 19.00 Uhr – Konzertmuschel Trassenheide
Mädchenchor Skowronki, Polen
Jugendchor Comunidad de Madrid, Spanien
 
Dienstag, 08.07.2014, 20.00 Uhr – Kirche Heringsdorf
Mädchenchor Klarup, Dänemark
Jugendchor des Runge-Gymnasiums Wolgast, Deutschland
 
Dienstag, 08.07.2014, 20.00 Uhr – Kirche Benz
Kammerchor des St.-Raphael-Gymnasiums Heidelberg, Deutschland
Mädchenchor April, Russland
 
Donnerstag, 10.07.2014, 20.00 Uhr – Kirche Karlshagen
Mädchenchor April, Russland
Jugendchor des Runge-Gymnasiums Wolgast, Deutschland
 
Donnerstag, 10.07.2014, 20.00 Uhr – Kirche Zinnowitz
Mädchenchor Klarup, Dänemark
Jugendchor Comunidad de Madrid, Spanien
 
Donnerstag, 10.07.2014, 20.00 Uhr – Kirche Ahlbeck
Kammerchor des St.-Raphael-Gymnasiums Heidelberg, Deutschland
Mädchenchor Skowronki, Polen
 
Abschlusskonzert:
 
Samstag, 12.07.2014, 19.00 Uhr – St. Petri Kirche Wolgast
Auftritt aller Chöre und gemeinsame Präsentation der Atelier-Ergebnisse
 
Die internationale Jugendkammerchor-Begegnung wird organisiert vom AMJ. Fotos und Videos zu weiteren internationalen Projekten finden Sie hier.
 

Video der letzten internationalen Jugendkammerchor-Begegnung im August 2012


Vielfalt auf höchstem Niveau: 9. Deutscher Chorwettbewerb in Weimar

BDC präsentiert sich an eigenem Infostand

Im Jahr 2014 treffen sich nicht nur die besten Fußballmannschaften der Welt in Brasilien, sondern vom 24. Mai bis 1. Juni auch die besten Chöre Deutschlands zum 9. Deutschen Chorwettbewerb in Weimar. Beide Veranstaltungen sind durchaus vergleichbar, finden sie doch nur alle vier Jahre statt. Ein gutes Ergebnis erfährt also einen umso höheren Stellenwert. Wer es durch die „Qualifikation“ in den einzelnen Bundesländern geschafft hat, kann nun auf dem großen bundesweiten Chorrasen seine in einer intensiven Trainingsphase erworbenen Teamqualitäten in die Waagschale werfen. Über ein gutes Abschneiden entscheidet neben der individuellen Klasse nicht selten auch die Tagesform oder einfach nur der Geschmack der Schiedsrichter. 

Die Vielfalt der teilnehmenden Ensembles macht den vom Deutschen Musikrat getragenen Wettbewerb zu einer einzigartigen Veranstaltung: In den Tagen in Weimar treffen sich nicht nur die großen und kleinen Gemischten Chöre, sondern auch Frauen-, Männer-, Knaben-, Mädchen-, Kinderchöre, und Vokalensembles. In vielen Kategorien nehmen Chöre sowohl weltlicher als auch kirchlicher Ausrichtung teil. Vielseitig ist auch das dargebotene Repertoire: Neben der klassischen Chormusik wird eine Bandbreite an populärer Chormusik gesungen und „performed“. Damit ist der gesamte Facettenreichtum des Chorgesangs in Deutschland zu Gast in der Stadt Goethes und Schillers.

Auch wenn der Leistungsvergleich am Ende über die begehrten Preise entscheiden wird, so steht beim Deutschen Chorwettbewerb insbesondere die Begegnung von chorbegeisterten Menschen aus ganz Deutschland im Mittelpunkt. Für interessierte Chorleiter besteht die Möglichkeit, sich fortzubilden und durch die vom Wettbewerb herausgegebenen Literaturlisten das eigene Repertoire zu erweitern. Das umfangreiche Rahmenprogramm mit hochklassigen Konzerten führt Preisträger vergangener Jahre genauso nach Weimar wie international renommierte Ensembles wie den Dresdner Kreuzchor, den Kammerchor Stuttgart oder das Calmus Ensemble.
 
Als Dachverband der deutschen Amateurchorverbände repräsentiert die BDC Chöre aus allen am Wettbewerb teilnehmenden Kategorien. Aus diesem Grund wird sich die BDC auf der Ausstellungsfläche in den Weimarhallen während der gesamten Dauer des Wettbewerbs mit einem eigenen Stadt präsentieren und die anwesenden SängerInnen sowie die Fachwelt über die Arbeit der in der BDC zusammengeschlossenen Verbände informieren. Sie sind herzlich willkommen!
 
Alle Informationen zum 9. Deutschen Chorwettbewerb finden sie auf der Homepage des Wettbewerbs.
 
Einen Zeitplan mit allen Wettbewerbskategorien sowie den Sonderkonzerten finden sie hier:
Download: Zeitplan Deutscher Chorwettbewerb Weimar

Umfangreiche CD-Edition mit Werken von Rudolf Mauersberger

Ehemaliger Kreuzkantor feiert 125. Geburtstag

Rudolf Mauersberger gehört sicher zu den bedeutendsten Persönlichkeiten in der Chorwelt des 20. Jahrhunderts. Der Chorleiter führte den Kreuzchor durch die Zeit des Dritten Reiches, ließ sich hierbei nicht vom NS-Regime vereinnahmen und war schließlich verantwortlich für die Neubelebung der Kruzianer nach Kriegsende. In der Tradition großer Knabenchor-Kantoren schuf auch Mauersberger ein umfangreiches Oevre für seinen Chor, welches Dank seiner eindringlichen musikalischen Sprache bis heute von vielen Chören aufgeführt wird. Insbesondere der "Zyklus Dresden" mit der Motette "Wie liegt die Stadt so wüst", geschrieben kurz nach dem verheerenden Bombenangriff auf Dresden, zählt ebenso wie das "Dresdner Requiem" zu den beeindruckendsten musikalischen Zeugnissen dieser Zeit.

Aus Anlass des 125. Geburtstages von Rudolf Mauersberger initiierte Gerhardt Uhle die Edition einer CD-Box mit Werken des Komponisten. Herausgegeben wurden die CDs vom Förderverein Dresdner Kreuzchor. Beteiligt sind auch eine Reihe von VDKC-Mitgliedschören.

Im Rahmen eines Festkonzertes in der Kreuzkirche Dresden zu Ehren des Komponisten und ehemaligen Kreuzkantors wurde die CD-Box am 29. Januar 2014 der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Edition ist eine interessante Anregung zur Programmgestaltung von Chören, zum Kennenlernen oder vertiefenden Beschäftigung mit dem Komponisten - nicht nur im Jubiläumsjahr.

Weitere Informationen zu Rudolf Mauersberger und zur CD-Edition mit allen Texten zu den eingespielten Werken finden Sie hier.

Das vollständige Interview mit Gerhardt Uhle aus dem CD-Booklet kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

Download: Interview aus CD-Booklet

Mitsingen beim Chor-Workshop des Festivals junger Künstler Bayreuth

Zweite Auflage von Harmony International vom 3.-16. August

Nach der erfolgreichen Premiere des Chorworkshops Harmony International im vergangenen Sommer, kooperiert die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände auch im August 2014 wieder mit dem Festival junger Künstler in Bayreuth. Chöre aus Island, China und Namibia werden mit Chorsängern aus ganz Deutschland unter der bewährten Leitung des international gefragten Chorexperten Fred Sjöberg ein hochkarätiges Programm mit Werken von u.a. Eric Whitacre, Arvo Pärt und Veljo Tormis sowie Gospoels und weiteren Songs der populären Chormusik einstudieren und in drei Abschlusskonzerten zur Aufführung bringen. Darüber hinaus sind die Chöre aus aller Welt auch in eigenen Konzerten zu erleben. Die BDC freut sich, dass die Kooperation mit einem der international renommiertesten Jugendmusikfestivals fortgesetzt werden kann.

Mitsingen erwünscht - Jetzt bewerben!

Das Chorprojekt Harmony International steht im Sommer 2014 jungen Sängerinnen und Sängern aus ganz Deutschland offen. Wer gleichzeitig mit den Wagner-Festspielen im einzigartigen Umfeld des Festivals junger Künstler gemeinsam mit den internationalen Chören an anspruchsvoller Chormusik arbeiten und in den Abschlusskonzerten auf der Bühne stehen möchte, kann sich nun bewerben. 

Neben der musikalischen Arbeit steht die Begegnung mit musikbegeisterten Jugendlichen aus aller Welt im Mittelpunkt des Festivals. Für ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm ist gesorgt, ebenso können andere Veranstaltungen des Festivals junger Künstler besucht werden.

Die Eckdaten

  • Anreise nach Bayreuth: 2. August
  • Probenphase inkl. der Abschlusskonzerte: vom 3. bis 16. August
  • Workshop-Kosten: 250 € (inkl. Unterbringung, Verpflegung, Versicherung, Rahmenprogramm)
  • Alter: bis einschließlich 27 Jahre

Weitere Information und Kontaktdaten finden Sie hier.

Nachstehend kann ein Informationsflyer zum Chorworkshop Harmony International heruntergeladen werden:

Download: Informationsflyer

BR-Klassik bald nur noch im Digitalradio?

Online-Petition zum Erhalt der UKW-Frequenz des Klassiksenders

Der Bayerische Rundfunk plant, seinen Klassiksender BR-Klassik bereits zum Jahr 2016 als reinen Digitalkanal weiterzuführen und die UKW-Frequenzen abzuschalten. Obwohl langfristig sicher das Internetradio die herkömmliche Ausstrahlung ersetzen wird, isteckt die Verbreitung des Digitalradios noch in den Kinderschuhen. Lediglich knapp 10% der Bevölkerung verfügt über eine entsprechende Technik, kurzfristig ist mit keinem signifikanten Anstieg zu rechnen. Mit der Abschaltung der UKW-Frequenzen würde der Bayerische Rundfunk es dem Großteil der Bevölkerung deutlich erschweren, einen der führenden Klassiksender in Deutschland zu empfangen.

Der Bayerische Musikrat hat nun eine Online-Petition gestartet, um die Intendanz des Bayerischen Rundfunks zu einem Umdenken zu bewegen und die Abschalt-Pläne zu beerdigen. Die Ausführliche Begründung der Petition mit allen Zahlen und Fakten sowie die Möglichkeit, die Petition zu unterzeichnen finden Sie hier:

Online-Petition: BR-Klassik muss bleiben!


Deutscher Musikrat veröffentlicht Grünbuch

Öffentliche Diskussion über den Wert der Musik

"Die Rahmenbedingungen für das Musikleben in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren verändert und in vielen Bereichen erheblich verschlechtert. Ob der überdurchschnittlich hohe Ausfall von Musikunterricht insbesondere in der Grundschule, die langen Wartelisten an öffentlichen Musikschulen durch deren unzureichende Finanzierung, der Raubbau an der kulturellen Infrastruktur zum Beispiel durch Orchesterschließungen oder Fusionen, der unzureichende Schutz des Urhebers, das wachsende Prekariat vor allem in den musikvermittelnden Berufen, die immer noch zu großen Hürden für das Bürgerschaftliche Engagement, die verpassten Chancen des digitalen Wandels oder die Handelshemmnisse für die Musikwirtschaft – die gesellschaftliche Wertzumessung für kreatives Schaffen erodiert. Diese Erosion wird noch verstärkt durch die zunehmende Ökonomisierung nahezu aller Lebensbereiche."(Quelle: Grünbuch "Was ist uns die Musik wert?")

Der Deutsche Musikrat hat nun ein Grünbuch herausgegeben, welches unter dem Titel "Was ist uns die Musik wert?" die Diskussion über eine zeitgemäße Kulturförderung unter Berücksichtigung kulturgesellschaftlicher Faktoren anregen und begleiten soll. Ausgehend von den sich verändernden Rahmenbedingungen wird der Ist-Zustand der öffentlichen Kulturförderung beleuchtet und abschließend ein Fragenkatalog entworfen, mit dem sich die Akteure in den verschiedenen Bereichen des Musiklebens in Deutschland zukünftig auseinandersetzen müssen.

Das Grünbuch "Was ist uns die Musik wert?" kann hier heruntergeladen werden:

Download: Grünbuch

Tage der Chor- und Orchestermusik 2014 erfolgreich abgeschlossen

Bundespräsident Gauck: Musik ist zuerst eine Sache der Laien und Amateure

Die Tage der Chor- und Orchestermusik 2014 fanden ihren Höhepunkt in einem Festakt, in dem Bundespräsident Joachim Gauck die ZELTER- und die PRO MUSICA-Plakette verlieh. Gleichzeitig endeten damit erfolgreich die Tage der Chor- und Orchestermusik 2014. Von Freitag an brachten rund 900 Laienmusiker die Robert-Schumann-Stadt Zwickau zum Klingen und bezauberten rund 8.000 Besucher. Das bundeszentrale Wochenende wurde von der Bundesvereinigung Deutscher Chor- und Orchesterverbände (BDCO) veranstaltet.

Bundespräsident Joachim Gauck würdigte in seiner Ansprache das Engagement der Laienensembles als Träger und Überlieferer der kulturellen Identität. „Musik als Sache des Volkes und der Liebhaber, das ist die Musik, wie sie in den Chören und Orchestern gemacht wird, die der Bundespräsident auszeichnet - und das ist ein sehr großer Schatz, über den wir uns alle zusammen nicht genug freuen können“. Der Bundespräsident verlieh im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ dem Domchor St. Marien Zwickau die Zelter- und dem Bandonion Orchester Dresden e.V. die Pro Musica-Plakette in Anerkennung der Verdienste und mindestens hundertjährigen Tradition.

Ernst Burgbacher, Präsident der ausrichtenden Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO), zeigte sich sehr zufrieden mit dem musikalischen Wochenende: „Die Musik und das Ehrenamt sind bedeutende Stützen unserer Gesellschaft.  Die hierfür nötige Leistung kann durch niemand anderen als den Musikvereinen in dieser Form erbracht werden und prägt Deutschland seit über hundert Jahren.“ Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß war im Zusammenhang mit der Veranstaltung vor allem davon beeindruckt, welche musikalische Vielfalt zu erleben war – und auf welch hohem künstlerischen Niveau. Sie dankte allen Beteiligten, dass Zwickau Gastgeber für die Chor- und Orchestertage sein durfte.

Die Tage der Chor- und Orchestermusik hatten am Freitagabend mit dem Auftaktkonzert in der Moritzkirche begonnen. Die rund 100 Musiker des Westsächsischen Gospelprojekts zogen die etwa 400 Besucher in ihren Bann. Auf die Podiumsdiskussion am Samstagnachmittag zum Themenkomplex „Musizieren im Alter“ folgte der ökumenische Gottesdienst im Dom, der von vier Ensembles musikalisch gestaltet wurde. Der Bürgersaal des Rathauses, in dem zunächst der Knabenchor Dresden auftrat, war bereits zum Auftakt der „Nacht der Musik“ voll besetzt. 25 Ensembles gestalteten anschließend an 12 Spielorten einen abwechslungsreichen Abend. Die Vorführung von Markneukirchener Instrumentenbauern im Robert-Schumann-Haus, Live-Musik in der historischen Straßenbahn oder eine Notenausstellung sächsischer Komponisten im Rathaus ergänzten das Angebot, welches von den Bürgerinnnen und Bürgern aus der Stadt und der Region sowie von Musikliebhabern aus der ganzen Bundesrepublik sehr gut angenommen wurde (insgesamt ca. 8.000 Besucher).

Unterstützt wurde das musikalische Großereignis von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus, sowie von der Stadt und von der Sparkasse Zwickau. Die nächsten Tage der Chor- und Orchestermusik finden vom 13. - 15. März 2015 in Celle statt.

(Quelle: www.orchesterverbaende.de)


Heribert Allen verstorben

Soeben erreichte uns die traurige Nachricht, dass das langjährige Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. Heribert allen am vergangenen Donnerstag nach langer Krankheit im Alter von 74 Jahren verstorben ist.

Heribert Allen war Ehrenpräsident des VDKC und bis zuletzt ein unermüdlicher Streiter für die Interessen und die Bewahrung der Geschichte des Amateurchorwesens in Deutschland. Zahlreiche Veröffentlichungen dokumentieren sein Engagement.

Folgender Nachruf ist der Seite des BDC-Mitgliedsverbands VDKC entnommen:

Verband Deutscher KonzertChöre trauert um seinen Ehrenpräsidenten 

Heribert Allen, langjähriger Generalsekretär und Ehrenpräsident des Verbandes Deutscher KonzertChöre (VDKC), ist am 20.03.2014 nach langer Krankheit und wenige Wochen vor seinem 75. Geburtstag verstorben.

Der Verband Deutscher KonzertChöre war sein Lebenswerk, für das er sich unermüdlich mit hohem persönlichem Engagement und unterstützt von seiner Familie eingesetzt hat. Er war die „Seele“ des VDKC.

Heribert Allen hat wesentliche Voraussetzungen geschaffen, dass sich der VDKC und die vom Verband veranstalteten Chorkonzerttage (Deutsches Chorfestival) so positiv entwickelt haben. Die problemlose Einbeziehung der Chöre aus den neuen Bundesländern wurde durch ihn wesentlich befördert. Besonders hervorzuheben ist der maßgebliche persönliche Anteil an der Schriftenreihe des VDKC – hier z. B. die „Chorsinfonik Werkkunde“. Auch nach dem Ausscheiden aus dem Tagesgeschäft im VDKC trug er mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten zur Profilierung des Verbandes bei.

Die Zusammenarbeit mit Heribert Allen war durch ein hervorragendes persönliches Verhältnis zu allen Mitstreitern im VDKC und eine bei aller Professionalität sehr familiären Atmosphäre gekennzeichnet. Heribert Allen verstand es immer, auch in kritischen Situationen ausgleichend zu wirken.

Heribert Allen war Ehrenpräsident des VDKC und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

Der VDKC und viele seiner langjährigen Mitstreiter verlieren einen hochgeachteten Berater und die meisten einen guten Freund.

(Quelle: www.vdkc.de)


Zwickau ist im März Bundeshauptstadt der Chor- und Orchestermusik

Bundespräsident Gauck zeichnet Dresdner und Zwickauer Amateurensembles aus

Vom 28. bis zum 30. März 2014 ist Zwickau die Bundeshauptstadt der nichtprofessionellen Musikszene Deutschlands. An diesem Wochenende finden die Tage der Chor- und Orchestermusik mit rund 800 aktiv Mitwirkenden statt. Einer der Höhepunkte ist die Verleihung der ZELTER- und der PRO MUSICA-Plakette durch Bundespräsident Joachim Gauck. Stellvertretend für alle Musikgemeinschaften, welche diese Auszeichnung in diesem Jahr auf Landesebene oder im Rahmen regionaler Veranstaltungen erhalten, werden dem Domchor St. Marien Zwickau und dem Bandonion Orchester Dresden e.V. diese höchsten Auszeichnungen auf Bundesebene verliehen.

Das Wochenende beginnt am Freitag um 20.00 Uhr mit einem Auftaktkonzert in der Moritzkirche. Das westsächsische Gospelprojekt mit seinen rund 100 Musikern im Alter von 13 bis 70 Jahren führt an diesem Abend das „Maria - Jazzoratorium“ und das „Magnificat – The groovy version of OX“ auf. Am Samstag werden die verschiedenen Facetten des Amateurmusizierens durch einen ökumenischen Gottesdienst um 16 Uhr im Dom St. Marien und die um 19.15 Uhr am Rathaus Zwickau beginnende und sich an 12 Spielorten fortsetzende "Nacht der Musik" präsentiert.

Die Robert-Schumann-Stadt Zwickau wird im Rahmen der Veranstaltung von ca. 800 Musikerinnen und Musiker aus verschiedenen Teilen Deutschlands zum Klingen gebracht. Neben Kammer- und Kinderchören sowie pfiffigen Damen-Ensembles werden ebenso begeisternde Akkordeon-, Blas-, Streich- und Zupforchester und viele weitere Formationen zu hören sein! Auch ein Glockenspiel aus Meißner Porzellan und die größte Geige der Welt werden die Veranstaltung bereichern. Das Programm wird den Reichtum und die Qualität der Amateurmusik in Deutschland repräsentieren und die Zuhörer auf vielfältige Art und Weise unterhalten und verzaubern.

Die Tage der Chor- und Orchestermusik finden bereits seit 1971 statt, zuletzt in Koblenz (2011), Elmshorn (2012) sowie Ulm und Neu-Ulm (2013). Ausrichter ist in diesem Jahr die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände, die das Musikwochenende gemeinsam mit der Stadt Zwickau vorbereitet. Unterstützt werden die Partner von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus und der Sparkasse Zwickau.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, Karten werden nicht benötigt. Für den Festakt im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ am 30. März 2014 um 11.00 Uhr werden nummerierte Platzkarten benötigt. Diese können ab dem 15. Februar kostenfrei bei der Geschäftsstelle der Bundesvereinigung deutscher Orchesterverbände reserviert werden.

Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie unter www.tage-der-musik.de, bei der BDO-Geschäftsstelle oder unter www.zwickau.de.


Dolf Rabus verstorben

Die BDC trauert um ihren ehemaligen Vizepräsidenten

Dolf Rabus (*4. April 1946), Direktor der Marktoberdorfer Pfingsfestivals,Internationaler Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf und Musica Sacra International, ist nicht mehr da, wo er immer war, mitten im Leben - genauer gesagt - im CHORleben.

Nach schwerer Krankheit ist er am 18. Dezember 2013 in Memmingen verstorben und hinterlässt eine Lücke, die niemand zu schließen vermag. Dolf Rabus war seit seiner Kindheit der Musik sehr eng verbunden. Er hat sich sein Leben lang haupt- und ehrenamtlich auf unterschiedlichen Ebenen um das musikalische Leben verdient gemacht und sich insbesondere für die Vermittlung und die leidenschaftliche Freude an der Vokal- wie auch der Instrumentalmusik aktiv eingesetzt. Als Musiker und Manager haben ihn zwei große Ziele stets bewegt: die Vermittlung der Freude, die das aktive Musizieren wie auch die Rezeption der Musik, mit sich bringt und das Zusammenbringen von Menschen durch die Musik.

Dolf Rabus war bereits als Bildungsreferent des Landesmusikrates Niedersachsen für die Entwicklung der Chorarbeit auf Landesebene verantwortlich. Nach seinem Wechsel zum Deutschen Musikrat wurde er zuständig für die Konzeption des 1. Deutschen Chorwettbewerbs. Zudem umfasste sein Aufgabenfeld Angelegenheiten des gesamten Bereichs des Laienmuszierens in Deutschland. 1984 übernahm er die Leitung der in Gründung befindlichen Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf. In der Folge setzte er all seine Kraft in den inhaltlichen und strukturellen Aufbau dieser Einrichtung und die Positionierung der Akademie im Netz der landes- und bundesweit agierenden musikalischen Ausbildungsstätten.Frühzeitig erkannte er auch die Notwendigkeit international Kontakte zu knüpfen und weltweit zu kooperieren. Aufgrund der intensiven Mitarbeit in internationalen Verbänden der Vokalmusik wie der „Internationalen Föderation für Chormusik“ (IFCM) und „Europa Cantat“ (EC) erhielt er mehr und mehr Einblick in die Chorarbeit anderer Länder und die weltweiten Strukturen. Da es in Deutschland bis dahin keine namhaften internationalen Chorwettbewerbe gab, initiierte er 1989 den Internationalen Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf. Seitdem hat sich der renommierte Wettbewerb zu einer der weltweit wichtigsten Veranstaltungen seiner Art entwickelt und bringt alle zwei Jahre Chorvertreter aus der ganzen Welt im Allgäu zusammen. Grund dafür sind die zwei zentralen Anliegen des Internationalen Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf: Der Wettbewerb soll einerseits die besten Chöre der Welt zusammenführen und gleichzeitig ein Fest der Begegnung, der Freude und des Austausches sein. Chöre, Chorleiter und -experten schätzen diese besondere Atmosphäre und die Möglichkeiten zur Begegnung in Marktoberdorf, wie sie bei kaum einem anderen Chorwettbewerb erlebbar sind.

1992 rief Dolf Rabus jeweils im Wechsel mit dem Internationalen Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf ein weiteres Begegnungsfestival ins Leben: Musica Sacra International. Die musikalische Begegnung der Weltreligionen bringt Musiker aus den fünf großen Weltreligionen Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus zusammen. Alle Beteiligten leben, musizieren und feiern dabei gemeinsam und oftmals entstehen dabei Freundschaften fürs Leben. Seit 2006 ist das Schulprojekt „Toleranz macht Schule“ fester Bestandteil von Musica Sacra International. Kernanliegen des Projektes ist es, Jugendlichen Wissen über die fünf Weltreligionen zu vermitteln und in ihnen dadurch einen Funken zu entzünden, der es ihnen ermöglicht, ein Gespür für und den Respekt vor anderen Kulturen zu entwickeln. „Menschen durch die Kraft der Musik zusammenbringen“ war dabei das dringendste Anliegen von Dolf Rabus. Seit Mitte der 1980er Jahre war er auf unterschiedlichen Ebenen lokal bis international in zahlreichen Organisationen und Gremien ehrenamtlich tätig, teils als berufene oder gewählte Person, teils aus eigener Initiative. In dieser Zeit gehen eine Vielzahl von Aktivitäten und strukturellen Entwicklungen der regionalen Kulturarbeit aber auch von Bedeutung für die weltweite Chorszene auf seine Initiative zurück. Wie wenige andere hat er sich um die deutsche und internationale Chorwelt, aber auch um die Kulturarbeit für das Allgäu verdient gemacht.

Als musikalischer Direktor des Internationalen Kammerchor-Wettbewerbs Marktoberdorf und des Festivals Musica Sacra International, als Leiter des Marktoberdorfer CHORbüros modfestivals, als weltweit anerkannte CHOR-Koryphäe und versierter Musikwissenschaftler, als Kulturschaffender, Künstler, Fotograf und Filmer, als CHOR-Visionär, vor allem aber, als Mensch, der niemals aufgehört hat, an das Gute zu glauben und dafür mit allen Mitteln zu kämpfen, wird er allen, die ihn kannten unvergesslich bleiben.

Die Trauerfeier für Dolf Rabus findet am 27.12.2013 um 14 Uhr in St. Martin/Memmingen statt.


Weihnachtskonzert der Extraklasse - Eintritt frei

Ehemalige Mitglieder des Windsbacher Knabenchores am 21. Dezember zu Gast in Stötten am Auerberg

Es braucht schon etwas Besonderes, um aus der Fülle an Veranstaltungen im Advent herauszustechen. Doch in diesem Jahr kann sich das Ostallgäu drei Tage vor Heilig Abend auf ein einmaliges musikalisches Erlebnis freuen:

Mit dem Ensemble miXtur kommen am 21. Dezember (17 Uhr) acht ehemalige Mitglieder des weltberühmten Windsbacher Knabenchores für ein Weihnachtskonzert nach Stötten im Auerberg in die dortige Pfarrkirche St. Peter und Paul. miXtur entführt die Konzertbesucher auf eine weihnachtliche Reise um die Welt, neben traditionellen Liedern im neuen Gewand lassen sich hierzulande eher unbekannte Kostbarkeiten aus England, Skandinavien und Amerika entdecken. Einfühlsam, aber manchmal auch mit dem nötigen Augenzwinkern präsentieren miXtur besinnliche Weihnachtslieder und kreative Arrangements moderner Christmas-Songs und bringen dabei ihre unvergleichlich schönen Stimmen und ergreifenden Interpretationen der „Windsbacher“ Schule zum Klingen.

Clemens Nicol (Bayerischer Rundfunk) und Heike Heinemann werden die musikalischen Glanzlichter von miXtur durch ausgewählte Texte unter anderem von Theodor Fontane, Erich Kästner, James Krüss sowie dem gerade verstorbenen Dieter Hildebrandt ergänzen und kontrastieren. Der Frankfurter Kantor Michael Riedel, ebenfalls ehemaliger „Windsbacher“, rundet das Programm mit virtuosen Improvisationen an der Orgel ab.

Der Eintritt zum Konzert von miXtur ist frei. Um Spenden wird gebeten, diese kommen neben den Künstlern auch der Arbeit der Gemeinde St. Peter und Paul in Stötten am Auerberg zu Gute.

Veranstalter des Konzertes ist die seit 2011 in Marktoberdorf ansässige Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. (BDC). Der bundesweite Dachverband ist Bindeglied zwischen sechs nationalen Chorverbänden und zugleich Schnittstelle zur Politik. Die BDC ist weiterhin Trägerin der Marktoberdorfer Festivals „Internationaler Kammerchor-Wettbewerb“ und „Musica Sacra International“ und macht die kleine Stadt im Allgäu damit zur Chorhauptstadt Deutschlands.

Weitere Informationen zum Ensemble miXtur unter www.ensemble-mixtur.de

Konzertflyer zum Downloaden und Weiterversenden

VDKC will deutsche Amateurchöre als immaterielles Kulturerbe bei der UNESCO schützen lassen

BDC unterstützt Antrag 

Der Verband Deutscher KonzertChöre (VDKC) hat auf seiner Jahresvorstandstagung beschlossen, die "Pflege der Chormusik in deutschen Amateurchören" als Antrag zum Schutz des immateriellen Kulturerbes einzubringen. Das entsprechende UNESCO-Abkommen ist 2003 beschlossen worden und seit 2006 in Kraft. 2013 trat auch Deutschland bei; gegenwärtig läuft die erste Bewerbungsrunde. Der von Präsident Prof. Ekkehard Klemm und Generalsekretär Ralf Schöne vorbereitete Antrag wird von der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC) ausdrücklich unterstützt. In der BDC sind z. Zt. ca. 784.000 aktive Mitglieder registriert, im Deutschen Chorverband (DCV) weitere 630.000. Mit Prof. Dr. Martin Petzoldt, dem Präsidenten der Neuen Bachgesellschaft und Prof. Dr. h.c. Hartmut Haenchen, dem international renommierten Dirigenten stehen zwei prominente Fürsprecher als Gutachter zur Verfügung. Beide haben durch ihre Tätigkeit einschlägige Erfahrungen und betonen in ihren Stellungnahmen, dass das vitale und weltweit bewunderte deutsche Musikleben ohne die reiche Chorszene gerade im Amateurbereich, in den Kirchenchören, Kantoreien, Kinder- und Jugendchören undenkbar wäre. Ekkehard Klemm, Dirigent, Rektor der Dresdner Musikhochschule und Künstlerischer Leiter der Singakademie Dresden sieht die deutsche Chortradition als eines der lebendigsten Beispiele dessen, was die UNESCO durch die neue Konvention schützen will. Sie sei eine seit Generationen bestehende Tradition, die Gemeinschaft und Identität stiftet, durch ständige kreative Aneignung weitergegeben wird und integrativ im besten Sinne wirkt. Die beeindruckende Zahl von geschätzten ca. 60.000 in Verbänden organisierten Chören vom Kind bis zum Senior, von der Liebhaberin des Volkslieds bis hin zum Fan ambitionierter A-cappella-Literatur oder der Chorsinfonik, vom Gospelsänger bis zur Migrantin erfülle in hohem Maße die Anforderungen der UNESCO-Vereinbarung. Als Verband leistungsstarker Konzertchöre sieht sich der VDKC deshalb in der Pflicht, die Initiative zu ergreifen.

In den UNESCO-Statuten wird gefordert, dass die ausübenden Mitglieder der jeweiligen kulturellen Tradition über den Antrag informiert sind. Dies ist bei über 2 Millionen Sängerinnen und Sängern nicht anders möglich als über eine Offensive in den öffentlichen Medien.

Weitere Informationan auch unter www.vdkc.de


10 Forderungen an eine neue Bundesregierung

Kulturrat fordert zur Festlegung von kulturpolitischen Zielen im Koalitionsvertrag auf

Der Deutsche Kulturrat hat in seiner Mitgliederversammlung am 26. Oktober in Berlin einen vom Sprecherrat ausgearbeiteten Katalog mit kulturpolitischen Forderungen an eine neue Bundesregierung verabschiedet. Die wohl wichtigste Aspekt hierbei ist die schon seit langen Jahren vorgebrachte und bisher nie umgesetzte Forderung nach der Schaffung eines Bundeskulturministeriums, welches der Kulturpolitik in Deutschland eine dringend nötige Aufwertung zu Teil werden ließe. Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände, Mitglied der Sektion Musik des Deutschen Kulturrats, unterstützt die zukunftsorientierte Resolution des Deutschen Kulturrats, welche die zukünftige Regierung auffordert, im Koalitionsvertrag verbindlich festzulegen...

  1. dass sie die "UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen" als Richtschnur der nationalen, europäischen und internationalen Kulturpolitik festlegen.
      
  2. dass sie die kulturelle Infrastruktur sichern. Die kulturelle Bildung, einschließlich der Medienbildung, muss als eigenständiges Aufgabenfeld im Koalitionsvertrag verankert und durch adäquate Maßnahmen gefördert werden.
      
  3. dass sie einen kooperativen Kultur- und Bildungsföderalismus etablieren und ein Kooperationsgebot von Bund und Ländern im Bildungs- und Kulturbereich grundgesetzlich absichern.
      
  4. dass sie den Eigenwert Auswärtiger Kultur- und Bildungspolitik festschreiben und einer Instrumentalisierung dieses Politikfeldes entgegentreten.
      
  5. dass bei den laufenden Verhandlungen zum Freihandelsabkommen EU-USA die "UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen" konsequente Anwendung findet. 
      
  6. dass sie sich darin eindeutig und unmissverständlich zur Stärkung des Künstlersozialversicherungsgesetzes und seiner Durchsetzung verpflichten.  
      
  7. dass kreative Leistungen als geistiges Eigentum geachtet, geschützt und bei Nutzung eines Werks vergütet werden müssen.
      
  8. dass sie sich im europäischen und internationalen Kontext für einen starken Datenschutz einsetzen. 
      
  9. dass sie eine grundlegenden Finanzreform umsetzen, die sowohl die Länder als auch die Kommunen in die Lage versetzen, ihren Aufgaben in der Kulturfinanzierung nachkommen zu können, die kulturelle Infrastruktur zu sichern und auszubauen.
       
  10. dass sie ein Bundeskulturministerium einrichten, in dem die Bundeskulturpolitik, die Kulturpolitik im europäischen Kontext, die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, die Kulturwirtschaftspolitik sowie die Politik für digitale Medien gebündelt werden.    

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagt: "Wir erwarten von den Parteien, die die neue Bundesregierung bilden wollen, ein deutliches Votum zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Künstler, Kultureinrichtungen und Kulturwirtschaft im Koalitionsvertrag. Das gerade in Ausarbeitung begriffene Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA bedroht die kulturelle Vielfalt in Europa fundamental. Wir erwarten, dass sich die neue Bundesregierung bei diesen Verhandlungen für einen umfassenden Schutz der europäischen Kultur einsetzt und nicht weiterhin nur die Interessen der Automobilindustrie vertritt. Wir erwarten, dass die neue Bundesregierung die Künstlersozialversicherung durch eine sofortige Erhöhung des Bundeszuschusses stabilisiert, damit die Künstler nicht weiterhin um ihre soziale Absicherung bangen müssen. Und wir erwarten, dass die Menschen in Deutschland nicht länger durch die hemmungslose Datenweitergabe und -speicherung in ihren Grundrechten verletzt werden."


Erfolgreicher Auftritt auf der chor.com

Bildergalerie online

Vom 12.-15 September 2013 war die BDC Aussteller auf der Chormesse chor.com in Dortmund. Von Seiten der Besucher bestand großes Interesse an der Arbeit des Dachverbands sowie der einzelnen Mitgliedsverbände. Premiere feierte neben der neuen Messewand der BDC auch die deutschlandweit erste Chor-App ITCHOIR, die von den anwesenden Fachteilnehmern sowie Chormitgliedern intensiv getestet wurde. BDC-Generalsekretär Simon Pickel zeigte sich erfreut über den Erfolg des Auftritts auf der chor.com: "Als Dachverband ist man im alltäglichen Leben der Chöre nicht ständig präsent, umso mehr freuen wir uns, dass wir in Dortmund der Öffentlichkeit zeigen konnten, wie vielseitig die Chorlandschaft in Deutschland ist: mit weltlichen und kirchlichen Chören, Kinder- und Jugendchören, leistungsorientierten Konzertchören sowie einem umfangreichen und innovativen Kursangebot."

Neben den Workshop-Teilnehmern und Vertretern aller wichtigen Verbände und Verlage der Chormusik in Deutschland besuchten auch viele prominente Gesichter den Gemeinschaftsstand von BDC, European Choral Assicoation - Europa Cantat und Musica International, darunter so bekannte Komponisten wie Wolfram Buchenberg und Ola Gjeilo.

Impressionen von der chor.com sind hier zu finden.

Für die chor.com produzierte Bertram Maria Keller einen kurzen Trailer, der nachfolgend zu sehen ist:



Vorsingen für den Weltjugendchor

Bewerbungen bis zum 31. Dezember 2013 möglich

Der Weltjugendchor lädt wieder zum Vorsingen ein. Bis Ende dieses Jahres können sich interessierte junge Chorsänger für eine Mitwirkung im Jahr 2014 bewerben. Nachfolgend die offizielle Einladung (auf Englisch):

"World Youth Choir AUDITIONS, season 2014 are now officially OPEN until December 31st 2013, under the motto ''Singing the World''. We kindly ask you to join us again in our common efforts to reach and recruit as many great singers as possible, around the globe! Thank you for all your efforts, trust and support during all these years!

The World Youth Choir summer session 2014 will be held in Croatia and the South East Europe, organized by Jeunesses Musicales Croatia and the World Youth Choir foundation, in the frame of the 25th Anniversary celebration. The session will be followed by a tour with concerts in Croatia and further countries in the region (details will be confirmed at the end of 2013). The World Youth Choir will have the chance to perform 2 different parts, 'classical' choral repertoire with a conductor from another region of Europe or the World, and 'Ethno' inspired music of South East Europe (academic and folklore) with a Croatian conductor. Names and details to be confirmed at the end of 2013."

Weitere Informationen zum Weltjugendchor und zu den Auditions gibt es hier.


Deutsches Evangelisches Chorfest 2014

Anmeldungen jetzt möglich

Mit einer Pressekonferenz am 5. September startete das Anmeldeverfahren für das Deutsche Evangelische Chorfest in Leipzig Ende Juni nächsten Jahres.

Die angebotenen Workshops und Konzerte haben eine begrenzte Teilnehmerkapazität! Wenn Sie z.B. das Forum FrauenSingen / Hildegard von Bingen (W 01) besuchen wollen, sind hierfür nur 300 Plätze vorhanden. Oder wenn sie die Bach-Kantate in der Nikolaikirche hören möchten (K 10), gibt es auch hier nur eine begrenzte Platzzahl. Das komplette Angebot der Workshops und Konzerte finden Sie unter www.leipzig2014.de.

Für die Vermittlung von kostenfreien Quartieren bei Leipziger Chorsängerinnen und -sängern ist ebenfalls eine baldige Anmeldung erforderlich.

Motivieren Sie Ihre Chöre und Sänger/innen, an diesem einmaligen Chorfest teilzunehmen! Neben der Möglicheit, sich chormusikalisch in tollen Workshops weiterzubilden und ausgezeichnete Chöre aus vielen Landeskirchen zu hören, stärkt dieses Gemeinschaftserlebnis den Zusammenhalt Ihrer Chöre und macht sie auch für Außenstehende attraktiv.


Erfolgreicher EUROTREFF in Wolfenbüttel

Kinder- und Jugendchor-Festival begeistert Teilnehmer und Konzertbesucher

In den Tagen vom 4. bis 8. September trafen sich knapp 700 Kinder und Jugendliche aus ganz Europa, um gemeinsam zu singen: Der 16. Eurotreff in Wolfenbüttel stand unter dem Thema: „Klänge der Natur - Sounds of nature“.

Beim Eröffnungskonzert stellte sich zunächst jeder der 18 Chöre mit einem Lied, meist in der Muttersprache, vor. Schon hier war zu spüren, welche Neugier und welche Begeisterung die jungen Sängerinnen und Sänger aus 12 Ländern füreinander mitbrachten. In sechs Ateliers aufgeteilt, hatten die Kinder und Jugendlichen zwei Tage lang Zeit, um sich gegenseitig und die anderen Kulturen besser kennenzulernen, Freundschaften zu schließen und Stücke samt Choreografien für das Abschlusskonzert einzustudieren. David Azurza aus Spanien, Maud Hamon-Loisance aus Frankreich sowie Markus Detterbeck, Stefan Kalmer, Matthias Yoshihisa Kinoshita und Gesa Werhahn aus Deutschland leiteten die Ateliers. Zum ersten Mal wurde eine Partnerschaft mit zwei Schulen vor Ort eingegangen, der Peter-Räuber-Schule sowie der IGS Wallstraße, um inklusive Chorarbeit zu ermöglichen. Die eigens für dieses Atelier und den Eurotreff geschriebene Komposition von Markus Detterbeck mit dem Titel „Steinzeiten“, berücksichtigte die Bedürfnisse und Fähigkeiten aller TeilnehmerInnen dieses Ateliers.

Am Donnerstag- und Freitagabend fanden Konzerte im Lessingtheater, der Landesmusikakademie Niedersachsen wie vor allem in Kirchen in Wolfenbüttel und Umgebung statt. Auftritte in Schulen, gemeinnützigen Einrichtungen und die Teilnahme an Gottesdiensten rundeten das Programm der Chöre ab. Wie die Menschenansammlungen verrieten, waren die Auftritte der Chöre in der Fußgängerzone ein Höhepunkt für die Wolfenbütteler Bevölkerung.

Parallel zum EUROTREFF führte Brigitte Siebenkittel die Study Tour durch die Ateliers. Hierzu konnten sich ChorleiterInnen auch ohne ihren Chor anmelden, um die Arbeit der erfahrenen DirigentenInnen mit den Teilnehmenden kennen zu lernen und sich für ihre eigene Arbeit inspirieren zu lassen.

Von den erfolgreichen Ergebnissen der intensiven Proben konnten sich die zahlreichen BesucherInnen des Abschlusskonzerts überzeugen. Jeroen Schrijner, Geschäftsführer der Zürcher SingAkademie, moderierte das Programm, das die Natur dem Festivalthema folgend klanglich in die Halle holte: Gewitter, Vogelgezwitscher, Nebel und weinende Zwiebeln.

Markus Detterbeck stiftete Publikum und Teilnehmer-Chöre zu einem gemeinsamen improvisierten offenen Singen an, und so gestalteten alle knapp 1200 Menschen in der Halle auf Grundlage des Pink Pather Stücks „Wer hat an der Uhr gedreht“ den krönenden Abschluss des Abends.

Quelle: www.amj-musik.de


Erste Chormusik-App in Deutschland
– von Chormusik-Fans für Chormusik-Fans

ITCHOIR: interaktive Anwendung für Smartphones und Tablets

Seit sich Smartphones und Tablets rasend schnell verbreiten, kommen eine Vielzahl kleiner Anwendungen, die sogenannten Apps, auf dem Markt, die den Nutzer in allen Lebenslagen unterstützen sollen. Doch noch gab es für die über 2 Millionen Chorsängerinnen und –sänger in Deutschland sowie für die unzähligen Menschen, die an Chormusik interessiert sind, keine passende App. Nun stellt der Dachverband der Chöre, die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC), mit ITCHOIR die erste offizielle Chor-App für Deutschland vor, die für alle Chorfreunde in der Republik umfangreiche Informationen bereithält und zum interaktiven Mitmachen einlädt.

Hier weiterlesen

Hier ITCHOIR downloaden

 


Die BDC auf der chor.com

Messestand und viele Veranstaltungen der Verbände

In gut einer Woche beginnt in Dortmund die zweite Ausgabe der chor.com, eine Messe für alle, die im Bereich der Chormusik tätig sind. Neben hochkarätigen Konzerten und Workshops findet in den Westfalenhallen eine Messe mit allen wichtigen Verbänden, Verlagen und sonstigen Institutionen der Chorszene statt. Natürlich ist auch die BDC mit dabei und präsentiert sich an allen Ausstellungstagen mit einem eigenen, neugestalteten Stand. Neben den sechs Mitgliedsverbänden informieren am Stand der BDC auch die europäische Chororganisation European Choral Association - Europa Cantat sowie die weltweit größte Chormusikdatenbank Musica International über ihre Arbeit. 

Kommen Sie vorbei und besuchen Sie uns an Stand 7 im Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund. Es warten viele Überaschungen auf Sie!

Die Messe ist wie folgt geöffnet:

12. September : 13.00 - 18.30 Uhr

13.+14. September : 08.00 - 18.30 Uhr

15. September : 08.00 - 16.00 Uhr

 

Die Mitgliedsverbände der BDC veranstalten im Rahmen der chor.com folgende Workshops, Gottesdienste und Konzerte:

Eine detaillierte Übersicht mit allen Zeiten und Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf www.chor.com

Workshops

Cantica nova - zeitgenössische Chormusik für den Gottesdienst
Dozent: Marius Schwemmer - Veranstalter: ACV

Der schwedische Komponist Marten Jansson
Dozenten: Bine Becker-Back, Marten Jansson - Veranstalter: AMJ

Drei- und vierstimmige Chorsätze: Chorliteratur zum (neuen) Gotteslob
Dozent: Richard Mailänder - Veranstalter: ACV

JEKISS - Singende Grundschule
Dozent: Inga Mareile Reuther - Veranstalter: IAM, Gustav Bosse Verlag

Pablo, der kleine Regentropfen - ein Musical zum Thema Umwelt und Freundschaft in der Praxis
Dozenten: Markus Brünger, Melina Brünger, Lina Delgehausen - Veranstalter: AMJ

Singen mit Kindergebärden: Gebärden erlernen und pflegen im Kinderchor
Dozent: Unmada Manfred Kindel - Veranstalter: AMJ

Singende Jungs - eine Utopie?
Dozenten: Angelika Mees, Roman B. Twardy - Veranstalter: AMJ

Verleih uns Frieden. Da pacem, Domine - das ökumenische Chorbuch
Dozenten: Matthias Balzer, Frank Leenen, Hans Wülfing - Veranstalter: Pueri Cantores, CEK

Weihnachten kommt immer so schnell - Frauenliteratur
Dozentin: Bine Becker Beck - Veranstalter: AMJ

Zu alt zum Singen? Nein ... Zu jung? Auch nicht ... Singen wir doch einfach gemeinsam
Dozent: Dieter Leibold - Veranstalter: ACV

Konzert

Samstag, 14. September, 24 Uhr - St. Reinoldi

Mitternachtssingen: Verleih uns Frieden
Veranstalter: Pueri Cantores, CEK

Dortmunder Bachchor an St. Reinoldi, Klaus Eldert Müller
capella vocale der Bergischen Musikschule Wuppertal - Antje Wissmann

Gottesdienst

Sonntag, 15. September, 11.30 Uhr - St. Reinoldi

Ökumenischer Gottesdienst zum Mitsingen
Veranstalter: CEK, ACV

Leitung: Meike Pape


AMJ veranstaltet Eurotreff 2013 in Wolfenbüttel

Konzerte und Workshops mit Kinder- und Jugendchöre aus ganz Europa vom 4.-8. September

Zum bereits 16. Mal findet in diesem Jahr der EUROTREFF statt. 17 Chöre aus 11 Ländern werden vom 4. bis 8. September 2013 wieder zum gemeinsamen Musizieren in Wolfenbüttel zu Gast sein und in diesem Jahr Workshops und Konzerte zum Thema "Klänge der Natur | Sounds of Nature" gestalten. Rund 700 Kindern und Jugendlichen bietet der BDC-Mitgliedsverband AMJ damit ein Forum der Begegnung, das ihnen ermöglicht, sich einander näher kennen zu lernen, ihre Verschiedenheit und ihre Gemeinsamkeiten zu entdecken, fünf Tage gemeinsam zu leben, füreinander zu musizieren und gemeinsam musikalisch zu arbeiten.

Weitere Informationen zum Eurotreff 2013 finden Sie hier.


Chöre aus aller Welt zu Gast in Bayreuth

BDC kooperiert mit dem Festival junger Künstler

Der Festspielsommer 2013 in Bayreuth wird (Klang-)gewaltig! Junge Choristinnen und Choristen aus Lettland, Portugal, China und von den Philippinen bringen Bayreuth und die Region zum Vibrieren. Weltweit tätige und preisgekrönte Chöre stellen in packend vielseitigen Konzerten ihr Repertoire und die Gesangskultur ihres Landes vor.

In Kooperation mit der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände spürt das weltweit bekannte Festival in diesem Jahr nun dem Erbe der Chöre im Tannhäuser, Parsifal oder den Meistersingern nach und bringt gleichzeitig ein Stück Weltmusik in die Wagner-Stadt: neben eigenen Konzerten studieren die teilnehmenden Chöre unter Leitung des international renommierten Dirigenten Fredrik Sjöberg ein anspruchsvolles Programm quer durch die Epochen der Chormusik ein. Das Ergebnis wird in mehreren Konzerten in Bayreuth und Umgebung im Rahmen des Festivals zu hören sein.

Weitere Infos zum Projekt "Harmony International" finden Sie hier.

Das vollständige Programm des 63. Festival junger Künstler Bayreuth finden Sie hier.


Wie viele SängerInnen gibt es in Europa?

Mitmachen: Studie der European Choral Association - Europa Cantat

im Rahmen des europäischen Projekts VOICE führt die European Choral Association - Europa Cantat (ECA-EC) eine Studie zum Chorleben in Europa durch. Ziel der Studie ist es, statistische Informationen über das Chorleben in den einzelnen Ländern Europas zu sammeln um mit den Daten nationale Chorverbände sowie politische Institutionen bei ihren Aktivitäten und Entscheidungen zu unterstützen.

In einem ersten Schritt sollen nun mittels eines Online-Fragebogens Informationen direkt von den Chören/Ensembles abgefragt werden. Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände unterstützt diese Studie und möchte dazu einladen, den folgenden Fragebogen auszufüllen:

www.singingeurope.org

Ebenfalls möchten wir alle Chöre und andere Vokalensembles in Deutschland bitten, den folgenden Flyer an ihre Mitglieder weiterzuleiten und diese zur Teilnahme an der Umfrage zu ermuntern:

Download Flyer

Musikhochschule Trossingen von Schließung bedroht

Land Baden-Württemberg setzt kulturellen Kahlschlag fort

Nachfolgend geben wir eine Pressemeldung der in Trossingen ansässigen Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände wieder, der sich auch die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände ausdrücklich und vollumfänglich anschließen möchte:

 

Wir können alles - außer Hochkultur.

Das Stammland der Musik gerät aus dem Takt

Etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland singen oder musizieren in ihrer Freizeit. Dabei entfallen allein auf Baden-Württemberg bereits 18 Prozent, also knapp 1,5 Millionen Menschen. „Die Vereinigungen der Laienmusik gehen nicht nur einem schönen Hobby nach, sondern sie nehmen auch eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe wahr. Chöre und Orchester bringen Menschen zusammen - Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen, aus allen Altersgruppen und verschiedenen Gesellschaftsschichten“, erklärte der zuständige Staatssekretär Jürgen Walter noch am 22. Juni 2013 anlässlich der Verleihung der Conradin-Kreutzer-Tafel für mindestens 150-jähriges Engagement von Musikvereinigungen. Nirgendwo in Deutschland ist die Tradition des bürgerlichen Laienmusizierens älter als in Baden und Württemberg“, hob der Staatssekretär hervor. Die Laienmusik bilde die solide Basis, auf der sich die Spitzenkunst entfalten könne, so Jürgen Walter, und liegt damit auf einer Linie mit Ernst Burgbacher MdB, dem Präsidenten der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände, der Dachorganisation des instrumentalen Laienmusizierens in Deutschland, welcher diese Tatsache mit der griffigen Formulierung „ohne Breite keine Spitze“ auf den Punkt bringt.

So stellte Baden-Württemberg z.B. in den letzten Jahren die meisten Bundespreisträger (38%!) im Wettbewerb „Jugend musiziert“, über 20 Prozent aller kommunalen Musikschulen Deutschlands befinden sich in Baden-Württemberg und nahezu 40 Gymnasien bieten ein Musikprofil an. Das Bundesland verfügt momentan über 5 Musikhochschulen, auch dies ein bundesweiter Spitzenwert, welcher der herausragenden Stellung gerecht wird und nicht als unverhältnismäßig zu werten ist.

Doch Baden-Württemberg möchte aus dem Landesmotto man könne alles, neben Hochdeutsch allem Anschein nach zusätzlich die Hochkultur und damit indirekt die Breitenkultur ausklammern. Neben der beabsichtigen Schließung des SWR-Orchesters Freiburg sowie der Überlegung das Landespolizeiorchester zu schließen, soll nun in Trossingen die bundesweit einzige Musikhochschule im ländlichen Raum geschlossen werden - denn genau darauf laufen die aktuellen Absichten mittelfristig hinaus. Mit dem Verlust dieses kulturellen Leuchtturms im ländlichen Raum wird auch dem Laienmusizieren ein unerwarteter und schwerer Schlag versetzt.

Dabei folgt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bei der Umsetzung der Sparvorgaben nicht dem Landesrechnungshof, welcher deutlich empfiehlt alle fünf bestehenden Standorte bestehen zu lassen. Insbesondere der Musikhochschule Trossingen wird zudem eine vorbildliche Effizienz in der Mittelverwendung. bescheinigt. Der Landesrechnungshof stellte hier die geringsten Kosten pro Studienplatz fest.

Laut Ministerin Theresia Bauer soll am Standort Trossingen in Anlehnung an das Konzept der „Villa Musica Rheinland-Pfalz“ eine Musikhochschulakademie entstehen, welche insbesondere in der vorlesungsfreien Zeit aber auch während des Regelbetriebes für Proben, Kursfahrten und Meisterkurse zur Verfügung stehen soll. Die Villa Musica verfügt dabei allerdings über 90 Betten und 10 Probenräume, welche parallel dazu in einen hochwertigen Hotel- und Tagungsbetrieb eingebettet sind. In Trossingen gibt es bisher keinerlei vergleichbare Strukturen im Umfeld der Musikhochschule. Diese müssten hierfür also extra geschaffen werden und dürften deutliche Mehrkosten - gerade auch im laufenden Betrieb - verursachen. In Trossingen befindet sich allerdings die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung, welche seit ihrer Gründung 1973 auch durch das Land getragen und aktuell gründlich ausgebaut und aufgewertet wird. Eine zusätzliche Akademie in unmittelbarer Nähe zu errichten erscheint daher nicht nur auf den ersten Blick widersprüchlich.

Die Studenten der Musikhochschulen Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart sollen nach den veröffentlichten Plänen in Zukunft für das Angebot der Ergänzungsinstrumenten vor allem der Alten Musik - namentlich werden „Barockvioline, Hammerklavier etc., aber auch Wagner-Tube o.ä.“ genannt - nach Trossingen reisen. Bei einer durchschnittlichen Reisedauer von über zwei Stunden für die einfache Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist dies wahrlich kein attraktives Angebot und konterkariert die mit Einsparungen beabsichtigten „Weiterentwicklungen“. Darüber hinaus ist fraglich, ob ein solcher Reiseaufwand während des regulären Semesterbetriebes von den Studierenden überhaupt verlangt werden kann.

Selbst wenn die veröffentlichen Pläne zur „Weiterentwicklung“ das Lehramtsstudium nicht antasten, so wird bei näherer Betrachtung die musikalische Qualität und Vielfalt der Lehre bei den zu erwartenden Größenordnungen nicht aufrecht zu erhalten sein. International berühmte Hochschulprofessoren werden nicht in Trossingen bleiben, wenn sie nicht mit Hauptfachstudenten auf allerhöchsten Niveau arbeiten können. Die verbleibenden Lehramtsstudierenden werden durch eine zweitklassige Ausbildungsstätte sicherlich nicht in großen Scharen herbeiströmen, so dass sich in wenigen Jahren zwangsläufig die Frage der Schließung stellen wird.

Trossingen verfügt (noch) über die einzige Musikhochschule im ländlichen Raum, welcher in Baden-Württemberg immerhin 70 Prozent der Landesfläche und 35 Prozent der Bevölkerung ausmacht. Das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz konstatiert treffend, dass insbesondere die Abwanderung junger Menschen in die Ballungsgebiete Handwerksbetriebe, Arztpraxen, Banken, den ÖPNV und andere Bereiche der ländlichen Infrastruktur sehr bald mit der Frage der Auslastung und Rentabilität konfrontieren wird. Die Schließung der Musikhochschule hätte allerdings genau diese Abwanderung zur Folge.

Seit Jahrzehnten löst die Musikhochschule Trossingen außerdem mit unzähligen Konzert- und Opernaufführungen den Anspruch auf Hochkultur in der Fläche ein – vom Schwarzwald über Oberschwaben bis hin zum Bodensee. Zukünftige Abschlusskonzerte der Musikhochschulakademie dürften wohl ausschließlich in Trossingen stattfinden, nicht aber in der weiteren Umgebung. Der Wegfall der Musikhochschule Trossingen und der dann nur „touristische Besuch“ der Nutzer der Musikhochschulakademie würde nicht nur die Region Trossingen wirtschaftlich direkt treffen und ausbluten lassen, sondern den gesamten beschriebenen Großraum.

Die Lehrenden und Studierenden der Musikhochschule Trossingen sind zusätzlich in unzähligen Musikvereinen in der Region als Dirigenten, Instrumentallehrer oder Registerführer aktiv und sind damit nicht nur als nicht hoch genug einzuschätzende Multiplikatoren tätig sondern gleichzeitig vor allem das Bindeglied zwischen Laien- und Profimusikern. Die Spitze befruchtet also die Breite und fördert damit den eigenen Nachwuchs in einem steigen Kreislauf. Schließlich sind die Musikvereine gerade im ländlichen Raum sehr stark vertreten und leisten einen äußerst wertvollen Beitrag zur kulturellen Bildung im ländlichen Raum. In einem Bundesland, das nicht - wie z.B. Bayern - über gesonderte Musikfachschulen verfügt, darf dieses Bindeglied nicht auch noch zusätzlich geschwächt werden. Der Laienmusik in Baden-Württemberg wird auf diese Weise ein Standbein weggezogen, welches eine unwiderrufliche qualitative aber auch quantitative Schwächung der bisherigen Vorzeigedisziplin, mit messbaren volkswirtschaftlichen Auswirkungen bedeuten würde. Hier einzusparen zeugt daher nicht von nachhaltig angelegter Planung, sondern von kurzfristigem und nicht an der Sache orientiertem Aktionismus.

Wenn dem nicht Einhalt geboten wird, ist das einstige Stammland der Musik bald keines mehr und würde seine eigene Identität nachhaltig beschädigen.

Quelle: Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V.


Jugendchöre in Bewegung

Europäisches Jugendchor-Festival vom 10.-14.7. in Bonn

Die Europäische Chororganisation European Choral Association - Europa Cantat veranstaltet vom 10.-14.7. zum dritten Mal das Festival "Jugendchöre in Bewegung". Hierfür treffen sich in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn ca. 900 Kinder und Jugendliche aus 9 verschiedenen europäischen Ländern um gemeinsam zu singen, neue und alte Musik zu entdecken, sich zu begegnen und voneinander zu lernen. An den fünf Tagen des Festivals erarbeiten die TeilnehmerInnen in spannenden und vielfältigen Ateliers verschiedene Facetten der Chormusik und präsentieren sich und die Ergebnisse in mehreren Konzerten der Öffentlichkeit.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Weitere Informationen finden Sie im Programmheft, dass Sie nachfolgend herunterladen können, sowie auf der Homepage der European Choral Association - Europa Cantat.

Download Programmheft

Gemeinsame Angebote zur Chorleiterausbildung

Dachverband der Chorverbände kooperiert mit Bundesakademie Wolfenbüttel

Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. (BDC) kooperiert auch in Zukunft mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel auf dem Gebiet der Chorleiterausbildung. Der Präsident des Dachverbandes der vokalen Amateurmusik in Deutschland, Prof. Dr. Hans Jaskulsky und die Direktorin der Bundesakademie, Prof. Dr. Vanessa-Isabell Reinwand-Weiss unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, der die exzellente fachliche und pädagogische Qualität der Aus- und Weiterbildung von Chorleitern im Rahmen der Angebote der Bundesakademie auch in Zukunft sicherstellt. 

Die vollständige Pressemeldung finden Sie in unserem Pressebereich


Mitten in der Szene drin

Interview mit BDC-Generalsekretär

Als ehemaliges Mitglied des Windsbacher Knabenchores kann der Generalsekretär der BDC, Simon Pickel, auf eine lange Karriere in einem der besten Knabenchöre der Welt zurückblicken und er bringt diesen reichen Erfahrungsschatz als aktiver Sänger auch in seine alltägliche Arbeit mit ein. Nun hat das Journal der "Windsbacher" ein Interview mit Simon Pickel veröffentlicht, in dem dieser berichtet, wie ihm die Zeit im Knabenchor bei seinen aktuellen Aufgaben hilft, welche Verbindungen es noch zu den "Windsbachern" gibt und welche Vielzahl an Möglichkeiten jeder ehemalige Knabenchorler findet, um auch nach dieser prägenden Zeit weiterhin sängerisch tätig zu sein, ohne hierfür Gesang studieren zu müssen. Simon Pickel berichtet auch über die aktuelle Situation im deutschen Chorverbandswesen und die Schwwierigkeiten bei der geplanten Gründung eines Bundesjugendchores.

Das vollständige Interview ist hier nachzulesen.


Wiegenlieder aus aller Welt

Kooperation mit der Europan Choral Assiociation - Europa Cantat

Die deutsche Fassung der internationalen Wiegenliedersammlung ist jetzt unter dem Titel "Wiegenlieder aus aller Welt" auf den Markt gekommen. Das Buch, vom Carus-Verlag in Zusammenarbeit mit dem Reclam-Verlag und der European Choral Association - Europa Cantat herausgegeben, enthält 51 Wiegenlieder (nur Melodien) aus verschiedenen Ländern, mit wunderbaren Bildern von Kindern und Eltern oder Großeltern aus verschiedenen Kulturen illustriert, sowie eine "Mitsing-CD" mit Instrumentalbegleitung und gesprochenen Texten. Das Buch ist in allen Buchhandlungen erhätlich oder kann beim Carus-Verlag oder in Online-Shops bestellt werden.

Download Pressemappe "Wiegenlieder aus aller Welt"

Zwei Erste Preise in Marktoberdorf

Chöre aus Saarbrücken und Houston teilen sich den Sieg

Der 13. Internationale Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf 2013 ging am Dienstagabend mit dem SchlussaCHORd, dem gemeinsamen musikalischen Finale aller teilnehmenden Chöre zu Ende. Zehn gemischte Chöre haben sich in den beiden Wettbewerbsrunden am Samstag und Sonntag der internationalen Jury gestellt. Im Rahmen der Preisverleihung wurden die Ergebnisse bekanntgegeben und die Gewinner geehrt. 

Einen Ersten Preis ex aequo erhielten dabei der KammerChor Saarbrücken und der University of Houston Moores School Concert Chorale. Der Schweizer Jugendchor gewann einen Zweiten Preis und begeisterte das Publikum mit seiner natürlichen und jugendlichen Musikalität so sehr, dass auch der Oberdorfer Publikumspreis an die Eidgenossen ging (Foto). Auch deren französisches Pendant, der Choeur National des Jeunes de France, wusste zu überzeugen und erhielt einen Dritten Preis.

Das extrem hohe Niveau des Maktoberdorfer Wettbewerbs erlebten auch dieses Jahr wieder tausende Besucher der Wettbewerbsrunden und der zahlreichen Konzerte im Allgäu. Die Begegnung zwischen den Chören untereinander und mit dem Publikum stand dabei an allen Veranstaltungstagen im Mittelpunkt und erlebte in den ausgelassenen Nächten im Festivalzelt ihren alltäglichen Höhepunkt.

Die ausführlichen Ergebnislisten finden Sie hier.

Download Ergebnisliste

Sonderangebot für "Sound of Heimat" 

Volksmusik-Roadmovie auf DVD erhältlich

Nachdem der Volksmusik-Dokumentarfilm "Sound of Heimat" in den vergangenen Monaten erfolgreich in den deutschen Kinos lief und auch von den Medien mit Interesse begleitet und mit großem Lob bedacht wurde, wird das Musik-Roadmovie Ende Juni auf DVD erscheinen.

Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände hat im Jahr 2012 den Volksmusik-Dokumentarfilm "Sound of Heimat" als Kooperationspartner begleitet. Das Verhältnis der Deutschen zu ihrer traditionellen Volksmusik wird in "Sound of Heimat" auf sympathische und velfältige Weise beleuchtet und etwas mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt.

Für Chöre, Vereine, Verbände und sonstige Gruppen hat die Produktionsfirma nun ein spezielles Angebot entworfen, das es ermöglicht, die DVD noch vor dem offiziellen Verkaufsstart zu einem Sonderpreis zu erwerben. Statt 17,90 € kostet die DVD ab einer Bestellmenge von 10 Stück nur 14,90 €. Bestellungen sind nur bis zum 7. Juni 2013 direkt über die email-Adresse dvd@realfictionfilme.de möglich.


13. Internationaler Kammchor-Wettbewerb

Über Pfingsten singt und klingt das Allgäu

Am morgigen Freitag beginnt der von der BDC veranstaltete 13. Internationale Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf. Vom 17. bis 22. Mai sind 10 Chöre aus 8 Ländern zu Gast im Allgäu und präsentieren ihr herausragendes Können im Wettbewerb und vielen Konzerten in Marktoberdorf und Umgebung.
Alle Termine sowie Infos zum Kartenverkauf finden Sie hier.


Sieger des ECA-Kompositionswettbewerbs gekürt

Uraufführung im Rahmen des Festivals "Jugendchöre in Bewegung"

Die European Choral Association - Europa Cantat hatte einen kleinen Kompositionswettbewerb im Zusammenhang mit dem Festival "Jugendchöre in Bewegung" in Bonn im Juli 2013 ausgeschrieben. Im Rahmen des Wettbewerbs wurde nach Liedern gesucht, die zum Thema des Festivals "Singen und Bewegung" für Kinder und Jugendliche passen. 14 Komposition aus 9 Ländern  wurden eingereicht, und im Mai 2013 wurde das Lied "The Mock Turtle's Song" von Chris Artley (Großbritannien/Neuseeland) von der Jury ausgewählt. Weitere Informatinoen sowie einen kurzen Lebenslauf von Chris Artley finden Sie auf www.eca-ec.org

The Mock Turtle's Song" (das Lied der falschen Schildkröte), eine Komposition, die auf einem Text aus "Alice im Wunderland" basiert, wird im Rahmen des Festivals "Jugendchöre in Bewegung 3" zwischen dem 10. und 14. Juli 2013 von einem oder mehreren Teilnehmerchören aufgeführt und vom Helbling-Verlag veröffentlicht.


18. Deutsches Chorfestival des VDKC in Zwickau

„Der Funke ist übergesprungen“

Vom 9. bis zum 12. Mai hat in Zwickau das 18. Deutsche Chorfestival stattgefunden. Mehr als 1.000 Chorsängerinnen und -sänger sind aus der ganzen Bundesrepublik in die sächsische Stadt gereist und haben sie mit elf fulminanten, mitreißenden Konzerten zum Klingen gebracht. Der Generalsekretär des ausrichtenden Verbandes Deutscher KonzertChöre, Ralf Schöne, zeigt sich von der Resonanz in der Stadt begeistert: „Der Funke ist definitiv übergesprungen, sowohl von den Musizierenden auf die Zwickauer als auch in die andere Richtung. Dieser Funke hatte sich vom Eröffnungskonzert im Konzert- und Ballhaus ‚Neue Welt’ wie ein Lauffeuer durch die Stadt verbreitet. Die beiden dort aufgeführten, eindrucksvollen  Werke ‚Orbe Rotundo’ und ‚Carmina Burana’ waren sicher auch ausschlaggebend dafür, dass das Zwickauer Publikum das Festival von Beginn an mit Spannung und Interesse verfolgt hat. Und die mitwirkenden Chöre sind begeistert gewesen von der großartigen Atmosphäre und der knisternden Stimmung, die an sämtlichen Konzertstätten herrschte.“

Die Konzerte des Festivals waren alle sehr gut besucht und präsentierten in der Programmauswahl und -gestaltung  (vom einfachen Volkslied bis hin zur komplexen modernen Oratorienliteratur) einen Querschnitt durch die große Vielfalt, die Chormusik zu bieten hat. Sowohl in etablierten Konzertsälen, wie dem Robert-Schumann-Haus, dem Dom St. Marien, der Moritzkirche und der ‚Neuen Welt’ waren Chöre etwa aus Stuttgart, Darmstadt oder Berlin zu erleben. Auch an den zunächst ungewöhnlich erscheinenden Stätten wie dem Autohaus Lueg, den Zwickauer Arcaden oder dem Alten Gasometer wurde vor vielen begeisterten Zuhörern gesungen. Und mehrmals folgte das Publikum der Einladung, Mitzusingen, zu Summen, zu Klatschen, sich auf die Musik komplett einzulassen. Besonders gelang dies beispielsweise beim Konzert auf der Rolltreppe und dem generationenübergreifenden Musizieren in der Pestalozzischule.

„Es war eine wirklich sehr gute Entscheidung, das 18. Deutsche Chorfestival in Zwickau zu feiern“, zieht Ralf Schöne Bilanz. Diese war gemeinsam mit dem Theater Plauen-Zwickau ein verlässlicher und engagierter Kooperationspartner bei der Ausrichtung des Chorfestivals und hat den Verband Deutscher KonzertChöre bei der Organisation in zahlreichen Belangen unterstützt.

Quelle: www.vdkc.de


Professor Ekkehard Klemm neuer Präsident des Verbandes Deutscher KonzertChöre

Verbandstag wählt Vorstand des Verbandes Deutscher KonzertChöre für die nächsten vier Jahre

Im Rahmen des 18. Deutschen Chorfestivals 2013 „Lichter. Schatten. Horizonte.“ veranstaltete der Verband Deutscher KonzertChöre seinen 21. Verbandstag in Zwickau. Eingeladen waren Vertreter aller Mitgliedschöre und Landesverbände des Verbandes Deutscher KonzertChöre. Turnusgemäß wählte die Veranstaltung den neuen ehrenamtlichen Vorstand des Verbandes Deutscher KonzertChöre. Der Dirigent, Hochschulprofessor und Rektor der Dresdner Musikhochschule, Ekkehard Klemm, wurde einstimmig zum Präsidenten des Verbandes Deutscher KonzertChöre gewählt. Zuvor war er dessen Vizepräsident. Ekkehard Klemm löst Hans-Willi Hefekäuser nach dessen 8-jähriger, erfolgreicher Amtszeit als Präsident des Verbandes Deutscher KonzertChöre ab. Zur VDKC-Vizepräsidentin wurde Konstanze Sander, Generalsekretärin des Landesmusikrates Brandenburg, einstimmig gewählt, die damit neu in den Vorstand eintritt. Der Betriebswirtschaftler Bruno Hohmann wurde als Schatzmeister im Amt bestätigt.

Der neue Präsident des Verbandes Deutscher KonzertChöre, Ekkehard Klemm, sagte: "Mit dem VDKC besteht eine wichtige Interessensvertretung der leistungsfähigsten Laienchöre Deutschlands. Es wird darauf ankommen, das künstlerische Profil des Verbandes zu schärfen und die Anregungen und Bedürfnisse der Chöre in ein noch effizienteres Dienstleistungsangebot einzubringen. In den Mittelpunkt der Arbeit unserer Chöre muss wieder die Musik rücken. Daher sollte sich der Verband darum verstärkt kümmern, dass zum einen die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für aktive Konzertchöre ehrenamtliches Engagement begünstigen und dass zum anderen praktische Hilfestellung hinsichtlich außermusikalischer Erfordernisse etwa Fördermittelbeschaffung, rechtlichen Rat, Öffentlichkeitsarbeit durch den Verband bereitgestellt werden kann. Die Vernetzung vorhandener Kompetenzen der einzelnen Chöre ist für den VDKC dabei eine lohnende Aufgabe“.

Die nachhaltige und kontinuierliche Arbeit der mittlerweile knapp 500 Chöre, darunter maßgebliche Singakademien, Philharmonische Chöre und führende Kammerchöre, ermöglicht es, dass bedeutende Werke wie Brittens War-Requiem, alte und besonders auch neue Chormusik die Breite der Musikszene und eines aufgeschlossenen, neugierigen Publikums erreichen. Das Festival in Zwickau mit seinen ausverkauften Konzerten dafür ein eindrucksvoller Beweis!

Quelle: www.vdkc.de


MIZ stellt neues Fokusthema vor:

Musikalische Fort- und Weiterbildung

Über 2.500 musikalische Fort- und Weiterbildungskurse finden in Deutschland jährlich statt. Das Spektrum an Veranstaltungen reicht dabei von Meisterkursen, Lehrgängen für Ensembleleiter und musikpädagogischen Fortbildungen über Seminare für Managementqualifikationen bis hin zu Workshops für Studio- und Veranstaltungstechnik. Dies teilte das Deutsche Musikinformationszentrum anlässlich der Vorstellung seines neuen Fokusthemas „Musikalische Fort- und Weiterbildung“ in Bonn mit. Besondere Schwerpunkte verzeichnet das Zentrum bei künstlerischen Fortbildungen, wie Gesang und Stimmbildung, Kammermusik und den verschiedenen Instrumentengattungen, sowie bei musikpädagogischen Weiterbildungsprogrammen. Elementare Musikerziehung, Singen mit Kindern und Lehrgänge zur Instrumental- und Vokalpädagogik sind darunter ebenso vertreten wie Qualifizierungsangebote für Lehrkräfte an allgemein bildenden Schulen. Wachsende Bedeutung kommt den Bereichen Musikvermittlung, Musikgeragogik und Musik mit Behinderten sowie Kulturmanagement und Öffentlichkeitsarbeit zu.

Vielfalt der Weiterbildungslandschaft

Die enorme Bandbreite an Fort- und Weiterbildungsangeboten hängt mit den spezifischen Eigenarten des Musikbereichs zusammen. „Zum einen ist der professionell-berufliche Bereich besonders feingliedrig strukturiert und durchgängig vermischt mit anderen Berufs- oder Kompetenzfeldern (wie z. B. Bildung, Wirtschaft oder Technik), zum anderen verschwimmen die Grenzen zwischen professioneller und semiprofessioneller Kunstausübung sowie zwischen freiberuflichem, nebenberuflichem und hauptberuflichem Kunstschaffen beständig“, erläutert Margot Wallscheid, Projektleiterin des MIZ. Zudem erfordere die musikalisch-kulturelle Tätigkeitspraxis eine beständige Weiter(aus)bildung der eigenen Fähigkeiten, auch weil gesellschaftliche und technologische Veränderungen – von der Digitalisierung über die zunehmende Bedeutung des Web 2.0 bis hin zu technologischen Neuerungen der Studiotechnik oder Veranstaltungstechnik – im Musikbereich besonders deutlich sichtbar werden.

Anbieter und Orte musikalischer Weiterbildung

Geprägt wird die Angebotsvielfalt von zahlreichen Institutionen sowohl im öffentlichen als auch privaten Sektor. Öffentlich finanzierte bzw. getragene Veranstalter finden sich z .B. im Bereich der Landes- und Bundesakademien für musikalische bzw. kulturelle Bildung (vgl. topografische Darstellung), der spartenbezogenen Musik- und Berufsverbände sowie der Fortbildungseinrichtungen für Lehrerinnen und Lehrer an allgemein bildenden Schulen. Aber auch Musikhochschulen, Universitäten und Konservatorien sowie Musikschulen und Volkshochschulen bieten musikalische Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen an. Daneben existiert eine Vielzahl privatwirtschaftlicher Unternehmen, die Kurse und Freizeiten für unterschiedliche Zielgruppen organisieren. Als private Anbieter fungieren ebenso freiberufliche Dozentinnen und Dozenten, die als unternehmerische Einzelpersonen tätig sind. Das MIZ zählt bundesweit insgesamt mehr als 300 Veranstalter.

Alle Kurse online

Um der wachsenden Bedeutung des lebenslangen Lernens ebenso wie dem großen Bedarf und der Nachfrage nach entsprechenden Angeboten gerecht zu werden, stellt das MIZ in Zusammenarbeit mit den Trägern der musikalischen Fort- und Weiterbildung in Deutschland ein zentrales Informationssystem über Kurse, Kongresse, Fort- und Weiterbildungsangebote bereit, das Informationen über überregional ausgeschriebene Veranstaltungen zusammenführt, systematisch aufbereitet und unter verschiedenen Gesichtspunkten verfügbar macht. 

Um die passgenaue Suche nach einem Fort- und Weiterbildungsangebot zu ermöglichen, stehen vielfältige Suchoptionen zur Verfügung, darunter eine ausdifferenzierte Schlagwortsuche.

Links

Informationen zum neuen Themenschwerpunkt Fort- und Weiterbildung finden Sie online unter: www.miz.org/fokus_fortbildung_weiterbildung.html

Kurse, Kongresse, Lehrgänge, Seminare und Workshops im Musikbereich können im Informationssystem Fort- und Weiterbildung des MIZ recherchiert werden: www.miz.org/kurse-kongresse.html


Neuer BDC-Mitgliedsverband

Pueri Cantores Deutschland tritt Dachverband bei

Auf seiner Sitzung im Rahmen der Tage Chor- und Orchestermusik 2013 in Ulm und Neu-Ulm hat das Präsidium der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände den Deutschen Chorverband PUERI CANTORES e.V. als sechstes Mitglied der BDC aufgenommen. BDC-Präsident Prof. Dr. Hans Jaskulsky hieß das neue Mitglied herzlich willkommen und zeigte sich sehr glücklich über die Wertschätzung, die die BDC in der deutschen Amateurchorlandschaft genießt. Mit nunmehr rund 34.000 kirchlichen und weltlichen Chören mit ca. 800.000 Sängerinnen und Sängern will die BDC auch zukünftig die Interessen der Chormusik in Deutschland mit starker Stimme vertreten.

Der Deutsche Chorverband PUERI CANTORES e.V. ist Teil eines internationalen Verbandes, der in über 35 Ländern Europas, Amerikas, Asiens und Afrikas aktiv ist. Zentrale Aktivitäten des Verbandes sind die Veranstaltung von Chortreffen, Fortbildungsangebote sowie die Schaffung und Unterstützung eines Netzwerkes unter den Mitgliedern des Verbandes.

Weitere Informationen zum neuen BDC-Mitglied finden Sie hier.


Aktionstag "Kultur gut stärken"

Deutscher Kulturrat ruft zum Mitmachen auf

Kulturelle Vielfalt ist in Deutschland auf den ersten Blick eine Selbstverständlichkeit. Welches europäische Land weist noch eine so große Dichte an Kultureinrichtungen, Kulturvereinen, Ausbildungseinrichtungen für Kunst und Kultur, Institutionen, Projekten zur kulturellen Bildung und vielem anderen mehr auf.

Der diesjährige Aktionstag des Deutschen Kulturrats am 21. Mai steht unter dem Motto "Kultur gut stärken" und will die kulturelle Bildung in den Mittelpunkt stellen. Möglich sind eigens für diesen Tag geplante Veranstaltungen, Lesungen, Tage der offenen Tür und vieles andere mehr. Eine Beteiligung kann aber auch darin bestehen, Veranstaltungen, die ohnehin stattfinden, unter das Motto des Aktionstages zu stellen und so die Verbundenheit zur Idee der kulturellen Vielfalt zum Ausdruck zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


A-Cappella-Award Ulm 2013

Bewerbungen bis 12. April möglich

Die Stadt Ulm lädt Vokalensembles aller Musikstile aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mit drei bis acht Mitgliedern ohne Instrumentalbegleitung ein, sich um den A-Cappella-Award Ulm 2013 zu bewerben.Teilnehmen können sowohl technisch verstärkte wie rein akustisch singende Gruppen. Es gibt keine Altersbeschränkung.

Der Wettbewerb wird am Sonntag, dem 6. Oktober 2013, im Roxy in Ulm in öffentlichen Wertungsauftritten ausgetragen. Nach Abschluss des Wettbewerbes und Bekanntgabe der Preisträger präsentieren sich die Gewinner bei einem kurzen Abschlusskonzert am selben Abend. Die Jury besteht aus versierten Kennern/Kennerinnen der Gesangs- und A-Cappella-Szene.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Marktoberdorfer CHORbüro unterstützt Kinderhospiz St. Nikolaus

Benefizaktion für Einrichtung im Allgäu brachte EUR 1.500,-

Die Tage der Chor- und Orchestermusik 2013 in Ulm und Neu-Ulm standen ganz im Zeichen von Kindern und Jugendlichen. Die verschiedenen Veranstaltungen haben gezeigt, welche herausragende Arbeit hier möglich ist und wie viel Freude junge Menschen beim  gemeinsamen Musizieren haben, welche tiefen Emotionen Musik auslöst und welche positiven Effekte für die Entwicklung sich daraus ergeben.

Gleichzeitig waren sich die Organisatoren bewusst, dass es Kinder gibt, denen diese Möglichkeiten nicht offen stehen. Aus diesem Grund standen bei allen Konzerten der Tage der Chor- und Orchestermusik Spendenhäuschen des Kinderhospiz‘ St. Nikolaus in Bad Grönenbach. Dieses Hospiz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Süddeutschland und bietet unheilbar kranken Kindern, deren Eltern und Geschwistern eine intensive Betreuung und die Möglichkeit des Abschiednehmens in einer schönen und würdigen Umgebung. In der Arbeit des Kinderhospiz‘ spielt auch Musiktherapie eine wichtige Rolle.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie in unserem Pressebereich.


Eine Sternstunde für die Amateurmusik

Tage der Chor- und Orchestermusik in Ulm und Neu-Ulm ziehen Tausende in ihren Bann

Am vergangenen Sonntag sind die diesjährigen Tage der Chor- und Orchestermusik mit einem fulminanten Festakt im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm zu Ende gegangen. Drei Tage lang erfüllten knapp 900 Musiker mit 35 Ensembles beide Seiten der Donau mit ihren Klängen und ließen das bedeutendste Fest der Amateurmusik in Deutschland zu einem unvergesslichen Ereignis werden. Organisiert wurde die Veranstaltung von den beiden Dachverbänden der vokalen und instrumentalen Amateurmusik, der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC) und der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO).

Lesen Sie hier den vollständigen Nachbericht.

Hier finden Sie eine Galerie mit Fotos und Videos von den Tagen der Chor- und Orchestermusik 2013.


Gesetzgeber stärkt ehrenamtliches Engagement

Umfangreiche Erleichterungen beschlossen

Rückwirkend zum 1. Januar 2013 werden ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger umfangreich gestärkt: mit dem von Bundestag und Bundesrat beschlossenen Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts soll es attraktiver werden, sich in gemeinnützigen Einrichtungen ehrenamtlich zu engagieren. Steuerliche Erleichterungen und eine Erhöhung der Ehrenamtspauschale gehören ebenso zum Umfang des Gesetzes wie eine Begrenzung der Haftung von Ehrenamtlern. 

Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände freut sich gemeinsam mit der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände über diesen wichtigen Schritt in der Anerkennung von Bürgerschaftlichem Engagement, der allen 23 Millionen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland zu gute kommt und deren wichtigen Einsatz für eine gesunde Gesellschaft würdigt.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände.


Drei neue Chordirektoren

Chorleiter für ihre herausragende Arbeit geehrt

In den letzten Wochen konnten drei Chorleiter mit dem Titel "Chordirektor BDC", der höchsten Auszeichnung für Dirigenten im deutschen Amateurchorwesen, ausgezeichnet werden: die neuen Titelträger sind Theo Römer aus Rees, Dominikus Burghardt aus Ratingen und Uwe Ungerer aus Mainstockheim (Foto).

Alle drei Chorleiter konnten in einem Prüfungsverfahren nachweisen, dass sie über lange Jahre herausragende Chorarbeit geleistet haben, dabei viele Menschen auf kreative und nachhaltige Weise für das Singen begeistern konnten und durch innovative Konzepte und qualitativ hochwertige Konzerte eine Leuchtturm-Funktion in der Chorwelt in Deutschland ausüben. Der Titel "Chordirektor BDC" steht damit für höchste Exzellenz in der Chorarbeit.

Dass die Verleihung des Titels "Chordirektor BDC" für die ausgezechneten Chorleiter ein besonderes Ereignis in ihrer Karriere ist, zeigt insbesondere der Festakt für Uwe Ungerer am 15. Februar 2013, bei dem nicht weniger als sechs verschiedene von Ungerer geleitete Chöre in der vollbesetzten Turnhalle in Mainstockheim auftraten. BDC-Generalsekretär Simon Pickel übergab Ungerer die Urkunde, der als erster Unterfranke nach Gustav Gunsenheimer den Titel verliehen bekam und damit in einer Reihe mit einem der bedeutendsten Chorkomponisten der Gegenwart steht.

Anlässlich des Ratinger Kulturtags 2013 wurde Dominikus Burghardt am 17. Februar im Stadttheater Ratingen die Urkunde durch VDKC-Ehrenpräsident Heribert Allen und den Präsidenten des VDKC-Landesverbandes NRW, Elmar Bergmann überreicht. Bergmann würdigte dabei die anspruchsvolle künstlerische Arbeit, die Dominikus Burghardt seit 2001mit dem Ratinger Kammerchor verbindet. Er bezeichnete das Wirken des Chorleiters als einen "Edelstein im Kulturleben von Ratingen" und als ein kulturelles Markenzeichen weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus. Allen machte deutlich, dass diese Ehrung für einen Chorleiter gleichzeitig auch dem Chor und denen gilt, die für diesen handeln.

Den Titel "Chordirektor BDC" verleiht der Dachverband der vokalen Amateurmusik, die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V., seit 1969 und bisher wurden damit über 610 Chorleiter für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Antragsverfahren und ein Archiv der bisher ausgezeichneten Chorleiter finden Sie hier.


Programmbuch jetzt zum Download verfügbar

Alle Informationen zu den Tagen der Chor- und Orchestermusik 2013

Vom 8. - 10. März 2013 finden die Tage der Chor- und Orchestermusik in Ulm & Neu-Ulm an der Donau statt und bieten an drei Tagen ein hochkarätiges und abwechslungsreiches Programm. Das vollständige Programmbuch mit detaillierten Informationen zu allen Veranstaltungen, den Konzerten und den teilnehmenden Ensembles ist jetzt als PDF zum Download erhältlich. Ebenso abrufbar ist der Programmflyer für die "Nacht der Musik" am 9. März, mit einer kurzen Übersicht aller Konzerte, die die Innenstädte von Ulm & Neu-Ulm zum Erklingen bringen. So kann sich jeder sein eigenes Konzertprogramm zusammenstellen.


Download Programmbuch
Download Flyer "Nacht der Musik"

Eric Ericson verstorben

Schwedische Chorlegende wurde 94 Jahre alt

Nur wenige Personen haben die Chormusik so entscheidend geprägt, wie Eric Ericson. Nun ist der große Chorleiter im Alter von 94 Jahren gestorben. Das Wirken von Eric Ericson bleibt unvergessen und wird von den unzähligen Personen, für die er ein menschliches und musikalisches Vorbild war, fortgesetzt.

Danke, Eric Ericson!


Deine Stimme zählt!

Die Audi Jugendchor Akademie sucht neue SängerInnen

Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. freut sich, als bundesweiter Dachverband der vokalen Amateurmusik die Vorsingtermine für einen der besten Jugendchöre Deutschlands bekanntzugeben:

Seit 2007 bietet die Audi Jugendchorakademie jungen SängerInnen die Möglichkeit ihre musikalischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und mit renommierten Ensembles und Dirigenten zusammenzuarbeiten. Zuletzt war der Chor im Herbst 2012 auf einer Konzerttournee in Taiwan und Singapur, im Januar 2013 folgte die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Akademie für Alte Musik Berlin. 

Für die nächsten Projekte sucht die Audi Jugendchorakademie wieder engagierte junge SängerInnen, v.a. in den Stimmgruppen Alt und Tenor. 

Vorsingtermine

  • 9. März 2013: Hochschule für Musik und Theater München, Arcisstraße 12, 80333 München

  • 10. März 2013: Universität der Künste, Fasanenstr. 1b, 10623 Berlin 


Anmeldeschluss ist der 1. März 2013

Weitere Informationen erhalten Sie hier, bei der BDC-Geschäftsstelle sowie auf dem nachfolgenden Infoblatt zum Download.

 

Download: Infoblatt

68 Chöre und 41 Orchester für höchste Auszeichnung der Amateurmusik empfohlen

Dachverbände ermutigen insbesondere kirchliche Chöre und Orchester zur Geschichtsforschung

Im Jahr 2013 werden voraussichtlich 68 Chöre und 41 Orchester die Zelter- bzw. Pro-Musica-Plaketten verliehen bekommen und damit von Bundespräsident Joachim Gauck für ihr mindestens 100-jähriges musikalisches Wirken und ihre Verdienste um die Vielfalt der Chor- bzw. Orchesterlandschaft in Deutschland ausgezeichnet. Die Zahlen gaben die Dachverbände der vokalen und instrumentalen Laienmusik BDC und BDO bekannt, nachdem der Empfehlungsausschuss mit Vertretern der Chor- bzw. Orchesterverbände sowie des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Ständigen Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) über die eingegangenen Anträge entschieden und die Ensembles dem Bundespräsidenten zur Verleihung empfohlen hatte. Dabei musste lediglich je ein Antrag pro Verband abgelehnt werden, ein Chor und vier Orchester wurden auf spätere Jahre zurückgestellt.

Beide Verbände zeigten sich überrascht, dass der für 2014 aufgrund des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 erwartete Rückgang der Antragszahlen sich bereits in diesem Jahr bemerkbar machte. Insbesondere die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände verzeichnete eine drastische Reduzierung von 123 Anträgen für 2012 auf nur noch 70 für das kommende Jahr.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie in unserem Pressebereich.


Flyer für die Tage der Chor- und Orchestermusik 2013 erhältlich

Umfangreiches Programm vom 8.-10. März in Ulm und Neu-Ulm

Gerade rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ist der Vorschauflyer für die Tage der Chor- und Orchestermusik 2013 in Ulm und Neu-Ulm fertig geworden. Auf insgesamt 8 Seiten kann sich jeder über das Programm des musikalischen Wochenendes in den beiden Zwillungsstädten an der Donau informieren. Gemeinsam haben die beiden Bundesverbände der Amateur- und Laienmusik BDC und BDO ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm zusammengestellt, das von Freitag bis Sonntag die Innenstädte von Ulm und Neu-Ulm zum Erklingen bringt. Erleben Sie einige der besten Chöre Süddeutschlands und freuen Sie sich auf ganz spezielle Konzerteindrücke, oder haben Sie schon einmal Mandolinenmusik in der Kirche gehört?

Kommen Sie im März 2013 nach Ulm und Neu-Ulm und tauchen Sie ein in die schillernde Welt der Amateur- und Laienmusik.

Den Vorschauflyer können Sie hier in gedruckter Form bestellen. Oder laden sich doch einfach die PDF-Version herunter - gerne auch zur Weiterleitung an Familie, Freunde, Musikerkollegen, Geschäftspartner und sonstige Bekannte.

Download: Flyer "Tage der Chor- und Orchestermusik 2013"

Eine Einladung unseres Schwester-Verbandes BDO:

Migranten und Ehrenamt

Die im Jahr 2008 ins Leben gerufene Initiative „Integration durch Musik“ soll in diesem Jahr durch ein Fachforum fortgeführt werden. Dabei soll die Veranstaltung über die Möglichkeiten informieren, Migranten* durch die Übernahme eines Ehrenamtes bzw. die Mitgliedschaft in Musikvereinen/-ensembles noch besser in die Gesellschaft zu integrieren. Das Forum wird am 

Samstag, den 15. Dezember von 09.00 bis 14.00 Uhr
im Senatssaal der Musikhochschule Stuttgart
 

stattfinden und richtet sich gleichermaßen an die angeschlossenen Verbände und Vereine der BDO wie die Vertreter der vokalen Laienmusik sowie von Migrantenorganisationen bzw. weitere Verbände und Multiplikatoren aus dem zivilgesellschaftlichen Bereich. Selbstverständlich dürfen auch interessierte Einzelpersonen teilnehmen. 

Die ehrenamtliche Tätigkeit von Migranten ist ein Gradmesser für die gesellschaftliche Teilnahme. Das Engagement von Migranten in Verbänden und Vereinen des Laienmusizierens liegt - zumindest nach subjektivem Empfinden - deutlich unter dem der einheimischen Deutschen. Die Ursachen hierfür sollen erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, damit Migranten die gesellschaftliche Teilnahme auch in diesem Bereich besser ermöglicht wird. Gleichzeitig können die betroffenen Organisationen auf die Dauer nur schwerlich ohne einen größeren Zustrom von Zuwanderern auskommen.

Nach der Veranstaltung soll ein Leitfaden mit Handlungsvorschlägen zusammengefasst werden, sowie mehrsprachige Textbausteine durch MuttersprachlerInnen angefertigt werden. Diese Ergebnisse werden auf dieser Webseite zum Download bereitgestellt werden.

Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Bitte nehmen Sie für eine Anmeldung Kontakt mit der Geschäftsstelle der BDO auf. 

* Mit Migranten sind nicht nur selbst zugewanderte Personen gemeint, sondern alle die, welche im Amtsdeutsch etwas sperrig als "Menschen mit Migrationshintergrund" bezeichnet werden. Ebenfalls aus Gründen der sprachlichen Vereinfachung und der besseren Lesbarkeit wird die Sammelbezeichnung "Migranten" und nicht "MigrantInnen" verwendet.

(Quelle)

Download: Informationsbroschüre

Zwei Städte, zwei Bundesländer,
drei Tage voller Musik

Marktoberdorfer CHORbüro organisiert Tage der Chor- und Orchestermusik 2013

Vom 8. bis 10. März 2013 trifft sich die bundesweite Amateur- und Laienmusikszene in den „Zwillingsstädten“ Ulm und Neu-Ulm, um mit den Tagen der Chor- und Orchestermusik der alljährlichen Verleihung der vom Bundespräsidenten gestifteten Zelter- und Pro-Musica-Plaketten einen musikalisch-festlichen Rahmen zu geben.

Die Zelter- und Pro-Musica-Plakette stellen die höchste nationale Auszeichnung für nicht-professionelle Vokal- bzw. Instrumentalensembles dar und werden an Chöre und Orchester vergeben, die nachweisen können, über einen Zeitraum von mindestens einhundert Jahren musikalisch aktiv gewesen zu sein und sich während dieser Zeit „Verdienste [...] um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben“, wie es in den offiziellen Richtlinien heißt. Gewürdigt werden soll insbesondere auch das Bürgerschaftliche Engangement, welches im Amateurmusikbereich von mehreren Millionen Menschen jedes Jahr aufs Neue größtenteils ehrenamtlich geleistet wird.

Traditionell werden die Plaketten am Sonntag Laetare vom Bundespräsidenten in einem öffentlichen Festakt verliehen, der am gesamten Wochenende von einem umfangreichen und vielfältigen musikalischen Programm, den Tagen der Chor- und Orchestermusik, umrahmt wird. Für das Jahr 2013 konnten zum ersten Mal in der langen Geschichte gleich zwei Städte als Ausrichter der dreitägigen Gesamtveranstaltung gewonnen werden. Zudem liegen das baden-württembergische Ulm und das bayerische Neu-Ulm in zwei verschiedenen Bundesländern, obwohl die Innenstädte nur durch die Donau getrennt sind. Eine zweifache Premiere also für die in Fachkreisen als „TCOM“ bekannte Veranstaltung. [...]

Die vollständige Pressemeldung finden Sie in unserem Pressebereich.


Die European Choral Association – Europa Cantat wählt neues Präsidium

modfestivals-Komiteemitglied Jan Schumacher neuer Vizepräsident

Am 17. November 2012 wählten die Mitglieder der European Choral Association – Europa Cantatein neues Präsidium mit Gábor Móczár aus Ungarn als neuem Präsidenten. Der deutsche Chordirigent Jan Schumacher, Mitglied des Komitees des Internationalen Kammerchor-Wettbewerbs Marktoberdorf, wurde 2. Vizepräsident und Vorsitzender der Musikkommission, die unter anderem das Musik-Programm des Festivals EUROPA CANTAT XIX vorbereiten wird, das vom 24. Juli bis 2. August 2015 in Pécs, Ungarn geplant ist.

Die European Choral Association – Europa Cantat hat seit 1963 ihren Sitz in Deutschland, das Generalsekretariat ist seit 2000 in Bonn. Neben der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände ist auch der BDC-Mitgliedsverband AMJ Mitglied der European Choral Association - Europa Cantat.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.eca-ec.org.


Europäische Musikbörse lädt zum Mitmachen ein

DMR bietet europaweites interaktives Portal für Musikveranstaltungen

Der Deutsche Musikrat bietet mit der „Europäischen Musikbörse“ eine komfortable Möglichkeit, eigene Musikveranstaltungen im Internet publik zu machen. Unter www.music-connects.eu ist es nun möglich, Konzerte, Festivals, Kurse und vieles mehr kostenfrei zu publizieren und einer internationalen Community vorzustellen.

Als interaktive, zweisprachige Internetplattform informiert die Europäische Musikbörse des Deutschen Musikrats über das vielfältige Musikleben in Europa und bietet für Veranstalter, Musiker und Kulturorganisationen zahlreiche Möglichkeiten sich zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen und auf Veranstaltungen aufmerksam zu machen.

Ziel der Musikbörse ist es, Musikschaffende zum kulturellen Austausch über Grenzen hinweg zu animieren, das Interesse für andere Kulturlandschaften zu wecken und die Zusammenarbeit der europäischen Länder auf musikalischer Ebene zu fördern. Alle Interessierten können sich auf  unserem Internetauftritt unter „Mitmachen“ anmelden, um ein Profil zu erstellen, Veranstaltungen wie Konzerte, Wettbewerbe und Kurse zu veröffentlichen oder nach Kooperationsprojekten zu suchen.

Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. möchte als Bindeglied zwischen Chormusik im In- und Ausland diese Initiative unterstützen und lädt alle Verbände, Chöre, Chorleiter und sonstige Chormusikschaffende herzlich zur Beteilgung an diesem Onlineangebot des DMR ein.


Am 9. Dezember ist "Weltchortag"

Weltweit Veranstaltungen zum Thema "Solidarität"

Die Chorwelt feiert! Am 2. Sonntag im Dezember ist traditionell "World Choral Day". Dieses Jahr fällt das Ereignis auf den 9. Dezember. Die BDC möchte alle in ihren Mitgliedsverbänden vertretenen Chöre dazu ermutigen, sich am Weltchortag mit eigenen Veranstaltungen zu beteiligen. Es geht ganz einfach: Auf www.worldchoralday.org kann jeder Chor und jeder Verband seine zum Thema passende Veranstaltung, die am 9. Dezember bzw. um dieses Datum herum stattfindet, eintragen und für die ganze Welt sichtbar machen. 

 

Lesen Sie hierzu eine Einladung der International Federation for Choral Music (IFCM):

World Choral Day (WCD) is celebrated on the 2nd Sunday in December: this year December 9. The theme for 2012 is “Solidarity”: choral events organized for WCD on or around that date will form a collective expression of solidarity with all the people who are suffering because of human and natural catastrophes.

We invite you to enter an event for WCD by simply completing the form that is available on www.ifcm.net or www.worldchoralday.org. This only takes 5 minutes, but it makes your event visible to the whole world. You can download the WCD logo and the official WCD proclamation from the same website. The proclamation is usually read during an event, but is not a must, making sure the WCD message is heard all over the world.

We’d appreciate it if you sent us some data and maybe some photos after the event. If you want more information: project.manager@worldchoralday.org 


BDC hat neues Führungsduo

Jaskulsky als Präsident bestätigt - Finke neuer Vizepräsident

Der Dachverband der vokalen Amateurmusik in Deutschland hat seine Führung neu gewählt. Im Rahmen der Präsidiumssitzung am vergangenen Wochenende in Marktoberdorf wurde Prof. Dr. Hans  Jaskulsky (Bochum) in seiner Funktion als Präsident einstimmig bestätigt. Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC) setzt mit dem bundesweit renommierten Chorfachmann und Universitätsmusikdirektor der Ruhr-Uni Bochum für die nächsten drei Jahre auf Kontinuität.

Jaskulsky wird zukünftig der Präsident des Chorverbandes in der Evangelischen Kirche in Deutschland, KMD Christian Finke (Berlin), als Vizepräsident zur Seite stehen, der neu in dieses Amt gewählt wurde, nachdem der Direktor der Marktoberdorfer Pfingstfestivals, Dolf Rabus, hierfür nicht mehr zur Verfügung stand.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie in unserem Pressebereich.


Vokale Laienmusik zukünftig wieder im Präsidium des Deutschen Musikrats vertreten

BDC-Präsidiumsmitglied Finke gewählt

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats hat am vergangenen Samstag KMD Christian Finke aus Berlin in das Führungsgremium des Dachverbandes der Musik in Deutschland gewählt. Der gemeinsame Kandidat der Bundesvereinigung Deutscher Chor- und Orchesterverbände konnte sich dabei gegen zwei weitere Kandidaten durchsetzen und wird zukünftig die Interessen der vokalen Amateur- und Laienmusik im Präsidium des Deutschen Musikrats (DMR) vertreten und gleichzeitig der Kirchenmusik eine starke Stimme verleihen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie in unserem Pressebereich.

Weitere Informationen zu KMD Christian Finke finden Sie hier.


Bürokratiemonster verschont Dachverbände der Amateur- und Laienmusik

Finanzministerium verschiebt Abrufrichtlinie und erhöht Haushaltsuntergrenze

Die drohende Verschärfung der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung wird die beiden Dachverbände der Amateur- und Laienmusik Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC) und Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) aller Voraussicht nach nun doch nicht betreffen. Steffen Kampeter, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, gab über den Deutschen Musikrat bekannt, dass die Richtlinie erst ab dem Jahr 2014 greifen soll und gleichzeitig die Haushaltsuntergrenze, ab der das neue Verfahren anzuwenden wäre, von 50.000 € auf 500.000 € angehoben wird.

Nach den neuen Abrufrichtlinien hätte auch kleinen Verbänden gedroht, Zuwendungsgelder nur tagesgenau abrufen zu können, was zu einem nicht leistbaren Mehraufwand sowie einer unverhältnismäßigen Bürokratisierung und damit zu einer signifikanten Beeinträchtigung des Bürgerschaftlichen Engagements geführt hätte.

Beide Dachverbände hatten sich seit Bekanntwerden der Abrufrichtlinie bei den zuständigen politischen Stellen für eine Nichtanwendung eingesetzt und freuen sich nun über diese Entscheidung des Bundesministeriums der Finanzen.


Vom Singen in Zeiten des Lebensabschnitts-Chors

Ein Gespräch mit dem BDC-Präsidenten in der nmz

Anlässlich des 60. Geburtstags der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände sprach Susanne Fließ ausführlich mit dem Präsidenten der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände, Prof. Dr. Hans Jaskulsky. Jaskulsky zeichnet hier die bewegte Geschichte der früheren Arbeitsgemeinschaft nach, erläutert die Aufgaben der BDC als Dachverband der Chormusik im Amateurbereich und spricht über anstehende Projekte und die sich verändernde Rolle des Chorsingens in der Gesellschaft und dessen Rahmenbedingungen im 21. Jahrhundert. 

Das vollständige Interview finden Sie in der Oktoberausgabe der neuen musikzeitung (nmz) oder in unserem Pressebereich.


Radiosendung zum Nachhören

Der Mitschnitt von "60 Jahre ADC/BDC" ist online

Wer die wunderbare und sehr musikalische Sendung von Tim Koeritz auf Deutschlandradio Kultur am 4. Oktober verpasst hat, oder sie gerne nocheinmal hören möchte, der findet hier einen Mitschnitt der Sendung:

Zum Nachhören und Download: "60 Jahre ADC/BDC" von Tim Koeritz

Viel Vergnügen.


Die BDC im Deutschlandradio

4. Oktober, 22 Uhr: Sondersendung zum 60. Geburtstag

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände sendet Deutschlandradio Kultur am 4. Oktober um 22 Uhr im Rahmen der "Chormusik" eine halbstündige Reportage des Münchner Journalisten Tim Koeritz: in dieser beleuchtet Koeritz die Geschichte der ehemaligen Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände und stellt die Mitgliedsverbände sowie die Projekte der BDC ausführlich vor, darunter insbesondere die beiden Marktoberdorfer Pfingstfestivals. Schließlich wagt Koeritz auch einen Ausblick in die Zukunft der Dachorganisation der Amateurchorverbände in Deutschland und die Aufgaben, die vor der BDC liegen. Es werden zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Kultur zu Wort kommen, aber der Hauptfokus wird auf dem liegen, was die BDC seit nunmehr 60 Jahren engagiert vertritt und sich auch für die kommenden mindestens 60 Jahre auf die Fahnen geschrieben hat: Chormusik.

Einen Link zum Webradio von Deutschlandradio Kultur finden Sie hier: Einschalten!


"Sound of Heimat" erfolgreich angelaufen

Der von der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände unterstützte Dokumentarfilm "Sound of Heimat" der ein neues Licht auf die Volksmusik in Deutschland und die damit verbundenen Schwierigkeiten hierzulande auf spannende und kurzweilige Weise mit viel Vokalmusik beleuchtet, ist am vergangenen Wochenende erfolgreich in den Kinos gestartet. Von Kritik und Publikum wurde der Film bereits mit viel Lob bedacht.

Für alle, die den Film noch nicht gesehen haben, haben wir hier die Kinos zusammengestellt, in denen der Film in der kommenden Kinowoche (ab dem 4. Oktober) läuft:

Kinoliste

Augsburg, Liliom, tgl. 19.00 oder 20.00 Uhr

Bamberg, Lichtspiel, tgl. 17.00

Berlin, Filmtheater am Friedrichshain, Fr-So, Di, Mi 16.00, Do+Mo 14.00

Berlin, Neues Kant, tgl. 16.00

Berlin, Delphi, So 11.00

Bremen, City 46, Sa 22.30, evtl. noch zusätzl. Termine

Dresden, Kino im Dach, tgl. 20.15, So 19.00 neu

Dresden, Thalia, tgl. 18.00+21.45 neu

Düsseldorf, Metropol, 2 Termine nachmittags

Frankfurt, Orfeo's Erben, So 13.00

Freiburg, Friedrichsbau, tgl. 19.00

Hamburg, Koralle, tgl. abwechelnd 15.15+17.15

Hamburg, Zeise, Sa+So 13.00

Immenstadt, Union, Sa+So 21.00, Mo 19.00, Mi 16.00

Köln, Astor Filmlounge, tgl. 15.30+18.00

Köln, Weißhaus, tgl. 17.45, Fr+Sa 22.15

Leipzig, Prager Frühling, Do 17.00, Fr+Sa 19.00, Di 17.00

München, Atelier, So Matinee

München, Museums-Lichtspiele, ca. 17/18 Uhr, zusätzlich Sonntags Matinee

Nürnberg, Meisengeige, tgl. 16/17

Passau, Scharfrichter, Fr 21.00, Sa+Di 19.00

Seefeld, Breitwand, tgl. 19.45, Sa+So 16.00

Stuttgart, Delphi, So 13.30 Uhr

Trostberg, Stadtkino, tgl. 18.00 neu

Ulm, Mephisto, So Matinee

Wachtberg, Drehwerk, Fr 20.30, So 18.15, Mo 20.30

Weimar, Lichthaus, tgl. 18.00

Wiesbaden, Murnau Filmtheater, Fr-So 20.15


Aus ADC wird BDC!

Wir sind die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände!

Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens hat sich die Dachorganisation der Vokalmusik in Deutschland am 26. September 2012 einen neuen Namen gegeben. Als Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. wollen die darin zusammengeschlossenen fünf Amateurchorverbände die Vernetzung untereinander vorantreiben und die gemeinsamen interessen gegenüber der Politik, den Medien und der Öffentlichkeit vertreten - ganz im Sinne einer Verantwortung für die gesamte Amateurchormusik in Deutschland.

60 Jahre ADC - Zeit für ...ein NEUES Lied!


Film "60 Jahre ADC"

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände, der ehemaligen Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände (ADC), produzierte Bertram Maria Keller einen 7-minütigen Kurzfilm, der die Geschichte, die Mitgliedsverbände und die zukünftigen Ziele der Dachorganisation der vokalen Amateurmusik in Deutschland beschreibt. Der Film wurde im Rahmen des Festakts zum 60. Geburtstag der BDC am 26. September 2012 in den Räumen des Berliner Büros der GEMA in Anwesenheit von zahlreichen Vertretern der Politik und von Verbänden des kulturellen Lebens in Deutschland der Öffentlichkeit präsentiert und stieß auf begeisterte Resonanz.

Film ab!



Jetzt bewerben für 2013

Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf

Der 13. Internationale Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf 2013 soll die besten Chöre der Welt im Vergleich zusammenführen und zugleich einen Austausch über Chorliteratur der einzelnen Länder, Interpretationen, Stile, Stimmbildungen und Techniken ermöglichen. Hier steht die internationale Begegnung in und mit der Musik im Vordergrund. Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände lädt Kammerchöre aus aller Welt ein, sich für den 13. Internationalen Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf vom 17. bis 22. Mai 2013 zu bewerben. Eine Teilnahme ist möglich in den Kategorien „Gemischte Chöre“ und „Gemischte Jugendchöre“ (Alter der Sänger zwischen 14 und 21 Jahren).

Anmeldeschluss zum 13. Internationalen Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf ist der 13. Oktober 2012.

Weitere Informationen zum Internationalen Kammerchor-Wettbewerb gibt es hier.


Interaktive Chorverbände

Online auf facebook, twitter & YouTube

Dass die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände auch im Internet ihren Platz gefunden hat zeigen die vielfachen Online-Aktivitäten. Die Homepage steht kurz vor dem Re-launch (26. September) und seit Kurzem können Sie ein Freund der BDC auf facebook werden und die heißesten News aus dem Alltagsleben der Chorverbände aus erster Hand erfahren. Oder folgen Sie der BDC auf twitter und gehören Sie zu denen, die immer auf dem Laufenden sind, egal ob am heimischen Computer oder unterwegs mit dem Smartphone. Die neuesten Chor-Video-Clips gibt es für alle Interessierten auf YouTube, zusammen mit einem umfangreichen Archiv von Festival- und Wettbewerbsfilmen aus aller Welt. Kürzlich erhielt die YouTube-Domain von modfestivals-Direktor Dolf Rabus den 5.000.000sten Click - SIE sind also nicht alleine!

Die BDC im Web 2.0

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Tage der Chor und Orchestermusik 2013

8. bis 10. März in Ulm & Neu-Ulm

Vom 8. bis 10. März finden die Tage der Chor- und Orchestermusik im baden-württembergischen Ulm und im bayerischen Neu-Ulm statt und präsentieren wie üblich die gesamte Bandbreite der vokalen und instrumentalen Amateur- und Laienmusik. Erstmals sind zwei Städte und zwei Bundesländer Ausrichter dieses traditionsreichen Musikwochenendes, welches die Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plaketten umrahmt. Geboten wird ein umfangreiches Programm mit Auftaktkonzert am Freitag im Congress Centrum Ulm, einem ökumenischen Festgottesdienst am Samstag im Ulmer Münster und der Nacht der Musik in 10 Spielstätten in den Innenstädten von Ulm und Neu-Ulm. Höhepunkt wird der Festakt zur Verleihung der vom Bundespräsidenten gestifteten Zelter- und Pro-Musica-Plaketten durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, am Sonntag im Edwin-Scharff-Haus, Neu-Ulm, werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Schulmusik gelegt, weshalb auch zahlreichen Schülerensembles aus der Region auftreten. Die Tage der Chor- und Orchestermusik werden organisiert von der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände in Zusammenarbeit mit den Kulturämtern der Städte Ulm und Neu-Ulm.

Informationen zum Programm finden sie hier.


Sound of Heimat

BDC unterstützt Film über Volksmusik - mal ganz anders

Der schottisch-neuseeländische Musiker Hayden Chisholm begibt sich auf eine Spurensuche der deutschen Volksmusik. Dabei bereist er nicht nur unterschiedliche Regionen, sondern setzt sich auch mit der teils vorbelasteten Historie des musikalischen Genres während des Dritten Reichs auseinander. Auf seiner Fahrt besucht er die Jodel-Lehrerin Loni Kuisle im Allgäu, die Bamberger Unterhaltungskünstler von "Antistadl" oder die Rocksängerin Bobo in Sachsen-Anhalt. Ein Roadmovie durch die Geschichte der deutschen Volksmusik, das nicht nur mit Vorurteilen aufräumt, sondern durch eine unvoreingenommene Herangehensweise ganz neue Perspektiven auf die oft verpönte Stilrichtung eröffnet. So zeigt der Film von Arne Birkenstock und Jan Tengeler, dass die Volksmusik auch das junge Publikum begeistern kann und nichts mehr mit ihrem verstaubten Image gemeinsam hat. Im Gegenteil: Sie steht heute mehr denn je für Freude und kreative Vielfalt. Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC) ist Kooperationspartner dieses Films, der am 27. September 2012 bundesweit in die Kinos kommt.

Filmstart: 27. September 2012

Ein Kurzbericht über Sound of Heimat" in der ARD Sendung "ttt - Titel Thesen Temperamente"

Weitere Infos zu "Sound of Heimat" finden Sie hier.


Ausbildung bei modfestivals

FSJ Kultur-Stelle wird zur Ausbildungsstelle

Valerie Keller-Minck war die erste Absolventin des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) Kultur, die in Marktoberdorf tätig war. Ein Jahr lang verstärkte sie das modfestivals-Team rund um Dolf Rabus bei den Arbeiten zum Internationalen Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf und dem Festival Musica Sacra International. Als langjährige freie Mitarbeiterin bei den beiden Marktoberdorfer Pfingstfestivals konnte Valerie auch schon zuvor viele Erfahrungen in der Veranstaltungsorganisation sammeln. Noch während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres entschied sich die 17-jährige gebürtige Marktoberdorferin dazu, dass auch ihre berufliche Zukunft im organisatorischen Bereich von kulturellen Veranstaltungen liegen soll und absolviert nun seit September 2012 eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau bei den von der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände getragenen modfestivals. Wir wünschen ihr dabei alles Gute und wissen, dass wir für die nächsten beiden Jahre ein überaus engagiertes und auch menschlich wertvolles Mitglied in unserem kleinen Team haben werden.


Titel "Chordirektor BDC"

Anerkennung für herausragende Chorarbeit

Zwei außergewöhnliche Chordirigenten haben kürzlich den Titel "Chordirektor ADC" (jetzt: "Chordirektor BDC") verliehen bekommen. Herbert Krey aus Kleve (Foto) und Rolf Ströbele aus Ehingen gehören nun zu den auserwählten Chorleitern, die für ihre hervorragenden künstlerischen Leistungen von der in Marktoberdorf ansässigen Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC) ausgezeichnet wurden. Voraussetzung dafür ist eine erfolgreiche künstlerische Tätigkeit mit regelmäßigen öffentlichen Aufführungen in einem Zeitraum von mindestens zehn Jahren. Die Verleihung fand mit Heribert Allen, Ehrenpräsident des BDC-Mitgliedsverbands VDKC, kürzlich in Kleve statt. "Wir freuen uns über die Vielzahl an Anträgen und den hohen Stellenwert, den der Titel 'Chordirektor ADC' bei Chorleitern aus allen deutschen Chorverbänden genießt", so BDC-Generalsekretär Simon Pickel zur Verleihung.

Seit seiner Einführung im Jahr 1969 wurde der Titel „Chordirektor ADC“ bis heute insgesamt 612 mal verliehen. Derzeit sind 7 weitere Anträge bei der BDC in Marktoberdorf im Prüfungsverfahren. Als eine besondere Anerkennung nimmt der Preis einen hochrangigen Platz im deutschen Chorwesen ein. Die mit dem Titel Ausgezeichneten sind ein Beweis für die große Zahl der Chorleiter, denen es - oft unter schwierigen Umständen - gelingt, Menschen zum gemeinsamen Singen und zu anspruchsvoller Chorarbeit zu motivieren.

Alle Informationen zu den Richtlinien und dem Antragsverfahren für den Titel "Chordirektor BDC" finden Sie hier.

Zum Archiv der bisher verliehenen Titel geht es hier.